Salzburger Domorgel: Unterschied zwischen den Versionen
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[[1628]] erklangen zur Einweihung des [[Salzburger Dom|Domes]] zwei Orgeln in der Vierung unter der Domkuppel, die wenige Jahre später durch weitere Vierungsorgeln und einer Positivorgel im Presbyterium ergänzt wurden. 75 Jahre nach 1628 ließ [[Fürsterzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein|Johann Ernst]] das große Festinstrument, eine Prozessionsorgel für das Spiel zum Ein- und Auszug des zelebrierenden Bischofs durch das Hauptportal, auf der Westempore errichten. | [[1628]] erklangen zur Einweihung des [[Salzburger Dom|Domes]] zwei Orgeln in der Vierung unter der Domkuppel, die wenige Jahre später durch weitere Vierungsorgeln und einer Positivorgel im Presbyterium ergänzt wurden. 75 Jahre nach 1628 ließ [[Fürsterzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein|Johann Ernst]] das große Festinstrument, eine Prozessionsorgel für das Spiel zum Ein- und Auszug des zelebrierenden Bischofs durch das Hauptportal, auf der Westempore errichten. | ||
[[2022]] gab es einen 365-tägigen musikalischer Betrieb der Domorgeln. Seit Einführung der Mittagskonzerte jeweils um kurz nach 12 Uhr erklingt täglich zumindest eine der sieben Orgeln im Dom. Mit der Doppelbesetzung des bisherigen Ein-Mann-Jobs des [[Domorganist]]en ab Herbst [[2022]] wird es eine größere Flexibilität und Abwechslung in der Kirchenmusik im Salzburger Dom geben.<ref> [https://www.sn.at/salzburg/kultur/orgel-des-salzburger-doms-wird-kuenftig-doppelt-bespielt-122837815 www.sn.at], 15. Juni 2022</ref> | |||
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Die beiden östlichen Orgeln in der Vierung heißen "Hoforgel" (= rechts) und "Heilig-Geist-Orgel" (= links), die beiden anderen stammen von [[Orgelbauer]]n aus der Familie Zanin, die in Codroipo und Camino Al Tagliamento ihre Werkstätten haben. Das südliche, gegenüber der "Hoforgel" befindliche Instrument trägt die Bezeichnung "Renaissanceorgel", das nördliche, gegenüber der "Heilig-Geilst-Orgel" heißt "Venezianische Orgel". | Die beiden östlichen Orgeln in der Vierung heißen "Hoforgel" (= rechts) und "Heilig-Geist-Orgel" (= links), die beiden anderen stammen von [[Orgelbauer]]n aus der Familie Zanin, die in Codroipo und Camino Al Tagliamento ihre Werkstätten haben. Das südliche, gegenüber der "Hoforgel" befindliche Instrument trägt die Bezeichnung "Renaissanceorgel", das nördliche, gegenüber der "Heilig-Geilst-Orgel" heißt "Venezianische Orgel". | ||
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