Georg Suppin: Unterschied zwischen den Versionen

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Georg Franz Suppin war der Sohn des [[Burgenland|Burgenländischen]] Gärtners Lukas Suppin. Er wurde Volksschuloberlehrer an mehreren [[Pongau]]er Schulen, so  
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Georg Franz Suppin war der Sohn des [[Burgenland|ungarischen]] Gärtners Lukas Suppin und seiner Frau Barbara, geborene Passer, der Tochter des Salzburger Musikers [[Wolfgang Passer]]. Der Schulleiter [[Josef Suppin (Schulleiter)|Josef Suppin]] (* 1879; † 1948) ist sein Bruder.
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1930 trat er in den Ruhestand.
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Im Juli [[1941]] wurde er stellvertretender Leiter des Stadtjugendamtes der [[Stadt Salzburg]], [[1943]] jedoch, nachdem er die Vaterschaft für seine Tochter Liselotte Kornpointner (* 27. April 1943) anerkannt hatte,<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-gnigl/TFBXII/?pg=22 Taufbuch der Pfarre Salzburg-Gnigl, Band XII, S. 20.]</ref> ''wegen teils versuchter, teils vollendeter Verführung zur Unzucht'' zu einem Jahr Zuchthaus verurteilt und entlassen.<ref>https://www.stadt-salzburg.at/pdf/sabine_veits-falk__kommunale_sozialpolitik.pdf [[Sabine Veits-Falk|Veits-Falk, Sabine]] ''Kommunale Sozialpolitik im Nationalsozialismus. Integration - Ausgrenzung - Vernichtung''.</ref>  
 
 
Im Juli [[1941]] wurde er (oder sein Sohn?) stellvertretender Leiter des Stadtjugendamtes in der [[Stadt Salzburg]], [[1943]] jedoch ''wegen teils versuchter, teils vollendeter Verführung zur Unzucht'' zu einem Jahr Zuchthaus verurteilt und entlassen.<ref>https://www.stadt-salzburg.at/pdf/sabine_veits-falk__kommunale_sozialpolitik.pdf [[Sabine Veits-Falk|Veits-Falk, Sabine]] ''Kommunale Sozialpolitik im Nationalsozialismus. Integration - Ausgrenzung - Vernichtung''.</ref>  
 
  
Er war ein begeisterter Maler, Archäologe und Fotograf.  
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Suppin war ein begeisterter Maler, Archäologe und Fotograf.  
  
Georg Suppin war seit [[1909]] verheiratet und hatte fünf Söhne:
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Seit [[1909]] war er verheiratet mit Anna, geborene Fischl (* 17. Juni 1886 in Grödig; † 7. Oktober 1981 in Salzburg)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/groedig/TFB5/?pg=145 Taufbuch der Pfarre Grödig, Band V, S. 144.]</ref>, mit der er fünf Söhne hatte:
 
* [[Georg Walter Suppin|Georg Walter]], Schriftsteller,
 
* [[Georg Walter Suppin|Georg Walter]], Schriftsteller,
* [[Lucas Suppin|Lukas Georg]] (* 1911; † 1998), Maler,
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* [[Lucas Suppin|Lukas Georg]] (* [[2. Juli]] [[1911]]; † 24. Februar 1998)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/untertauern/TFBIII/?pg=6 Taufbuch der Pfarre Untertauern, Band III, S. 3.]</ref>, Maler,
 
* [[Erwin Suppin|Erwin Alois]] (* [[27. Dezember]] [[1912]]; † [[21. August]] [[1988]])<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/untertauern/TFBIII/?pg=8 Taufbuch der Pfarre Untertauern, Band III, S. 5.]</ref>, Architekt,
 
* [[Erwin Suppin|Erwin Alois]] (* [[27. Dezember]] [[1912]]; † [[21. August]] [[1988]])<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/untertauern/TFBIII/?pg=8 Taufbuch der Pfarre Untertauern, Band III, S. 5.]</ref>, Architekt,
* [[N.N.]]
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* [[N.N.]] und
 
* Sigwin Josef (* 6. März 1919)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/filzmoos/TFBVI/?pg=247 Taufbuch der Pfarre Filzmoos, Band VI, S. 196.]</ref>.<ref>[http://ns-zeit.akbild.ac.at/suche/2108 ns-zeit.akbild.ac.at]</ref>
 
* Sigwin Josef (* 6. März 1919)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/filzmoos/TFBVI/?pg=247 Taufbuch der Pfarre Filzmoos, Band VI, S. 196.]</ref>.<ref>[http://ns-zeit.akbild.ac.at/suche/2108 ns-zeit.akbild.ac.at]</ref>
  
 
== Quellen ==
 
== Quellen ==
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* [[Salzburger Amtskalender]]
 
* Salzburgwiki-Artikel
 
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* [http://www.suppin.eu/Biografie.html Homepage Lucas Suppin]
 
* [http://www.suppin.eu/Biografie.html Homepage Lucas Suppin]
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[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]
 
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[[Kategorie:Töchter und Söhne der Stadt Salzburg]]
 
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[[Kategorie:Geboren 1883]]
 
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[[Kategorie:Gestorben 1967]]

Version vom 6. August 2021, 21:35 Uhr

Oberlehrer Georg Suppin (* 5. Oktober 1883 in Gnigl; † 11. Dezember 1967 in der Stadt Salzburg)[1] war ein Salzburger Volksschullehrer und Schulleiter im Pongau.

Leben

Georg Franz Suppin war der Sohn des ungarischen Gärtners Lukas Suppin und seiner Frau Barbara, geborene Passer, der Tochter des Salzburger Musikers Wolfgang Passer. Der Schulleiter Josef Suppin (* 1879; † 1948) ist sein Bruder.

Georg Suppin wurde Volksschuloberlehrer an mehreren Pongauer Schulen, so

von 1905 bis 1906 an der Volksschule Pöham, dann
in Werfenweng und in St. Martin am Tennengebirge,
von 1909 bis 1917 an der Volksschule Untertauern und
von 1917 bis 1920 an der Volksschule Filzmoos.
Von 1921 bis 1928 leitete er die Volksschule Dürrnberg, dann
von 1929 bis 1930 die Volksschule Lenzing.

Im Juli 1941 wurde er stellvertretender Leiter des Stadtjugendamtes der Stadt Salzburg, 1943 jedoch, nachdem er die Vaterschaft für seine Tochter Liselotte Kornpointner (* 27. April 1943) anerkannt hatte,[2] wegen teils versuchter, teils vollendeter Verführung zur Unzucht zu einem Jahr Zuchthaus verurteilt und entlassen.[3]

Suppin war ein begeisterter Maler, Archäologe und Fotograf.

Seit 1909 war er verheiratet mit Anna, geborene Fischl (* 17. Juni 1886 in Grödig; † 7. Oktober 1981 in Salzburg)[4], mit der er fünf Söhne hatte:

Quellen

Einzelnachweise

Zeitfolge
Vorgänger

Sepp Huber

Schulleiter der Volksschule Lenzing
19291930
Nachfolger

Theodor Koberz

Zeitfolge
Vorgänger

Leonhard Tusch

Schulleiter der Volksschule Dürrnberg
19211928
Nachfolger

Josef Fürstl

Zeitfolge
Vorgänger

Friedrich Matzka

Schulleiter der Volksschule Filzmoos
19171920
Nachfolger

Ignaz Stracka

Zeitfolge
Vorgänger

Johann Haberl

Schulleiter der Volksschule Untertauern
19091917
Nachfolger

Wilhelm Jurek