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| − | Die Anfänge der Rodelbahn reichen in das Jahr 1959 zurück. Damals wurde in unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden die erste künstlich geschaffene Rodeltrasse im Schatten des [[Grünstein]]s geschaffen. Erst später wurde ein Teil der Fahrtrasse mit aus dem nahen [[Bischofswiesen]] herbei geschaffenen Eisblöcken ausgelegt. | + | Die Anfänge der Rodelbahn reichen in das Jahr [[1959]] zurück. Damals wurde in unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden die erste künstlich geschaffene Rodeltrasse im Schatten des [[Grünstein]]s geschaffen. Erst später wurde ein Teil der Fahrtrasse mit aus dem nahen [[Bischofswiesen]] herbei geschaffenen Eisblöcken ausgelegt. |
== Ausbau 2010 == | == Ausbau 2010 == | ||
| − | Vom 14. bis 27. Februar 2011 findet die Weltmeisterschaft im Bob und Skeleton<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Skeleton_%28Sportart%29 Wikipedia Deutschland Skeleton]</ref> statt. Dafür wurde die Bahn auf den modernsten Stand gebracht. 250 Bauarbeiter waren entlang der 1,3 km langen Betonröhre im Einsatz. Die Bahn wird im Winter mittels Ammoniak als Kältemittel vereist. Rund 30 Kilometer Kälterohre wurden dazu verlegt. Die Erneuerung der Ammoniakleitung kostete 1,5 Mill. Euro. 20 Kilometer Hybridkabel für die Fernsehübertragungen mussten verlegt werden. Auch eine | + | Vom 14. bis 27. Februar [[2011]] findet die Weltmeisterschaft im Bob und Skeleton<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Skeleton_%28Sportart%29 Wikipedia Deutschland Skeleton]</ref> statt. Dafür wurde die Bahn auf den modernsten Stand gebracht. 250 Bauarbeiter waren entlang der 1,3 km langen Betonröhre im Einsatz. Die Bahn wird im Winter mittels Ammoniak als Kältemittel vereist. Rund 30 Kilometer Kälterohre wurden dazu verlegt. Die Erneuerung der Ammoniakleitung kostete 1,5 Mill. Euro. 20 Kilometer Hybridkabel für die Fernsehübertragungen mussten verlegt werden. Auch eine "Backup"-Stromversorgung für den Notfall wurde installiert. Dies vor allem, wenn der Strom während einer Fahrt eines Athleten ausfallen sollte − die Herren sind mit bis zu 130 km/h auf der Bahn unterwegs. |
== Weblinks == | == Weblinks == | ||
| − | *[http://www.weltcup-koenigssee.de/weltcup-am-koenigssee.html | + | *[http://www.weltcup-koenigssee.de/weltcup-am-koenigssee.html Offizieller Internetauftritt der Kunsteisbahn Königssee] |
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== Quelle == | == Quelle == | ||
Version vom 17. Dezember 2010, 12:18 Uhr
In der Gemeinde Schönau am Königssee befindet sich die Kunsteisbahn Königssee als älteste Anlage der Welt für Bob- und Rodelbewerbe. Sie wurde 1968 errichtet und seither mehrmals erweitert und modernisiert.
Geschichte
Die Anfänge der Rodelbahn reichen in das Jahr 1959 zurück. Damals wurde in unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden die erste künstlich geschaffene Rodeltrasse im Schatten des Grünsteins geschaffen. Erst später wurde ein Teil der Fahrtrasse mit aus dem nahen Bischofswiesen herbei geschaffenen Eisblöcken ausgelegt.
Ausbau 2010
Vom 14. bis 27. Februar 2011 findet die Weltmeisterschaft im Bob und Skeleton[1] statt. Dafür wurde die Bahn auf den modernsten Stand gebracht. 250 Bauarbeiter waren entlang der 1,3 km langen Betonröhre im Einsatz. Die Bahn wird im Winter mittels Ammoniak als Kältemittel vereist. Rund 30 Kilometer Kälterohre wurden dazu verlegt. Die Erneuerung der Ammoniakleitung kostete 1,5 Mill. Euro. 20 Kilometer Hybridkabel für die Fernsehübertragungen mussten verlegt werden. Auch eine "Backup"-Stromversorgung für den Notfall wurde installiert. Dies vor allem, wenn der Strom während einer Fahrt eines Athleten ausfallen sollte − die Herren sind mit bis zu 130 km/h auf der Bahn unterwegs.
Weblinks
Fußnote
Quelle
- Salzburger Nachrichten, 13. Dezember 2010