Filialkirche St. Pankraz am Haunsberg: Unterschied zwischen den Versionen

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* [http://www.pfarre-nussdorf.at/filialkirche%20st%20pankraz.htm www.pfarre-nussdorf.at]
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* [https://www.pfarre-nussdorf.at/pfarre/5694/pfarrliches/unserepfarrkirche/filialkirchestpankraz www.pfarre-nussdorf.at]
*[http://www.salzburger-geschichte.at/Pankraz.html Verein Freunde der Salzburger Geschichte]
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* [http://www.salzburger-geschichte.at/Pankraz.html Verein Freunde der Salzburger Geschichte]
*[http://dorfzeitung.com/?s=michalek+haunsberger Gerhard Michalek: Die Geschichte der Haunsberger]
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* [https://dorfzeitung.com/?s=michalek+haunsberger Gerhard Michalek: Die Geschichte der Haunsberger]
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* [https://www.sn.at/salzburg/chronik/morsche-balken-die-glocken-filialkirche-st-pankraz-nussdorf-haunsberg-158948125 www.sn.at], 25. Mai 2024: "Morsche Balken: Die Glocken der Filialkirche St. Pankraz in Nußdorf am Haunsberg bleiben derzeit stumm"
  
 
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Version vom 25. Mai 2024, 08:59 Uhr

Filialkirche St. Pankraz, Innenansicht
Fassade der Filialkirche St. Pankraz mit Gastgarten des Wirtshauses Schlössl.

Die Filialkirche St. Pankraz am Haunsberg ist eine Filialkirche der Pfarre Nußdorf am Haunsberg in Schlößl am Haunsberg in der Gemeinde Nußdorf am Haunsberg im nördlichen Flachgau. Sie zählt zu den ist ein denkmalgeschützten Objekten in der Gemeinde.

Geschichte

Die Filialkirche ist die Nachfolgekirche einer Burgkapell, die schon zu Zeiten der Burganlage der Haunsperger im 12. bis 16. Jahrhundert hier bestand. Am 8. Jänner 1402 stiftete der Pfleger Stephan von Lampoting eine ewige Messe "auf die vest zu Haunsperch in der Kapelle datz sandt Pangratz".

Nach 1603 verfiel die Burg zusehends, die Kapelle wurde aber noch zeitweilig vom Pfarrer von Berndorf für Gottesdienste genutzt. 1693 kam vom Pfarrer die Anregung, die Kirche auf einem Felsvorsprung unterhalb der alten Burgkapelle neu zu errichten. Aber erst 1701 entschied sich der Salzburger Erzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein, die Kirche auf eigene Kosten am heutigen Standort erbauen zu lassen. Es vergingen nochmals fünf Jahre, ehe der Maurermeister Jakob Huber 1706 ans Werk ging und die Kirche nach Plänen errichtete, die die Handschrift des Dombaumeisters Johann Fischer von Erlach tragen. Errichtet wurde sie auf den Ruinen der unteren Burg im unteren Burghof unter Zuhilfenahme des vorhandenen Abbruchmaterials.

Am 18. September 1707 wurde die Kirche von Erzbischof-Koadjutor Franz Anton Fürst Harrach eingeweiht. Die Innenausarbeitung erfolgte in den Jahren 1707 und 1708, die Statuen des hl. Pankraz sowie der Landesheiligen Rupert von Worms und Virgil wurden von Salzburger Künstlern geschaffen. Darunter waren der Stuckateur Josef Schmidt, Tischler Christoph Stern, der Maler Adam Pürckhman (Fassung der Figuren und Altäre), der Bildhauer Michael Mandl (Wappen am Portal), der Tischler Balthasar Kölbl (Altäre) und der Bildhauer Simon Fries (Figuren). Interessant ist, dass es in der Kirche zwei Kanzeln gibt, aber nur aus Symmetriegründen. Die barocke Kirche eine Nachbildung des Salzburger Domes, ist kreuzförmig angelegte und wirkt harmonisch.

1758 wurde das Mesnerhaus – heute Wirtshaus Schlössl – und etwas später das "geistliche Stöckl" (wohl vorher ein Torhaus und jetzt die hintere Stube im Gasthaus) erbaut.

1962 und 2000 bis 2004 wurde die St.-Pankraz-Kirche umfangreichen Renovierungsarbeiten unterzogen.

2007 wurde die Bruderschaft St. Pankraz anlässlich des 300. Jahrestags der Kirchweihe und zum Abschluss nach zehn Jahren Renovierung der hochbarocken Kirche gegründet.

Traditionell werde in Schlößl nach dem Tod einer Bewohnerin oder eines Bewohners die Sterbeglocke geläutet.

Während einer routinemäßigen Begehung der denkmalgeschützten Kirche im Frühjahr inspizierte der Glockenreferent der Erzdiözese, Josef Kral, kürzlich den Kirchturm. Dabei wurde offenbar, dass die Balken der tragenden Holzkonstruktion verfault sind, auf welcher der Glockenstuhl aufliegt. Daher dürfen die drei Glocken nicht mehr geläutet werden, die bisher jeden Morgen und Abend um 06 und 18 Uhr sowie zu Mittag um 12 Uhr erklangen. Es handle sich um einen Kirchturm mit einer offenen Glockenstube. Regenwasser könne ungehindert eindringen. Es gelte, bei der Renovierung eine sichere und nachhaltige Lösung zu finden, um derartige Schäden künftig zu vermeiden. Vor 14 Tagen besichtigte Kral den Schaden erneut mit einem Mitarbeiter des Bundesdenkmalamts. Kral hat öfter mit derartigen Fällen zu tun. Es werde auf Empfehlung der Experten erwogen, den derzeit ins Mauerwerk integrierten Glockenstuhl davon zu lösen und ihn im Kirchturm frei stehend zu errichten. Zugleich sollen frühere Konstruktionsfehler ausgemerzt werden, die derzeit unter anderem zur Bildung von Kondenswasser führen.

Bildergalerie

weitere Bilder

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Quellen