Salzburger Kirchenprovinz: Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Salzburger Kirchenprovinz''' war der kirchliche | Die '''Salzburger Kirchenprovinz''' war und ist der kirchliche Jurisdiktionsbereich des [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]] in Mitteleuropa. Sie unterstand und untersteht nur dem [[Erzbischof]]<ref>Quelle Diskussion [[Benutzer:Karl Irresberger|Karl Irresberger]]</ref>. | ||
==Die Gebiete== | ==Die Gebiete== | ||
Sie umfasste folgende Diözesen und Bistümer: | Sie umfasste folgende Diözesen und Bistümer: | ||
* [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]] seit [[Arn]] | * [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum Salzburg]] seit [[Arn]] | ||
* Bistum Freising, [[Bayern]], von [[798]] bis [[1817]] | * Bistum Freising, [[Bayern]], von [[798]] bis [[1817]] | ||
* Bistum Neuburg, Bayern, von 798 bis etwa [[802]] | * Bistum Neuburg, Bayern, von 798 bis etwa [[802]] | ||
* Bistum [[Regensburg]], Bayern, von 798 bis [[1817]] | |||
* Bistum Regensburg, Bayern, von 798 bis [[1817]] | * Bistum [[Passau]], Bayern, von 798 bis [[1728]]: Als das Bistum Passau 1728 vom Papst aus dem Salzburger Metropolitanverband ausgegliedert und direkt dem Apostolischen Stuhl unterstellt wurde, gab es heftige Salzburger Proteste. Jedoch wurde diese Exemtion [[1730]] bestätigt. Trotzdem blieb aber die Erscheinungspflicht bei vom Salzburger [[Erzbischof]] einberufenen Provinzialsynoden aufrecht. Unter den Bischöfen war unter anderem auch ein Verwandter des Salzburger Erzbischofs [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]], Leopold Ernst von Firmian ([[1763]] - [[1783]]). Auch das Haus [[Auersperg]] war mit einem Bischof vertreten, mit Joseph Franz Anton von Auersperg ([[1784]] - [[1795]]). | ||
* Bistum [[Brixen]], [[Südtirol]], von 798 bis [[1921]] | |||
* Bistum Passau, Bayern, von 798 bis [[1728]]: Als das Bistum Passau 1728 vom Papst aus dem Salzburger Metropolitanverband ausgegliedert und direkt dem Apostolischen Stuhl unterstellt wurde, gab es heftige Salzburger Proteste. Jedoch wurde diese Exemtion [[1730]] bestätigt. Trotzdem blieb aber die Erscheinungspflicht bei vom Salzburger [[Erzbischof]] einberufenen Provinzialsynoden aufrecht. Unter den Bischöfen war unter anderem auch ein Verwandter | * Diözese [[Gurk|Gurk-Klagenfurt]], seit [[1072]]: Sie wurde als Salzburger Eigenbistum Gurk gegründet, [[1786]] dann eigenständige Diözese und der Bischofssitz von Gurk nach Klagenfurt verlegt. Unter den Bischöfen finden sich Salzburger Erzbischöfe wie [[Matthäus Lang von Wellenburg]], [[Hieronymus Graf Colloredo|Hieronymus II. Graf von Colloredo]] ([[1762]] - [[1772]]) oder [[Andreas Rohracher]] (Weihbischof von [[1933]] bis [[1939]], Kapitelvikar von [[1939]] bis [[1943]]) oder Verwandte der Salzburger Erzbischöfe wie Sebastian Bartholomäus von [[Lodron]] ([[1630]] - [[1652]]); | ||
* Bistum Brixen, [[Südtirol]], von 798 bis [[1921]] | |||
* Diözese Gurk-Klagenfurt, seit [[1072]]: | |||
* [[Bistum Chiemsee]] von [[1215]]/[[1216|16]] bis [[1817]]/[[1818|18]], unter den Bischöfen war [[Sigmund Christof Graf Zeil]], Apostolischer Administrator der Erzdiözese Salzburg in Ermangelung eines Erzbischofs; | * [[Bistum Chiemsee]] von [[1215]]/[[1216|16]] bis [[1817]]/[[1818|18]], unter den Bischöfen war [[Sigmund Christof Graf Zeil]], Apostolischer Administrator der Erzdiözese Salzburg in Ermangelung eines Erzbischofs; | ||
* Diözese Graz-[[Seckau]] seit [[1218]]: Das Salzburger Eigenbistum wurde [[1786]] eigenständige Diözese der Salzburger Kirchenprovinz mit Sitz in Graz und [[1963]] in Diözese Graz-Seckau umbenannt. Auch hier finden sich unter den Bischöfen Verwandte Salzburger Erzbischöfe wie Leopold III. Ernst Graf von Firmian ([[1729]] - [[1763]]). | |||
* Diözese Graz-Seckau seit [[1218]]: Das Salzburger Eigenbistum wurde [[1786]] eigenständige Diözese der Salzburger Kirchenprovinz mit Sitz in Graz und [[1963]] in Diözese Graz-Seckau umbenannt. Auch hier finden sich unter den Bischöfen Verwandte Salzburger Erzbischöfe wie Leopold III. Ernst Graf von Firmian ([[1729]] - [[1763]]). | * Bistum [[Lavant]] von [[1228]] bis [[1924]]: Als Salzburger Eigenbistum mit Sitz in St. Andrä im Lavanttal gegründet, [[1786]] als selbständiges Bistum der Salzburger Kirchenprovinz und seit [[1859]] Bischofssitz in Marburg (Maribor, [[Slowenien]]). | ||
* Bistum Lavant von [[1228]] bis [[1924]]: Als Salzburger Eigenbistum mit Sitz in St. Andrä im Lavanttal gegründet, [[1786]] als selbständiges Bistum der Salzburger Kirchenprovinz und seit [[1859]] Bischofssitz in Marburg (Maribor, Slowenien). | |||
* Bistum Leoben von [[1786]] bis [[1859]] | * Bistum Leoben von [[1786]] bis [[1859]] | ||
* Bistum Trient, [[Trentino]], heute [[Italien]], von [[1825]] bis [[1920]] | |||
* Bistum Trient, Trentino, heute Italien, von [[1825]] bis [[1920]] | * Diözese Innsbruck, [[Nordtirol]], seit [[1964]] | ||
* Diözese Feldkirch, [[Vorarlberg]], seit [[1968]] | |||
* Diözese Innsbruck, [[Nordtirol]] seit [[1964]] | |||
* Diözese Feldkirch, Vorarlberg, seit [[1968]] | |||
==Suffraganbischöfe== | ==Suffraganbischöfe== | ||
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==Die Salzburger Kirchenprovinz in der Gegenwart== | ==Die Salzburger Kirchenprovinz in der Gegenwart== | ||
Die Kirchenprovinz Salzburg ist eine von | Die Kirchenprovinz Salzburg ist eine von zweien in Österreich (die andere ist Wien), zu ihr gehören die | ||
*[[Erzdiözese Salzburg]] | *[[Erzdiözese Salzburg]] | ||
*Diözese Graz-Seckau | *Diözese Graz-Seckau | ||