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| − | * [[Ignaz Rojacher (Biografie)]], als freies download-pdf [https://www.sn.at/wiki/images/pdf/Biografie_des_Ignaz_Rojacher_von_Ururenkelin_Margot_Daum.pdf unter diesem Link] (Ausgabe Oktober 2021) | + | * [[Ignaz Rojacher (Biografie)]], als freies download-pdf [https://www.sn.at/wiki/images/pdf/Biografie_des_Ignaz_Rojacher_von_Ururenkelin_Margot_Daum.pdf unter diesem Link] (Druck November 2021) |
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| | ==Rezension 1== | | ==Rezension 1== |
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| | + | Ignaz Rojacher, der bärtige Bergmensch aus den Tauern, faszinierte mich schon seit Beginn des [[Salzburgwiki]]s - den Artikel, den ich [[2007]] über ihn schrieb, war einer der ersten Beiträgen. Er basierte auf einem im Internet gefundenen pdf des Rauriser Alpenvereins. Im März [[2020]] meldete sich dann seine Ururenkelin Margot Daum bei mir, die seinerzeit das pdf für den Rauriser Alpenverein geschrieben hatte. Sie möchte diese Biografie grundlegend überarbeiten, weil sie neue Quellen gefunden hatte und auch den Artikel im Salzburgwiki aktualisieren. Margot stellte daneben ihre Biografie Mosaikstein um Mosaikstein zusammen. Im August [[2021]] war die Biografie dann fertiggestellt. Fast fertig jedenfalls, denn kaum waren die ersten Exemplare probeweise kopiert im Verwandten- und Freundeskreis verteilt, tauchten neue Einzelheiten und Geschichten auf, die Margot noch unbedingt in die Biografie aufnehmen wollte. Ende November schließlich gab sie "grünes Licht" für die Veröffentlichung. |
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| | + | Am [[1. Dezember]] 2021 erhielt ich dann ein "frisch gedrucktes" Exemplar und bin beeindruckt über das Ergebnis. Über das Ergebnis jahrelanger Recherchen der Ururenkelin, über die vielfältige Information, die der Leser auf 80 Seiten findet und über die sauber Verarbeitung der gedruckten Version. Diese kann man ja bei Margot Daum gegen einen Unkostenbeitrag erwerben oder hier im Salzburgwiki gratis herunterladen (es ist das Druck-pdf, also in bester Qualität). |
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| | + | Zunächst werden auf 14 Seiten das geschichtliche und bergmännische Umfeld der Zeit, in der Ignaz Rojacher lebte, erläutert. Unter welchen Bedingungen wurden damals Erze abgebaut, wie entstand der Markt Rauris, woher kommt der Name Kolm-Saigurn u. a. - Beiträge des Montanspezialisten Prof. Dr. Gruber geben Auskunft darüber. |
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| | + | Der zweite, umfangreiche Teil beschäftigt sich mit dem Leben (25 Seiten) des Rojacher und dokumentiert seine Nachfahren, beginnend mit seinen ledigen Kindern, im Besonderen mit seinem ledigen Sohn Richard Ignaz Pfarrmaier ''vulgo Jaga Naz'', der den Beginn der Familiengeschichte "entern Tauern", an der Südseite der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] einleitete. Von da wechselten die verwandtschaftlichen Beziehungen immer wieder hin und her. Es ist auch für einen Außenstehenden durchaus interessant die kurzen Lebensgeschichten zu lesen, welchen Berufen die Menschen damals nachgegangen waren oder wie groß die Kinderschar früher war. Der Abschnitt über das Leben von Rojacher schließt natürlich die Geschichte über der Errichtung des Observatoriums auf dem Hohen Sonnblick ebenso ein wie die Elektrifizierung des [[Raurisertal]]s. Bilder von technischen Objekten und Verwandten lockern die Seiten auf. Ein zweiseitiger Stammbaum zeigt übersichtlich die verwandtschaftlichen Verflechtungen. |
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| | + | Nun folgen zwei Seiten über Wilhelm Ritter von Arlt, dem Mäzen und Freund von Rojacher, seine Aktivitäten rund um das Skifahren und den Alpenverein Sektion Rauris. Das leitet über zur Skigeschichte in Rauris und den legendären Abfahrtsläufen vom Sonnblick, denen eine Chronologie Skigeschichte des Tales folgt. Während sich im Teil über das Leben von Rojacher der Abschnitt über das Observatorium um die Geschichte von der Idee über die Planung bis zum Bau beschäftigt, gibt der nun hier gegen Ende der Biografie stehende Beitrag eine chronologische Übersicht über alle Ereignisse bis in die Gegenwart, von dem tragische Tod eines Beobachterehepaares und eine Liste aller bisherigen Mitarbeiter. Schließlich folgen noch die Chronologien des Zittelhauses, des Ammererhofes und der Rojacherhütte, die ja 2021 unter Denkmalschutz gestellt wurde. |
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| | + | Dass diese Biografie nicht einfach so aus heiterem Himmel entstanden ist dokumentiert das umfangreiche Quellen- und Bildquellen-Verzeichnis am Ende sowie eine kleine Literaturliste. Ganz zum Schluss kommt die Autorin dann auch noch zu Wort. |
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| | + | Diese Biografie erhellt das vielleicht bisher etwas im Dunklen verborgen gewesene Leben eines der bedeutendsten Männer des Raurisertals und vor allem in der Geschichte der österreichischen Wetterbeobachtung. Ein wohl überregional interessantes Buch, das viele interessieren könnte. |
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| | + | ==Rezension 2== |
| | <!--;bitte verlinke Wort / Begriffe, für die es bereits im Salzburgwiki Artikel gibt oder noch geben sollte--> | | <!--;bitte verlinke Wort / Begriffe, für die es bereits im Salzburgwiki Artikel gibt oder noch geben sollte--> |
| − | ==Rezension 2==
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| | ==Quelle== | | ==Quelle== |
| − | * [[Peter Krackowizer]] | + | * Die Biografie |
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| + | * Rezension von [[Peter Krackowizer]] |
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