Skischaukel Gaißau-Spielbergalm-Hintersee: Unterschied zwischen den Versionen
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''Pesendorfer schwebte nach [[Schweiz]]er Vorbild auch eine Liftkarte auf Lebenszeit vor, der Preis je nach Alter des Skifahrers zwischen 10.000 und 14.000 Schilling liegen sollte.''</blockquote>Mit drei Sesselliften, vier Schleppliften und zwei Übungsliften präsentierte sich die Skischaukel als überschaubares, aber dennoch abwechslungsreiches Skigebiet. Insgesamt 40 präparierte Pistenkilometer aller Schwierigkeitsgrade und der ''Boardshop Park'', als auch die Kinderskibereiche ergänzten das Angebot. Entlang der Abfahrten luden zehn Berghütten zum Einkehrschwung ein. Drei Skischulen, sowie die professionellen Servicebereiche standen zur Verfügung. Mit dem alten Lift dauerte eine Bergfahrt 25 Minuten und er hatte eine Kapazität von 600 Personen pro Stunde. | ''Pesendorfer schwebte nach [[Schweiz]]er Vorbild auch eine Liftkarte auf Lebenszeit vor, der Preis je nach Alter des Skifahrers zwischen 10.000 und 14.000 Schilling liegen sollte.''</blockquote>Mit drei Sesselliften, vier Schleppliften und zwei Übungsliften präsentierte sich die Skischaukel als überschaubares, aber dennoch abwechslungsreiches Skigebiet. Insgesamt 40 präparierte Pistenkilometer aller Schwierigkeitsgrade und der ''Boardshop Park'', als auch die Kinderskibereiche ergänzten das Angebot. Entlang der Abfahrten luden zehn Berghütten zum Einkehrschwung ein. Drei Skischulen, sowie die professionellen Servicebereiche standen zur Verfügung. Mit dem alten Lift dauerte eine Bergfahrt 25 Minuten und er hatte eine Kapazität von 600 Personen pro Stunde. | ||
Seit 2017 standen die Liftanlagen still. Bis dahin beschäftigte die {{PAGENAME}} rund 40 Mitarbeiter, davon neun ganzjährig, und schaffte in den Wintermonaten etwa zusätzliche 120 Arbeitsplätze im Umfeld. Die Betreiber der Liftanlagen waren die [[Gaißauer Bergbahn GmbH]]. Nach drei Jahren gelang es einer neuen Gesellschaft, der [[Gaißau Hintersee Bergbahnen GmbH]], alle Probleme aus dem Weg zu räumen und mit [[Winter 2020/2021]] einen Neustart zu beginnen. Am | Seit 2017 standen die Liftanlagen still. Bis dahin beschäftigte die {{PAGENAME}} rund 40 Mitarbeiter, davon neun ganzjährig, und schaffte in den Wintermonaten etwa zusätzliche 120 Arbeitsplätze im Umfeld. Die Betreiber der Liftanlagen waren die [[Gaißauer Bergbahn GmbH]]. Nach drei Jahren gelang es einer neuen Gesellschaft, der [[Gaißau Hintersee Bergbahnen GmbH]], alle Probleme aus dem Weg zu räumen und mit [[Winter 2020/2021]] einen Neustart zu beginnen. Sie hatte im Sommer [[2020]] die Liftanlagen sowie die Talstation in Gaißau um 400.000 Euro aus der Konkursmasse gekauft. | ||
Am Samstag,[[16. Jänner]] [[2021]], war es dann soweit, dass genügend Neuschnee lag und die Lifte in Betrieb gehen konnte. [[Corona Pandemie|Corona]]-bedingt stürmten bald die Skifahrer dieses nahe der [[Stadt Salzburg|Landeshauptstadt]] gelegene Skigebiet. Um 11 Uhr wurden trotz Schneefalls rund eintausend Skifahrer gezählt. Für die erste Saison wurden rund tausend Saisonkarten verkauft (Vorverkaufspreis Erwachsene 295 Euro, Jugendliche 185 Euro, Kinder 105 Euro).<ref>{{Quelle SN|15. Jänner und 16. Jänner 2021}}</ref> | |||
Temperaturen über +15 °C in der letzten Februarwoche ließen den Schnee merklich schmelzen und einige Lifte mussten den Betrieb einstellen. Obwohl die Wintersaison 2020/21 bis 26. Februar 2021 nur gut 40 Betriebstage gedauert hatte, war man zufrieden. An Spitzentagen hatte man 3 200 Skifahrer gezählt. Es waren 1 200 Saisonkarten verkauft worden. Bei den Skifahrern sei die Drei-Stunden-Karte besonders gefragt gewesen. Den genauen Umsatz will Geschäftsführer Eibl nicht nennen, nur so viel: "''Es war mehr als eine Million Euro.''" | |||
Gut angenommen worden sei auch das Angebot für die Skitourengeher mit der ausgeschilderten Aufstiegsroute auf Gaißauer Seite. Rund 300 Saisonkarten und 7 800 Tageskarten wurden verkauft. Pro Person kostete das Ticket zehn Euro - eine Liftfahrt inklusive. Die Parkplatzgebühren vor Saisonstart am 16. Jänner (zehn Euro pro Auto) sind bei diesen Zahlen noch gar nicht dabei.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/gaissau-trotz-kurzer-saison-mehr-als-eine-million-umsatz-100349059 www.sn.at], 27. Februar 2021</ref> | |||
== Datenstand bis 2020! == | == Datenstand bis 2020! == | ||