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* ''Josef Oberascher'' (* [[1844]]; † [[1911]]) leitete die Gießerei von 1874 bis [[1907]]. Von ihm stammen zahlreiche Glocken, hauptsächlich für Salzburg, aber auch [[Oberösterreich]]. Er profitierte ebenfalls noch von der großen "Umgusswelle". Josef Oberascher verwendete eine Barockrippe, die er von Franz Oberascher I. übernommen haben dürfte, da sie dasselbe Klangverhalten zeigt. Die Geläute für die Klosterkirche in der Wallfahrtsbasilika Maria Puchheim (4 065 kg) und der Salzburger [[Stadtpfarrkirche St. Andrä|Andräkirche]] waren neben der großen Glocke für [[Mattighofen]] (2 394 kg) seine bedeutendsten Werke.  
 
* ''Josef Oberascher'' (* [[1844]]; † [[1911]]) leitete die Gießerei von 1874 bis [[1907]]. Von ihm stammen zahlreiche Glocken, hauptsächlich für Salzburg, aber auch [[Oberösterreich]]. Er profitierte ebenfalls noch von der großen "Umgusswelle". Josef Oberascher verwendete eine Barockrippe, die er von Franz Oberascher I. übernommen haben dürfte, da sie dasselbe Klangverhalten zeigt. Die Geläute für die Klosterkirche in der Wallfahrtsbasilika Maria Puchheim (4 065 kg) und der Salzburger [[Stadtpfarrkirche St. Andrä|Andräkirche]] waren neben der großen Glocke für [[Mattighofen]] (2 394 kg) seine bedeutendsten Werke.  
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* ''Franz Oberascher II'' (* [[7. August]] [[1870]]; † [[5. Mai]] [[1942]]) übernahm 1907 den Betrieb von seinem Vater und leitete ihn bis 1939. Bis zum [[Ersten Weltkrieg]] wurden noch zahlreiche Geläute gegossen, die größten davon für [[Hochburg-Ach|Hochburg]] (2 277 kg) und die Herz-Jesu-Kirche  in  Wels (OÖ.) (5 140 kg). Zu den bedeutendsten Glocken aus dieser Zeit zählt die große Glocke der [[Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau Mariae Himmelfahrt|Stadtpfarrkirche Mülln]], gegossen am Tag der Kriegserklärung [[1914]], welche bis heute erhalten ist und zu den wertvollsten Glocken des [[Historismus]] in Österreich zählt. Ansonsten blieben aus der Zeit vor 1914 nur zwei kleinere Glocken erhalten. Auch von seinen Zwischenkriegsgeläuten blieben nur einzelne kleinere Glocken erhalten, alle anderen wurden während des Zweiten Weltkrieges eingeschmolzen. Zu den wenigen erhaltenen Werken zählt die große Glocke von der [[Wallfahrtsbasilika Maria Plain]], genannt die "Stürmerin" (2 018 kg), welche als besonders klangvoll und wertvoll gilt. Sein Sohn ''Franz Oberascher III'' (* [[1898]]; † [[1944]]) fiel im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].  
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* ''Franz Oberascher II'' (* [[7. August]] [[1870]]; † [[5. Mai]] [[1942]]) übernahm 1907 den Betrieb von seinem Vater und leitete ihn bis 1939. Bis zum [[Ersten Weltkrieg]] wurden noch zahlreiche Geläute gegossen, die größten davon für [[Hochburg-Ach|Hochburg]] (2 277 kg) und die Herz-Jesu-Kirche  in  Wels (OÖ.) (5 140 kg). Zu den bedeutendsten Glocken aus dieser Zeit zählt die große Glocke der [[Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau Mariae Himmelfahrt|Stadtpfarrkirche Mülln]], gegossen am Tag der Kriegserklärung [[1914]], welche bis heute erhalten ist und zu den wertvollsten Glocken des [[Historismus]] in Österreich zählt. Ansonsten blieben aus der Zeit vor 1914 nur zwei kleinere Glocken erhalten. Auch von seinen Zwischenkriegsgeläuten blieben nur einzelne kleinere Glocken erhalten, alle anderen wurden während des Zweiten Weltkrieges eingeschmolzen. Zu den wenigen erhaltenen Werken zählt die große Glocke von der [[Wallfahrtsbasilika Maria Plain]], genannt die "Stürmerin" (2 018 kg), welche als besonders klangvoll und wertvoll gilt. Sein Sohn ''Franz Oberascher III'' (* [[1898]]; † [[1944]]) fiel im [[Zweiten Weltkrieg]].  
    
* ''Dorothea Sippel, geborene Oberascher'' (* [[16. Jänner]] [[1913]]; † [[9. Februar]] [[1995]])
 
* ''Dorothea Sippel, geborene Oberascher'' (* [[16. Jänner]] [[1913]]; † [[9. Februar]] [[1995]])