Änderungen

311 Bytes hinzugefügt ,  13:36, 21. Jul. 2022
ergänzt
Zeile 1: Zeile 1:  
{{geschlossen}}[[Datei:Das ehemalige Waldhotel Kreuzstein am Mondsee, Gemeinde St.  Gilgen.JPG|thumb|Das ehemalige Waldhotel Kreuzstein am Mondsee, Gemeinde St.  Gilgen]]
 
{{geschlossen}}[[Datei:Das ehemalige Waldhotel Kreuzstein am Mondsee, Gemeinde St.  Gilgen.JPG|thumb|Das ehemalige Waldhotel Kreuzstein am Mondsee, Gemeinde St.  Gilgen]]
 
+
Das '''Waldhotel Kreuzstein''' war ein Beherbergungsunternehmen in der [[Flachgau]]er Gemeinde [[St. Gilgen]], jedoch am Ufer des bereits zu [[Oberösterreich]] gehörenden [[Mondsee (See)|Mondsees]]. Es befand sich im [[Oberburgau]] im Bereich von [[Kreuzstein]].
Das '''{{PAGENAME}}''' war ein Beherbergungsunternehmen in der [[Flachgau]]er Gemeinde [[St. Gilgen]], jedoch am Ufer des bereits zu [[Oberösterreich]] gehörenden [[Mondsee (See)|Mondsees]]. Es befand sich im [[Oberburgau]] im Bereich von [[Kreuzstein]].
      
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Das Hotel wies eine sehr wechselhafte Geschichte auf und war bis in die  [[1970er]] Jahre ein bei internationalen Gästen sehr gefragtes Hotel.  Das Aufkommen des Flugtourismus führte zu einem Ausbleiben der Gäste. Es  wurde Ende des [[20. Jahrhundert]]s zu einer Ferienwohnungsanlage umgestaltet.  
+
Das Hotel wies eine sehr wechselhafte Geschichte auf und war bis in die  [[1970er]]-Jahre ein bei internationalen Gästen sehr gefragtes Hotel.  Das Aufkommen des Flugtourismus führte zu einem Ausbleiben der Gäste. Es  wurde Ende des [[20. Jahrhundert]]s zu einer Ferienwohnungsanlage umgestaltet.  
   −
Die erste grundbücherliche Erwähnung der Liegenschaft findet sich im Jahr [[1905]], da durch   Kaufvertrag vom 13. und 15. Mai das Eigentumsrecht für Max Rössle einverleibt wurde. Am [[21. Juni]] [[1906]] wurde dann im Waldhotel Kreuzstein eine Postablage  eingerichtet, die in Folge jeweils vom 1. Juni bis 30. September  geöffnet war. Im selben Jahr wurde der Postbetrieb noch auf Ganzjahresbetrieb umgestellt, der erst wieder mit [[19. September]] [[1924]] ein Saisonbetrieb wurde.
+
Die erste grundbücherliche Erwähnung der Liegenschaft findet sich im Jahr [[1905]], da durch Kaufvertrag vom 13. und 15. Mai das Eigentumsrecht für Max Rössle (* [[1867]]; † [[27. Mai]] [[1951]]<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=69tw8VzgT9hSo%2BypoFFPsUhfs8O%2B6TuukYf%2BksWLui9IEnekLBkSBFFX4ulf8S75cBcFZim0YApZwzAHPcszRE0s0NkmVSp4IchOJ1eFwmZCJPJncwgaDdpAPClJ0APr&id1=19510531_06&q=%2522Schie%25C3%259Fendoppler%2522#sn-archiv-6 www.sn.at], Archiv der ''[[Salzburger Nachrichten]]'', Ausgabe vom 31. Mai 1951, Parte</ref>) einverleibt wurde. Am [[21. Juni]] [[1906]] wurde dann im Waldhotel Kreuzstein eine Postablage  eingerichtet, die in Folge jeweils vom 1. Juni bis 30. September  geöffnet war. Im selben Jahr wurde der Postbetrieb noch auf Ganzjahresbetrieb umgestellt, der erst wieder mit [[19. September]] [[1924]] ein Saisonbetrieb wurde.
    
