Rupert König: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
K Textersetzung - „„“ durch „"“ |
||
| Zeile 12: | Zeile 12: | ||
Hart war die Jugend, die König vor allem im bayerischen [[Laufen an der Salzach|Laufen]] bei einem Metzgermeister und Gastwirt verbrachte. Geld gab es erst im dritten Lehrjahr, es waren im Jahr [[1954]] genau drei Mark pro Woche. Als er später zu einem Fleischhauer nach [[Hallein]] wechselte, war er von dem bekannten Trainer [[Josef Renner|Sepp Renner]] längst als Talent entdeckt. | Hart war die Jugend, die König vor allem im bayerischen [[Laufen an der Salzach|Laufen]] bei einem Metzgermeister und Gastwirt verbrachte. Geld gab es erst im dritten Lehrjahr, es waren im Jahr [[1954]] genau drei Mark pro Woche. Als er später zu einem Fleischhauer nach [[Hallein]] wechselte, war er von dem bekannten Trainer [[Josef Renner|Sepp Renner]] längst als Talent entdeckt. | ||
[[1956]] bestritt er für den [[Boxclub Salzburg]] seine ersten Österreichischen Meisterschaften. Vor dem Finalkampf versuchte ihn der Favorit Leo Potesil einzuschüchtern: | [[1956]] bestritt er für den [[Boxclub Salzburg]] seine ersten Österreichischen Meisterschaften. Vor dem Finalkampf versuchte ihn der Favorit Leo Potesil einzuschüchtern: "Na Bua, in welchem Eck willst denn liegen?“ Der "Bua“ gewann den Zweikampf, als deutschem Staatsbürger blieb ihm aber der Meistertitel versagt. Erst durch die Heirat mit seiner Frau Gertraud wurde er Österreicher. | ||
Eine dritte Olympiateilnahme kam nicht zustande, denn beim vorolympischen Turnier in [[Mexiko]] zersplitterte ihm der Kubaner Molina mit einem verbotenen Handschuh den Kiefer. | Eine dritte Olympiateilnahme kam nicht zustande, denn beim vorolympischen Turnier in [[Mexiko]] zersplitterte ihm der Kubaner Molina mit einem verbotenen Handschuh den Kiefer. | ||