Autoschleuse Tauernbahn: Unterschied zwischen den Versionen

Karl Gruber (Diskussion | Beiträge)
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== Geschichte ==
== Geschichte ==
Die Tauernschleuse ist seit [[1920]] in Betrieb und stellt heute eine Alternative zum [[Tauerntunnel (Tauernautobahn)|Tauerntunnel]] auf der [[Tauernautobahn]] (A 10) dar. Die Fahrzeit durch den 8 371 m langen Tauerntunnel mit der Autoschleuse beträgt etwa zwölf Minuten. Jährlich nutzen mehr als 400 000 Reisende und 180 000 Fahrzeuge die Schleuse.
Die Tauernschleuse ist seit [[1920]] in Betrieb und stellt heute eine Alternative zum [[Tauerntunnel (Tauernautobahn)|Tauerntunnel]] auf der [[Tauernautobahn]] (A 10) dar. Die Fahrzeit durch den 8 371 m langen Tauerntunnel mit der Autoschleuse beträgt etwa zwölf Minuten. Jährlich nutzen mehr als 400 000 Reisende und 180 000 Fahrzeuge die Schleuse.
Im Artikel ''Im Auto durch den Tauerntunnel'' machte die Zeitschrift "Moderne Welt" in seiner Ausgabe Heft 3, 1927, diese Möglichkeit der Autoschleusung aufmerksam.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=dmw&datum=19270903&query=((text:%22auto+badgastein+mallnitz%22~100))&ref=anno-search&seite=32 ANNO], Moderne Welt, Heft 3 Seite 32, 1927</ref>


Am Dienstag, den 5. Juli 1960, wurde der russischer Staatspräsident [[Nikita Chruschtschow]] in einem [[ÖBB]]-Sonderzug durch den Tunnel geschleust, der aus drei Wagen 1. Klasse und 14 Auto-Überstellwagen bestand. Um 17:55 Uhr setzte sich der Sonderzug in Bewegung und traf um 18:10 Uhr in [[Mallnitz]] in Kärnten ein.  
Am Dienstag, den 5. Juli 1960, wurde der russischer Staatspräsident [[Nikita Chruschtschow]] in einem [[ÖBB]]-Sonderzug durch den Tunnel geschleust, der aus drei Wagen 1. Klasse und 14 Auto-Überstellwagen bestand. Um 17:55 Uhr setzte sich der Sonderzug in Bewegung und traf um 18:10 Uhr in [[Mallnitz]] in Kärnten ein.