Das Waldhotel Kreuzstein als Hotelbetrieb wurde [[1908]] eröffnet. Eine wesentliche Erweiterung der Anlage gab es dann 1911 und während des [[Ersten Weltkrieg]] diente es als Soldatenheim. 1918 wurde Ernst Soulek Eigentümer der Liegenschaft, doch schon ein Jahr später erwarb Josef Schnitt, ein Priester und der spätere Direktor der Wiener Sängerknaben, das Hotel. Zu dieser Zeit entstand auch eine Kapelle im Dachgeschoß (heute TOP 15). Einen neuerlichen Besitzerwechsel gab es 1924, als der Wiener Bankier Sigmund Bösel das Hotel kaufte. Noch vor dem [[Zweiten Weltkrieg]], 1937, wurde die Liegenschaft aufgrund des Vertrages vom [[23. Jänner]] der Österreichischen Postsparkasse einverleibt. Ein Jahr später ging Liegenschaft in das Eigentum des Deutschen Reiches (Deutsche Reichspost) über.
 
Das Waldhotel Kreuzstein als Hotelbetrieb wurde [[1908]] eröffnet. Eine wesentliche Erweiterung der Anlage gab es dann 1911 und während des [[Ersten Weltkrieg]] diente es als Soldatenheim. 1918 wurde Ernst Soulek Eigentümer der Liegenschaft, doch schon ein Jahr später erwarb Josef Schnitt, ein Priester und der spätere Direktor der Wiener Sängerknaben, das Hotel. Zu dieser Zeit entstand auch eine Kapelle im Dachgeschoß (heute TOP 15). Einen neuerlichen Besitzerwechsel gab es 1924, als der Wiener Bankier Sigmund Bösel das Hotel kaufte. Noch vor dem [[Zweiten Weltkrieg]], 1937, wurde die Liegenschaft aufgrund des Vertrages vom [[23. Jänner]] der Österreichischen Postsparkasse einverleibt. Ein Jahr später ging Liegenschaft in das Eigentum des Deutschen Reiches (Deutsche Reichspost) über.
Zeile 23: Zeile 22:  
* Weblink www.kreuzstein.at  
 
* Weblink www.kreuzstein.at  
   −
[[Kategorie:Tourismus|Kreuzstein, Waldhotel]]
+
== Einzelnachweis ==
[[Kategorie:Tourismus (Geschichte)|Kreuzstein, Waldhotel]]
+
<references/>
[[Kategorie:Übernachtung|Kreuzstein, Waldhotel]]
+
 
[[Kategorie:Hotel|Kreuzstein, Waldhotel]]
+
{{SORTIERUNG: Kreuzstein, Waldhotel}}
[[Kategorie:Flachgau|Kreuzstein, Waldhotel]]
+
[[Kategorie:Tourismus]]
[[Kategorie:St. Gilgen|Kreuzstein, Waldhotel]]
+
[[Kategorie:Tourismus (Geschichte)]]
[[Kategorie:Unternehmen|Kreuzstein, Waldhotel]]
+
[[Kategorie:Wirtschaft]]
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)|Kreuzstein, Waldhotel]]
+
[[Kategorie:Wirtschaft (Geschichte)]]
[[Kategorie:nicht mehr existierende Betriebe|Kreuzstein, Waldhotel]]
+
[[Kategorie:Unternehmen]]
 +
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]
 +
[[Kategorie:nicht mehr existierende Betriebe]]
 +
[[Kategorie:Übernachtung]]
 +
[[Kategorie:Hotel]]
 +
[[Kategorie:Flachgau]]
 +
[[Kategorie:St. Gilgen]]