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{{Dieser Artikel|behandelt die ehemalige '''[[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] Seilbahn Weißsee'''. Die parallel  zu dieser Seilbahn bestehende, für die Allgemeinheit benutzbare [[Weißsee Gletscherbahn]] wird in einem eigenen Artikel  behandelt.}}[[Datei:SeilbahnBergstationenHotel Rudolfshütte.JPG|thumb|Links im Bild die Bergstation der ÖBB-Seilbahn Weißsee mit dem angebauten Ausstellungsgebäude im Vordergrund, in der Mitte die Bergstation der [[Weißsee Gletscherbahn]], rechts das [[Berghotel Rudolfshütte]]]]
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{{Dieser Artikel|behandelt die ehemalige '''[[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] Seilbahn Weißsee'''. Die parallel  zu dieser Seilbahn bestehende, für die Allgemeinheit benutzbare [[Weißsee Gletscherbahn]] wird in einem eigenen Artikel  behandelt.}}
Die '''{{PAGENAME}}''' ist eine Aufstiegshilfe, die parallel zur [[Weißsee Gletscherbahn]] vom [[Enzingerboden]] im [[Stubachtal]] hinauf zum Stausee [[Weißsee]] führt.
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[[Datei:SeilbahnBergstationenHotel Rudolfshütte.JPG|thumb|Links im Bild die Bergstation der ÖBB-Seilbahn Weißsee mit dem angebauten Ausstellungsgebäude im Vordergrund, in der Mitte die Bergstation der [[Weißsee Gletscherbahn]], rechts das [[Berghotel Rudolfshütte]].]]
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Die '''ÖBB Seilbahn Weißsee''' ist eine Aufstiegshilfe, die parallel zur [[Weißsee Gletscherbahn]] vom [[Enzingerboden]] im [[Stubachtal]] hinauf zum Stausee [[Weißsee]] führt.
    
== Seilbahn ==
 
== Seilbahn ==
 
Diese Seilbahn führt zunächst leicht südöstlicher Richtung hinauf zum [[Tauernmoossee]]. Von dort wieder in leicht südwestlicher Richtung zum Stausee [[Weißsee]], wo sie neben der Weißsee Gletscherbahn Bergstation ihre eigene Bergstation hat.
 
