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Das '''Café Demel''' ist ein [[Caféhäuser in der Stadt Salzburg|Caféhaus]] in [[Salzburg]]. Zwar zählt dieses Caféhaus nicht zu den Traditionscafés, aber aufgrund seiner markanten Lage am [[Mozartplatz]] ist es in aller Welt bekannt geworden.
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Das '''Café Demel''' war ein [[Caféhäuser in der Stadt Salzburg|Caféhaus]] in [[Salzburg]]. Zwar zählt dieses Café nicht zu den Traditionscafés der Stadt, aber aufgrund seiner markanten Lage am [[Mozartplatz]] war es als ''Café Glockenspiel'' (gegenüber dem [[Salzburger Glockenspiel]]) es in aller Welt bekannt geworden.
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Im [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]] wurde dieses Gebäude als Pferdestall benutzt. Dann hieß es ''Erzherzog-Karl-Stöckl'', bevor es  vom Vater des Dichters [[Georg Trakl|Trakl]] gekauft wurde, der darin eine Eisenhandlung eröffnete.
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=== Vom Pferdestall zur Eisenwarenhandlung ===
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Im [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]] wurde dieses Gebäude als Pferdestall benutzt. Dann hieß es ''Erzherzog-Karl-Stöckl'', bevor es  vom Vater des Dichters [[Georg Trakl|Trakl]] gekauft wurde, der darin den [[Tobias Trakl Eisenhandel]] eröffnete.
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=== Das Café Glockenspiel eröffnet ===
 
[[1925]] eröffnete der langjährige Oberkellner des [[Café Tomaselli|Cafés Tomaselli]], Franz Woisetschläger, das "Café Glockenspiel". Er betrieb es bis zum Einmarsch der amerikanischen Besatzungstruppen [[1945]]. Erst [[1955]] konnte der neue Pächter Komm.-Rat [[Heinz Wonnebauer]] das komplett neu renovierte Café übernehmen und weihte es in der Silvesternacht [[1955]]/[[1956|1956]] ein. Die Einrichtung entsprach dem damaligen Zeitgeist und erst [[1979]] wurde es bei einer neuerlichen Renovierung im Sinne der Wiener Kaffeehaustradition erneuert.
 
[[1925]] eröffnete der langjährige Oberkellner des [[Café Tomaselli|Cafés Tomaselli]], Franz Woisetschläger, das "Café Glockenspiel". Er betrieb es bis zum Einmarsch der amerikanischen Besatzungstruppen [[1945]]. Erst [[1955]] konnte der neue Pächter Komm.-Rat [[Heinz Wonnebauer]] das komplett neu renovierte Café übernehmen und weihte es in der Silvesternacht [[1955]]/[[1956|1956]] ein. Die Einrichtung entsprach dem damaligen Zeitgeist und erst [[1979]] wurde es bei einer neuerlichen Renovierung im Sinne der Wiener Kaffeehaustradition erneuert.
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[[2005]]/[[2006]] wiederum renoviert, wurde es im Frühjahr 2006 vom neuen Wiener Besitzer Demel in abermals neuem Glanz eröffnet, wenn auch ein wenig vom alten Charme des Hauses und vor allem vom Vorplatz verloren ging.
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=== Aus Glockenspiel wird Demel ===
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[[2005]]/[[2006]] wiederum renoviert, wurde es im Frühjahr 2006 vom neuen Wiener Besitzer [[Attila Dogudan]] unter dem Namen ''Demel'' in abermals neuem Glanz eröffnet, wenn auch ein wenig vom alten Charme des Hauses und vor allem vom Vorplatz verloren ging. Dogudan ist Besitzer des Catering-Unternehmens [[Do & Co]], das auch am [[Salzburg Airport W. A. Mozart]] eine Filiale betreibt. Dogudan hatte 2002 das Wiener Traditionscafé Demel von der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien erworben.  
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==Quelle==
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=== Demel schließt ===
* Schriftenreihe des Vereins ''Freunde der Salzburger Geschichte'', Band 20, 1995, Walburga Schobersberger: ''Vom Cafégewölb zum Literatencafé''
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Am [[22. März]] [[2012]] berichteten die  [[Salzburger Nachrichten]], dass Attila Dogudan den Kaffeehaus-Betrieb mit [[25. März]] 2012 einstellt, weil dieser unrentabel sei. Die Räumlichkeiten mietet er auch weiterhin und bietet sie für ''Events'' (Veranstaltungen) an. Dogudan gegenüber den SN: ''"Das Café war nur an den Wochenende und während der [[Salzburger Festspiele|Festspiele]] im Sommer profitabel. Es ist ein schwieriger Platz"'' und weiter ''"der Menschenstrom reißt beim Tomaselli ab"''. Dogudan beklagte auch die hohe Miete, ''"die ist mit Melange und Strudel schwer zu verdienen"''. Dem widerspricht die Versicherung [[Uniqa]] und meint, die Miete sei angemessen.
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Salzburger Leserbriefschreiber widersprachen in Folge der Behauptung Dogudans, es sei ein schwieriger Platz. Vielmehr meinten mehrere Schreiber, es läge an der Führung. So meinte Dipl.-Ing. [[Axel Wagner]], dass es am falschen Konzept liege, wie etwa die ebenerdigen gelegenen Café-Räumlichkeiten weitgehend für den Verkauf von verschiedensten Produkten zu verwenden. Auch meint Wagner in seinem Leserbrief (vom 23. März 2012 in den SN), es sei an der misslungenen Einführungsphase nach der Eröffnung des ''Demel Salzburgs'' gelegen, in der man den Eindruck hatte, den Salzburger muss jetzt einmal die Kaffeehauskultur beigebracht werden. Frühere Stammkundenrunden waren anscheinend nicht mehr erwünscht, doch da hat man vergessen, dass nicht das ganze Jahr hindurch Festspiele sind, so Wagner weiter. Ein anderer Leserbriefschreiber meinte, er sei auch nicht in den ersten Stock zu den Tischen gelassen worden, ''weil er nicht reserviert hatte'', obwohl der obere Stock nicht voll war.
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==Quellen==
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* Schriftenreihe des [[Verein Freunde der Salzburger Geschichte|Vereins ''Freunde der Salzburger Geschichte'']], Band 20, 1995, [[Walburga Schobersberger]] ''Vom Cafégewölb zum Literatencafé''
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* [http://www.doco.com/job/media/PI_Demel.pdf  www.doco.com Demel]
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* [[Salzburger Nachrichten]], diverse Ausgaben im März 2012
    
[[Kategorie:Tourismus|Demel, Café]]
 
[[Kategorie:Tourismus|Demel, Café]]