St. Gilgen: Unterschied zwischen den Versionen
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=== Ausdehnung des Gemeindegebiets === | === Ausdehnung des Gemeindegebiets === | ||
Angeschlossene Gemeinden (Katastralgemeinden) von St. Gilgen sind: [[Oberburgau]], [[Ried]], [[St. Gilgen]], [[Unterburgau]], [[Winkl]] ([[Brunnwinkl]]) und [[Abersee]]. | Angeschlossene Gemeinden (Katastralgemeinden) von St. Gilgen sind: [[Oberburgau]], [[Ried]], [[St. Gilgen]], [[Unterburgau]], [[Winkl]] ([[Brunnwinkl]]) und [[Abersee]]. | ||
<!-- === | <!-- === Ortsgliederung === --> | ||
<!-- === Eingemeindungen === --> | <!-- === Eingemeindungen === --> | ||
=== Nachbargemeinden === | === Nachbargemeinden === | ||
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<!-- === Theater === --> | <!-- === Theater === --> | ||
=== Museen === | === Museen === | ||
==== | ==== Musikinstrumente Museum der Völker ==== | ||
Das ''Musikinstrumente-Museum der Völker'' lädt zu einer musikalischen Weltreise ein, von St. Gilgen einmal um die ganze Erde. | : ''Hauptartikel: [[Musikinstrumente-Museum der Völker]]'' | ||
Das ''Musikinstrumente-Museum der Völker'' lädt zu einer musikalischen Weltreise ein, von St. Gilgen einmal um die ganze Erde. Sie begegnen fremden Ländern, Landschaften und Volksstämmen, Menschen und deren Musik, Bräuchen und Kulturen. Hier gibt es etwas zu sehen und zu hören. Dies alles können Sie in einer für Sie zusammengestellten Führung erleben. Kleine Vorträge, Improvisationskreise und gemütliche Museumsabende sollen diese Eindrücke noch intensiver erlebbar manchen. | |||
==== Museum der Zinkenbacher Malerkolonie ==== | |||
: ''Hauptartikel: [[Museum der Zinkenbacher Malerkolonie]]'' | |||
====Zinkenbacher Malerkolonie ==== | |||
: ''Hauptartikel: [[ | |||
Von [[1927]] bis [[1938]] wählte eine Reihe von Künstlern aus Wien, angeregt durch ihren Freund Ferdinand Kitt, den kleinen Ort [[Zinkenbach am Wolfgangsee]] als Sommer - aber auch Winterdomizil. | Von [[1927]] bis [[1938]] wählte eine Reihe von Künstlern aus Wien, angeregt durch ihren Freund Ferdinand Kitt, den kleinen Ort [[Zinkenbach am Wolfgangsee]] als Sommer - aber auch Winterdomizil. | ||
==== Heimatkundliches Museum ==== | ==== Heimatkundliches Museum ==== | ||
: ''Hauptartikel: [[Heimatkundliches Museum Wetzlhaus]]'' | |||
In dem, im Jahre [[1655]] erbauten „Wetzl- oder Einsiedlerhäusl“ ist das Heimatkundliche Museum der Wolfgangsee-Gemeinde St. Gilgen untergebracht. | In dem, im Jahre [[1655]] erbauten „Wetzl- oder Einsiedlerhäusl“ ist das Heimatkundliche Museum der Wolfgangsee-Gemeinde St. Gilgen untergebracht. | ||
Originalgläser der St. Gilgner Glashütte ([[1701]] - [[1820]]), in der auch die berühmten "Wolfgangiflaschln" für die Pilger vom [[Falkenstein]] und [[Wallfahrtskirche St. Wolfgang|St. Wolfgang]] (damals viertgrößter Wallfahrtsort der Christenheit) erzeugt wurden, sind ausgestellt. Eine originalgetreue Nachbildung dieser Fläschchen kann man im Museum erwerben. | Originalgläser der St. Gilgner Glashütte ([[1701]] - [[1820]]), in der auch die berühmten "Wolfgangiflaschln" für die Pilger vom [[Falkenstein]] und [[Wallfahrtskirche St. Wolfgang|St. Wolfgang]] (damals viertgrößter Wallfahrtsort der Christenheit) erzeugt wurden, sind ausgestellt. Eine originalgetreue Nachbildung dieser Fläschchen kann man im Museum erwerben. | ||
Vom Biologen und Nobelpreisträger [[Karl von Frisch]] befindet sich im Museum eine 4700 Stück umfassende Tiersammlung, welche sich im speziellen mit den Insekten unserer Gegend befasst. | Vom Biologen und Nobelpreisträger [[Karl von Frisch]] befindet sich im Museum eine 4700 Stück umfassende Tiersammlung, welche sich im speziellen mit den Insekten unserer Gegend befasst. | ||
==== Mozarthaus Sankt Gilgen ==== | |||
: ''Hauptartikel: [[Mozarthaus ]]'' | : ''Hauptartikel: [[Mozarthaus]]'' | ||
Das ehemaligen Bezirksgericht | Das ehemaligen Bezirksgericht St. Gilgen an der Ischlerstraße 15, in dem heute die Mozart-Gedenkstätte untergebracht ist, wurde als [[Pfleggericht|Pfleghaus]] von [[Wolfgang Nikolaus Pertl]], dem Großvater von [[Wolfgang Amadeus Mozart]] erbaut. Bis 2002 war in diesem Haus das [[Bezirksgericht St. Gilgen] untergebracht. Nach einer Renovierung mit Umbau 2009 dient es als Museum und Veranstaltungsort. | ||
==== Ortsarchiv St. Gilgen ==== | |||
Das Archiv für Ortsgeschichte St. Gilgen ist eine Einrichtung des Heimatkundlichen Museums und für die Öffentlichkeit als Bildungs- und Forschungsstätte gedacht. | Das Archiv für Ortsgeschichte St. Gilgen ist eine Einrichtung des Heimatkundlichen Museums und für die Öffentlichkeit als Bildungs- und Forschungsstätte gedacht. | ||
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In der Bibliothek befindet sich auch Literatur berühmter Sommergäste von St. Gilgen, wie z.B. [[Marie von Ebner-Eschenbach]], [[Theodor Billroth]], [[Joseph Victor von Scheffel]], [[Karl von Frisch]] bis hin zu lebenden Autoren. | In der Bibliothek befindet sich auch Literatur berühmter Sommergäste von St. Gilgen, wie z.B. [[Marie von Ebner-Eschenbach]], [[Theodor Billroth]], [[Joseph Victor von Scheffel]], [[Karl von Frisch]] bis hin zu lebenden Autoren. | ||
=== Musik === | === Musik === | ||
<!-- z. B. Orchester, Chöre, Vereine etc. --> | <!-- z. B. Orchester, Chöre, Vereine etc. --> | ||