"Wir haben vor zwei Jahren entschieden, dass wir auf unserer Homepage und im schriftlichen Kontakt mit dem Publikum das Gendersternchen verwenden. Auch im Sprachgebrauch wollen wir die weibliche Form eingeführt haben", sagt [[Intendant des Salzburger Landestheaters|Intendant]] des [[Salzburger Landestheater]]s [[Carl Philip von Maldeghem]] und fügt an: "Sprache schafft Realität." Im Theaterbetrieb sowie in den Schauspiel-, Opern- und Tanzensembles sei die Verwendung der weiblichen und der männlichen Form oder des Glottisschlags gang und gäbe. "Mittlerweile ist das im Haus stark verankert." Ihm falle auf, dass das Gendern in Wort und Schrift seit einigen Monaten in verschiedenen Bereichen und Institutionen stark zunehme, sagt von Maldeghem. Er sehe es als Aufgabe des Landestheaters, ein Bewusstsein dafür zu schaffen. Das Sternchen habe im Gegensatz zum Binnen-I den Vorteil, dass damit nicht nur die weibliche und die männliche Form abgedeckt sei, sondern auch Formen jenseits der Zweigeschlechtlichkeit. | "Wir haben vor zwei Jahren entschieden, dass wir auf unserer Homepage und im schriftlichen Kontakt mit dem Publikum das Gendersternchen verwenden. Auch im Sprachgebrauch wollen wir die weibliche Form eingeführt haben", sagt [[Intendant des Salzburger Landestheaters|Intendant]] des [[Salzburger Landestheater]]s [[Carl Philip von Maldeghem]] und fügt an: "Sprache schafft Realität." Im Theaterbetrieb sowie in den Schauspiel-, Opern- und Tanzensembles sei die Verwendung der weiblichen und der männlichen Form oder des Glottisschlags gang und gäbe. "Mittlerweile ist das im Haus stark verankert." Ihm falle auf, dass das Gendern in Wort und Schrift seit einigen Monaten in verschiedenen Bereichen und Institutionen stark zunehme, sagt von Maldeghem. Er sehe es als Aufgabe des Landestheaters, ein Bewusstsein dafür zu schaffen. Das Sternchen habe im Gegensatz zum Binnen-I den Vorteil, dass damit nicht nur die weibliche und die männliche Form abgedeckt sei, sondern auch Formen jenseits der Zweigeschlechtlichkeit. |