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→‎Landestheater: war zwei Mal, jetzt ersetzt einmal durch Stadträtin Martina Berthold
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"Wir haben vor zwei Jahren entschieden, dass wir auf unserer Homepage und im schriftlichen Kontakt mit dem Publikum das Gendersternchen verwenden. Auch im Sprachgebrauch wollen wir die weibliche Form eingeführt haben", sagt [[Intendant des Salzburger Landestheaters|Intendant]] des [[Salzburger Landestheater]]s [[Carl Philip von Maldeghem]] und fügt an: "Sprache schafft Realität." Im Theaterbetrieb sowie in den Schauspiel-, Opern- und Tanzensembles sei die Verwendung der weiblichen und der männlichen Form oder des Glottisschlags gang und gäbe. "Mittlerweile ist das im Haus stark verankert." Ihm falle auf, dass das Gendern in Wort und Schrift seit einigen Monaten in verschiedenen Bereichen und Institutionen stark zunehme, sagt von Maldeghem. Er sehe es als Aufgabe des Landestheaters, ein Bewusstsein dafür zu schaffen. Das Sternchen habe im Gegensatz zum Binnen-I den Vorteil, dass damit nicht nur die weibliche und die männliche Form abgedeckt sei, sondern auch Formen jenseits der Zweigeschlechtlichkeit.
 
"Wir haben vor zwei Jahren entschieden, dass wir auf unserer Homepage und im schriftlichen Kontakt mit dem Publikum das Gendersternchen verwenden. Auch im Sprachgebrauch wollen wir die weibliche Form eingeführt haben", sagt [[Intendant des Salzburger Landestheaters|Intendant]] des [[Salzburger Landestheater]]s [[Carl Philip von Maldeghem]] und fügt an: "Sprache schafft Realität." Im Theaterbetrieb sowie in den Schauspiel-, Opern- und Tanzensembles sei die Verwendung der weiblichen und der männlichen Form oder des Glottisschlags gang und gäbe. "Mittlerweile ist das im Haus stark verankert." Ihm falle auf, dass das Gendern in Wort und Schrift seit einigen Monaten in verschiedenen Bereichen und Institutionen stark zunehme, sagt von Maldeghem. Er sehe es als Aufgabe des Landestheaters, ein Bewusstsein dafür zu schaffen. Das Sternchen habe im Gegensatz zum Binnen-I den Vorteil, dass damit nicht nur die weibliche und die männliche Form abgedeckt sei, sondern auch Formen jenseits der Zweigeschlechtlichkeit.
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=== Landestheater ===
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=== Stadträtin Martina Berthold ===
 
Schon seit vielen Jahren verwendet die Salzburger [[Stadträtin]] [[Martina Berthold]] ([[Bürgerliste]]) eine gendergerechte Sprache. "In der direkten Anrede sage ich die weibliche und die männliche Form, in einer Rede verwende ich mitunter nur die weibliche Form oder den Glottisschlag." Das Einlegen der kurzen Sprechpause erfordere Konzentration. "Die Pause darf nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang sein." Die rein männliche Form kommt Berthold nie über die Lippen. "Dagegen sperrt sich mein Unterbewusstsein, ich habe eine gendergerechte Sprache verinnerlicht." Die Diskussion darüber werde nicht mehr so aufgeregt geführt wie noch vor einigen Jahren, einzelne Personen würden aber noch immer extrem ablehnend reagieren und sich in den sozialen Medien an dem Thema regelrecht "abarbeiten".
 
Schon seit vielen Jahren verwendet die Salzburger [[Stadträtin]] [[Martina Berthold]] ([[Bürgerliste]]) eine gendergerechte Sprache. "In der direkten Anrede sage ich die weibliche und die männliche Form, in einer Rede verwende ich mitunter nur die weibliche Form oder den Glottisschlag." Das Einlegen der kurzen Sprechpause erfordere Konzentration. "Die Pause darf nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang sein." Die rein männliche Form kommt Berthold nie über die Lippen. "Dagegen sperrt sich mein Unterbewusstsein, ich habe eine gendergerechte Sprache verinnerlicht." Die Diskussion darüber werde nicht mehr so aufgeregt geführt wie noch vor einigen Jahren, einzelne Personen würden aber noch immer extrem ablehnend reagieren und sich in den sozialen Medien an dem Thema regelrecht "abarbeiten".