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| | == Karriere == | | == Karriere == |
| − | Bartl Brötzner stammt aus einer [[Wals]]er [[Bartholomäus Brötzner|Bauernfamilie]] und kam 1967 durch Freunde zum Ringen. Den Ausschlag für diese Sportart gaben seine beiden älteren Brüder [[Franz Brötzner|Franz]] und [[Hubert Brötzner|Hubert]], die ebenfalls mit dem Ringen begannen, und der Umstand, dass die damalige Trainingshalle ([[Santnerhalle]]) des [[AC Wals]], dem er am 1. Jänner 1968 im Alter von elf Jahren beitrat, nur etwa 200 Meter vom elterlichen Bauernhof entfernt lag. | + | Bartl Brötzner stammt aus einer [[Wals]]er [[Bartholomäus Brötzner|Bauernfamilie]] und kam [[1967]] durch Freunde zum Ringen. Den Ausschlag für diese Sportart gaben seine beiden älteren Brüder [[Franz Brötzner|Franz]] und [[Hubert Brötzner|Hubert]], die ebenfalls mit dem Ringen begannen, und der Umstand, dass die damalige Trainingshalle ([[Santnerhalle]]) des [[AC Wals]], dem er am [[1. Jänner]] [[1968]] im Alter von elf Jahren beitrat, nur etwa 200 Meter vom elterlichen Bauernhof entfernt lag. |
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| − | Mit 14 Jahren gewann er 1971 im griechisch-römischen Stil kämpfend erstmals den Juniorenmeistertitel und im selben Jahr bereits den österreichischen Meistertitel in der allgemeinen Klasse bis 48 kg. In den folgenden Jahren spezialisierte er sich aufgrund seiner körperlichen Voraussetzungen und seiner Schnelligkeit auf das Freistilringen. Ein Jahr nach seinen ersten Erfolgen begann Bartl Brötzner 1972 als Landmaschinentechniker zu arbeiten, blieb dem Sport aber weiterhin treu. | + | Mit 14 Jahren gewann er [[1971]] im griechisch-römischen Stil kämpfend erstmals den Juniorenmeistertitel und im selben Jahr bereits den österreichischen Meistertitel in der allgemeinen Klasse bis 48 kg. In den folgenden Jahren spezialisierte er sich aufgrund seiner körperlichen Voraussetzungen und seiner Schnelligkeit auf das Freistilringen. Ein Jahr nach seinen ersten Erfolgen begann Bartl Brötzner 1972 als Landmaschinentechniker zu arbeiten, blieb dem Sport aber weiterhin treu. |
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| − | 1975 nahm er erstmals an der Junioren-Weltmeisterschaft und ein Jahr darauf an der Junioren-Europameisterschaft teil. Mit 22 Jahren zählte er 1979 zu Österreichs besten Ringern und erkämpfte sich Siege bei den Großen Preisen von Italien, Griechenland und Österreich. Im selben Jahr errang er bei den Ringer-Weltmeisterschaften im US-amerikanischen San Diego den achten Platz und qualifizierte sich damit für die Olympischen Spiele von 1980 in Moskau. Dort unterlag er in der zweiten Runde dem späteren Olympiasieger im Weltergewicht (bis 74 kg) Valentin Raitschev aus Bulgarien.
| + | Beim [[Olympische Sommerspiele 1972|Fackellauf des Olympischen Feuers]] für die Sommerspiele [[1972]] in [[München]] war Brötzner der Schlussläufer im [[Bundesland Salzburg]] und übergab das Feuer am [[Grenzübergang Freilassing]] an den ersten Läufer in der [[Bundesrepublik Deutschland]]. |
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| − | 1983 beendete Bartl Brötzner seine internationale Karriere, blieb aber mit Unterbrechungen bis 2001 noch als Ringer beim AC Wals aktiv. Während seiner Laufbahn errang er neben mehreren Mannschaftsmeistertiteln mit der Walser Staffel elf österreichische Einzel-Meistertitel in der allgemeinen Klasse sowie fünf Jugend- und vier Juniorenmeistertitel. | + | [[1975]] nahm er erstmals an der Junioren-Weltmeisterschaft und ein Jahr darauf an der Junioren-Europameisterschaft teil. Mit 22 Jahren zählte er [[1979]] zu Österreichs besten Ringern und erkämpfte sich Siege bei den Großen Preisen von Italien, Griechenland und Österreich. Im selben Jahr errang er bei den Ringer-Weltmeisterschaften im US-amerikanischen San Diego den achten Platz und qualifizierte sich damit für die Olympischen Spiele von 1980 in Moskau. Dort unterlag er in der zweiten Runde dem späteren Olympiasieger im Weltergewicht (bis 74 kg) Valentin Raitschev aus Bulgarien. |
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| | + | [[1983]] beendete Bartl Brötzner seine internationale Karriere, blieb aber mit Unterbrechungen bis 2001 noch als Ringer beim AC Wals aktiv. Während seiner Laufbahn errang er neben mehreren Mannschaftsmeistertiteln mit der Walser Staffel elf österreichische Einzel-Meistertitel in der allgemeinen Klasse sowie fünf Jugend- und vier Juniorenmeistertitel. |
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| | Nachdem er einst selbst von guten Trainern wie [[Josef Reischl]] und [[Franz Berger (Ringer)|Franz Berger]] profitiert und gelernt hatte, arbeitet Brötzner seit seinem Rücktritt vom aktiven Sportgeschehen als Jugendtrainer beim AC Wals. | | Nachdem er einst selbst von guten Trainern wie [[Josef Reischl]] und [[Franz Berger (Ringer)|Franz Berger]] profitiert und gelernt hatte, arbeitet Brötzner seit seinem Rücktritt vom aktiven Sportgeschehen als Jugendtrainer beim AC Wals. |
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| | [[Kategorie:Ringer]] | | [[Kategorie:Ringer]] |
| | [[Kategorie:Ringen]] | | [[Kategorie:Ringen]] |
| − | [[Kategorie:Wals-Siezenheim]]
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| | [[Kategorie:Olympiateilnehmer]] | | [[Kategorie:Olympiateilnehmer]] |
| | [[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]] | | [[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]] |
| | + | [[Kategorie:Flachgau]] |
| | + | [[Kategorie:Wals-Siezenheim]] |
| | [[Kategorie:Geboren 1957]] | | [[Kategorie:Geboren 1957]] |