Gastegkapelle (Maria Alm): Unterschied zwischen den Versionen
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An der alten Straße von Maria Alm nach [[Saalfelden am Steinernen Meer]] steht bei einer Steigung - | An der alten Straße von Maria Alm nach [[Saalfelden am Steinernen Meer]] steht bei einer Steigung - "Gasteg“ genannt - an einem Abhang die Gastegkapelle. Im Jahre [[1545]] erscheint sie erstmals in den Quellen. Die Ende des [[17. Jahrhundert]]s aus Stein erbaute Kapelle besitzt einen achteckigen Grundriss. An der Ostseite ist ein rechteckiger Chor angebaut, im Westen eine hölzerne Vorhalle mit spitzem Turm. | ||
Das Innere wird beherrscht von einem Altar im [[Rokoko]]stil. Im Zentrum des Altars steht das Gnadenbild, eine Pietá, auch Vesperbild genannt (Maria mit ihrem toten Sohn auf dem Schoß). Die Figur stammt aus der ersten Hälfte des [[14. Jahrhundert]]s und ist das früheste Beispiel für diesen Typus im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] und darüber hinaus. Es handelt sich um eine Kopie, das Original befindet sich im [[Dommuseum]] Salzburg. | Das Innere wird beherrscht von einem Altar im [[Rokoko]]stil. Im Zentrum des Altars steht das Gnadenbild, eine Pietá, auch Vesperbild genannt (Maria mit ihrem toten Sohn auf dem Schoß). Die Figur stammt aus der ersten Hälfte des [[14. Jahrhundert]]s und ist das früheste Beispiel für diesen Typus im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] und darüber hinaus. Es handelt sich um eine Kopie, das Original befindet sich im [[Dommuseum]] Salzburg. | ||
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Datei:Gastegkapelle, Innenansicht.jpg|Gastegkapelle, Innenansicht | Datei:Gastegkapelle, Innenansicht.jpg|Gastegkapelle, Innenansicht | ||
Datei:Gastegkapelle Gnadenbild.JPG|Gastegkapelle Gnadenbild | Datei:Gastegkapelle Gnadenbild.JPG|Gastegkapelle Gnadenbild | ||
Maria Alm 1880er Turm der Herren von Alm.jpg|Zur Geschichte der Gastegkapelle: Karte aus Mapire ([[1880er]]-Jahre): Ein Anwesen | Maria Alm 1880er Turm der Herren von Alm.jpg|Zur Geschichte der Gastegkapelle: Karte aus Mapire ([[1880er]]-Jahre): Ein Anwesen "Burgstall“ südlich des Ortes auf einer Hangkante oberhalb des Ortsteils Schlossberg. Heutige Adresse wohl Schattberg 21. Vielleicht war das mit dem Turm der Herren von Alm gemeint. | ||
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