Josef Brunauer junior: Unterschied zwischen den Versionen
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Josef Brunauer junior war der Sohn des gleichnamigen Vaters, des Postbeamten, [[Josef Brunauer | Josef Brunauer junior war der Sohn des gleichnamigen Vaters, des Postbeamten, [[Josef Brunauer senior]], der in den [[1930er]]-Jahren als Sozialdemokrat unter die politischen Maßregelungen fiel und nach [[1945]] maßgeblich am Wiederaufbau des Postwesens im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] beteiligt war, und seiner Frau Maria, geborene Kobler. Nach dem Besuch der Volks- und Hauptschule begann Brunauer [[1937]] als Lehrling in einem Salzburger Tischlereibetrieb. Seine Ausbildung schloss er mit der Gesellenprüfung ab und arbeitete als Geselle. Während seiner Tischlerausbildung war er Funktionär der (illegalen) [[Sozialistische Jugend Österreichs|Sozialistischen Jugend]], weshalb er [[1942]] verhaftet wurde. Nach zwei Monaten Haft wurde er zum [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsdienst]] bei der Deutschen [[Wehrmacht]] entlassen, in die er seit [[1941]] eingezogen worden war. Nach russischer Kriegsgefangenschaft kehrte er [[1947]] zurück und begann seine Karriere als Gewerkschafter und Politiker. | ||
[[1948]] wurde Josef Brunauer Sekretär der Bau- und Holzarbeitergewerkschaft und trug maßgeblich zur Beseitigung der Winterarbeitslosigkeit im Baugewerbe bei. Außerdem wirkte er an der Verbesserung des Arbeitsmarktes in den strukturell benachteiligten Landesteilen maßgeblich mit. Bereits [[1954]] wurde er in die [[Arbeiterkammer|Kammer für Arbeiter und Angestellte]] (AK) gewählt. Zwei Jahre später sandte ihn die [[SPÖ]] als Nachfolger von [[Josef Kaut]], der [[Landesrat]] wurde, in den [[Salzburger Landtag]]. Am [[4. Juli]] [[1956]] wurde er angelobt und legte dieses Mandat, dem er sich immer mit großem Ernst verpflichtet fühlte, am [[18. Oktober]] [[1983]] zurück. | [[1948]] wurde Josef Brunauer Sekretär der Bau- und Holzarbeitergewerkschaft und trug maßgeblich zur Beseitigung der Winterarbeitslosigkeit im Baugewerbe bei. Außerdem wirkte er an der Verbesserung des Arbeitsmarktes in den strukturell benachteiligten Landesteilen maßgeblich mit. Bereits [[1954]] wurde er in die [[Arbeiterkammer|Kammer für Arbeiter und Angestellte]] (AK) gewählt. Zwei Jahre später sandte ihn die [[SPÖ]] als Nachfolger von [[Josef Kaut]], der [[Landesrat]] wurde, in den [[Salzburger Landtag]]. Am [[4. Juli]] [[1956]] wurde er angelobt und legte dieses Mandat, dem er sich immer mit großem Ernst verpflichtet fühlte, am [[18. Oktober]] [[1983]] zurück. | ||