Diese Seilbahn führt zunächst leicht südöstlicher Richtung hinauf zum [[Tauernmoossee]]. Von dort wieder in leicht südwestlicher Richtung zum Stausee [[Weißsee]], wo sie neben der Weißsee Gletscherbahn Bergstation ihre eigene Bergstation hat.
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== 2012 ==
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== Geschichte ==
Die [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] wollen das neue [[Pumpspeicherkraftwerk Tauernmoos]] mit einem Tunnelsystem erschließen. Die dann nicht mehr nötige Seilbahn soll weg.
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Die Seilbahn war in den Jahren [[1948]] bis [[1951]] gebaut worden und löste eine einfachere [[Materialseilbahn]] ab. Mit dem Bau der [[Kraftwerksgruppe Uttendorf]] hatten die ÖBB ja schon [[1926]] begonnen. Bis zum [[Tauernmoossee]] auf rund 2 000 [[M ü. A.|Metern Seehöhe]] bei der Mittelstation der Seilbahn legte man auch einen [[Güterweg]] an, der aber nur im Sommer befahrbar ist. Für den Rest des Jahres und den oberen Teil der Anlagen mit dem [[Weißsee]] (2 250 m ü. A.) war die Seilbahn die einzige Möglichkeit, dorthin zu gelangen und Material zu liefern. Vier Personengondeln und sechs Lastengondeln, die bis zu zwei Tonnen transportieren können, gibt es. Als letzte Alternative - etwa wenn die Bahn wegen Sturms nicht fahren konnte - blieb der Fußweg - und im Winter die Tourenski.
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Eigentlich wurde das geplante ÖBB-Pumpspeicherkraftwerk Tauernmoos im [[Uttendorf]]er Stubachtal schon im April 2012 von der UVP-Behörde genehmigt. Im  Herbst wollen die ÖBB aber eine Änderungsbewilligung beantragen. Denn  das Unternehmen hat groß umgeplant. Die ÖBB wollen jetzt alle Anlagen  des Kraftwerks mit einem Tunnelsystem erschließen.
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Bis [[1982]] war die Bahn die einzige öffentliche Seilbahn der ÖBB. Auch Bergsteiger und Skifahrer wurden Richtung [[Rudolfshütte]] am Weißsee transportiert. In den [[1950er]]- und [[1960er]]-Jahren, als dort oben auch im Sommer noch Schnee lag, trainierten die österreichischen Skistars um Toni Sailer und Anderl Molterer auf dem sogenannten Olympiahang südlich des Weißsees. Als die Gemeinde [[Uttendorf]] 1982 parallel eine eigene Seilbahn für den [[Tourismus]] baute, wurde der öffentliche Verkehr bei der ÖBB-Seilbahn eingestellt. Sie musste aber aus betrieblichen Gründen erhalten werden und stets fahrbereit sein.
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Der Haupttunnel  soll vom Enzingerboden, wo die Landesstraße endet, über den [[Grünsee]] und  den Tauernmoossee zur Kraftwerkskaverne und weiter zum Weißsee auf 2 250 [[m ü. A.]] Höhe führen. ÖBB-Projektleiter Walter Kühner sagt, die Stollen  seien etwa acht Kilometer lang. "''Die Kosten betragen rund 25 Mill.  Euro.''"
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Die legendäre Werksseilbahn der ÖBB zum Weißsee in Uttendorf hatte [[2023]] ausgedient. Am [[31. August]] soll sie zum letzten Mal fahren. Dann ersetzt sie ein rund 9,5 Kilometer langes Tunnelsystem, das im Zuge der Errichtung des ÖBB-[[Pumpspeicherkraftwerk Tauernmoos|Pumpspeicherkraftwerks Tauernmoos]] in den Berg gesprengt wurde. Der Betriebsleiter der Bahn Bernhard Buchholzer (45) sagt, das neue Tunnelsystem sei betrieblich eine große Erleichterung. Dennoch spiele bei ihm Wehmut mit, dass die Bahn wegkomme. Er ist schon als Kind mitgefahren, weil auch sein Vater beim ÖBB-Kraftwerk beschäftigt war. Nach einer Lehre zum Installateur und einigen Berufsjahren fing er [[2008]] selbst bei den ÖBB an. Buchholzer sagt, die Mittelstation und die Stützen würden abgebaut und die Flächen der Natur zurückgegeben. "Was mit der Talstation und der Bergstation bei der Rudolfshütte passiert, wissen wir noch nicht."
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Laut  Kühner hat der Tunnel mehrere Vorteile. "''Ohne den Tunnel müssten wir  für die Errichtung des Kraftwerks einen oberirdischen Weg ausbauen, der nicht wintersicher wäre. Der Tunnel ist auch aus Naturschutzgründen  besser. In ihn würden auch die Stromleitungen verlegt. Und wir können  zur Wartung die Anlagen das ganze Jahr unabhängig von der Witterung  bequem erreichen. Bisher mussten die Leute teilweise mit Tourenski  hinauf, wenn die Seilbahn bei einem Sturm nicht fahren konnte.''"
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Die Bauarbeiten für das Kraftwerk und das Tunnelsystem haben [[2020]] begonnen und sollen [[2025]] abgeschlossen werden, sagt Projektleiter Christian Höss. Es sei das erste Pumpspeicherwerk der ÖBB. Damit könne man die starken Schwankungen beim Stromverbrauch ausgleichen. Die ÖBB brauchen in den Stoßzeiten in der Früh und am Abend am meisten Strom. Der Vortrieb bei den Tunneln ist bereits abgeschlossen. Demnächst werden die Fahrbahnen betoniert. Das Tunnelsystem wird in Zukunft auch von den Einsatzkräften und die Versorgung der Rudolfshütte genützt. Die restliche Bauzeit bis 2025 wird am eigentlichen Kraftwerk mit den Maschinen gebaut. Es wird mit zwei Turbinen eine Leistung von 170 Megawatt liefern. Die Gesamtkosten betragen 360 Mill. Euro.
 
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Durch  den Tunnel wird die Seilbahn überflüssig. Kühner: "''Wir gehen davon aus,  dass wir sie abtragen und die Trasse renaturieren. Die Bahn würde nur  Kosten verursachen.''"
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Durch den Tunnel wäre auch die [[Rudolfshütte]]  erreichbar, etwa für Einsatzkräfte im Notfall. Öffentlichen Verkehr wird es nicht geben. Die parallel zur ÖBB-Seilbahn verlaufende  [[Weißsee Gletscherbahn]] zur Rudolfshütte bleibt natürlich bestehen.
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Im Oktober 2012 stellte das Bundesdenkmalamt nach einer Prüfung fest, dass die [[1948]] errichtete {{PAGENAME}} nicht erhaltenswürdig ist. Lediglich die Bergstation bleibt stehen und wird für eine [[Nationalpark Hohe Tauern Ausstellungen|Nationalparkausstellung]] zum Thema [[Wetter]] und [[Klima]] umgebaut<ref>{{Quelle SN|27. Oktober 2012}}</ref>.
      
== Quelle ==
 
== Quelle ==
* {{Quelle SN|20. September 2012}}
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* {{Quelle SN|20. September 2012 und 11. Juni 2023}}
 
== Einzelnachweis ==
 
== Einzelnachweis ==
 
<references/>
 
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[[Kategorie:Pinzgau]]
 
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[[Kategorie:Uttendorf]]
 
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[[Kategorie:Ostalpen]]
 
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[[Kategorie:Zentralalpen]]
 
[[Kategorie:Zentralalpen]]