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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Die Bäckerei befand sich am südöstlichen Rand des Geländes des [[Salzburger Flughafen]]s.
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Am [[17. November]] [[1895]] gründete [[Vinzenz Zrost]] die ''Dampfbäckerei Zrost''. Nach zwei Jahren übersiedelte der Betrieb in ein Gebäude an der [[Haydnstraße]]. [[1915]] trat sein Sohn [[Rudolf Zrost senior|Rudolf]] als Gesellschafter in die Firma ein, die er bis [[1952]], dem Eintritt dessen Sohnes [[Rudolf Zrost junior|Rudolf junior]] als Alleininhaber führte. Genau am Tag des 50jährigen Firmenjubiliäums, am 17. November [[1944]], wurde die Bäckerei durch [[Bomben auf die Stadt Salzburg|Fliegerbomben]] zerstört. Nach dem sofort begonnenen Wiederaufbau wurde der Betrieb bereits im April [[1945]] im kleinsten Umfang eröffnet und bis [[1946]] vollständig aufgebaut. Damals gab es drei Filialen im Stadtgebiet.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=2dxz4alsnVcDuu74PKykrg1VknZAQaJNwzjzBjq1AWJqRwsXEO2JxI4CRWRUm8vxOogXrkHyOYv4ipFtDwWwOGhLKPdcAc7pTEs%2FW2zfS%2F%2BCRODg0tXq91AU9VvBLZbs&id1=19541116_07&q=%2522Rudolf%2520Zrost%2522#slide7 www.sn.at], Archiv der ''Salzburger Nachrichten'', Ausgabe vom 16. November 1954</ref>
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[[1963]] war sie Österreichs modernste Privatbäckerei, beschäftigte rund 50 Mitarbeiter und konnte täglich 70&nbsp;000 Semmeln backen.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=2bkbY08add5z3xVjRb4PYxS4UPXyY6azC7kFWXtu3Rr%2FpB6xvLgkMg%2FvWLqTzXQIzJBCEqGrgdrcg3UdLDdr2M%2BZyHJ0x0j43hshrfQ5hDGk95c0Gw4kwTGVOpj7uuA7&id1=19630116_05&q=%2522Rudolf%2520Zrost%2522#slide5 www.sn.at], Archiv der ''Salzburger Nachrichten'', Ausgabe vom 16. Jänner 1963</ref>
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Die Bäckerei befand sich dann später am südöstlichen Rand des Geländes des [[Salzburger Flughafen]]s.
    
Nach einem Konkurs entstand eine Nachfolgefirma, die die ''Salzburger Bäckerläden'' ins Leben rief. Diese wurde jedoch mit [[31. August]] [[1982]] geschlossen. 85 Arbeiter und Angestellte verloren ihre Arbeit (rund 40 Angestellte und 15 Gastarbeiter waren darunter). Die Bäckerläden gehörten zu 80 % der [[Salzburger Landes-Hypothekenbank AG]] und zu 20 % der [[Bankhaus Berger|Berger Bank]]. Für Hypo-Direktor [[Kurt Schmalzl]] war das Ziel, die Bäckerläden nach wirtschaftlicher Gesundung an einen Käufer zu bringen, nicht erreichbar. Zwar fand sich ein Interessent, der 35 Millionen [[Schilling]] bot, aber da die Liegenschaft laut Schätzgutachten alleine 20 Millionen Schilling wert war, war für die Hypo dieses Angebot nicht akzeptabel.
 
Nach einem Konkurs entstand eine Nachfolgefirma, die die ''Salzburger Bäckerläden'' ins Leben rief. Diese wurde jedoch mit [[31. August]] [[1982]] geschlossen. 85 Arbeiter und Angestellte verloren ihre Arbeit (rund 40 Angestellte und 15 Gastarbeiter waren darunter). Die Bäckerläden gehörten zu 80 % der [[Salzburger Landes-Hypothekenbank AG]] und zu 20 % der [[Bankhaus Berger|Berger Bank]]. Für Hypo-Direktor [[Kurt Schmalzl]] war das Ziel, die Bäckerläden nach wirtschaftlicher Gesundung an einen Käufer zu bringen, nicht erreichbar. Zwar fand sich ein Interessent, der 35 Millionen [[Schilling]] bot, aber da die Liegenschaft laut Schätzgutachten alleine 20 Millionen Schilling wert war, war für die Hypo dieses Angebot nicht akzeptabel.