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[[1962]] gipfelte Mazzuccos Arbeit in der Einrichtung einer Wanderfalter-Beobachtungsstation am [[Weißsee]] im obersten [[Stubachtal]] in 2350 m Höhe. Sie wurde dank des Entgegenkommens des Eisenbahnersportvereines in einer vom Kraftwerksbau verbliebenen Baracke, unmittelbar in der Nähe der [[Rudolfshütte]], eingerichtet. Das Gebiet eignete sich besonders gut für Wanderfalterbeobachtungen, hier zogen in manchen Nächten über 100.000 Schmetterlinge vorbei. Mazzucco verbrachte fast jedes Jahr mehrere Wochen in diesem Stützpunkt und konnte dort immer wieder auch Naturwissenschafter aus dem In- und Ausland als Gäste begrüßen. Auch Ornithologen verwendeten diesen Stützpunkt für Vogelzugbeobachtungen. Die zahlreichen Beobachtungsdaten sind in den Jahresberichten der Beobachtungsstation Weißsee niedergelegt. Die übrigen Forschungsergebnisse hat Mazzucco in vielen wissenschaftlichen Publikationen der verschiedensten naturwissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht.
 
[[1962]] gipfelte Mazzuccos Arbeit in der Einrichtung einer Wanderfalter-Beobachtungsstation am [[Weißsee]] im obersten [[Stubachtal]] in 2350 m Höhe. Sie wurde dank des Entgegenkommens des Eisenbahnersportvereines in einer vom Kraftwerksbau verbliebenen Baracke, unmittelbar in der Nähe der [[Rudolfshütte]], eingerichtet. Das Gebiet eignete sich besonders gut für Wanderfalterbeobachtungen, hier zogen in manchen Nächten über 100.000 Schmetterlinge vorbei. Mazzucco verbrachte fast jedes Jahr mehrere Wochen in diesem Stützpunkt und konnte dort immer wieder auch Naturwissenschafter aus dem In- und Ausland als Gäste begrüßen. Auch Ornithologen verwendeten diesen Stützpunkt für Vogelzugbeobachtungen. Die zahlreichen Beobachtungsdaten sind in den Jahresberichten der Beobachtungsstation Weißsee niedergelegt. Die übrigen Forschungsergebnisse hat Mazzucco in vielen wissenschaftlichen Publikationen der verschiedensten naturwissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht.
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[[1970]] ging Mazzucco als Lehrer in den Ruhestand und begann ein Studium der Zoologie. [[1975]] erlangte er (76-jährig) das Doktorat mit seiner Dissertation über das Thema ''Die Migration der [[Lepidoptera|Lepidopteren]] in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]]''. Bereits [[1974]] war ihm vom Bundespräsidenten für seine großen Verdienste der Berufstitel "Professor" verliehen worden.
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[[1970]] ging Mazzucco als Lehrer in den Ruhestand und begann ein Studium der Zoologie. [[1975]] erlangte er (76-jährig) das Doktorat mit seiner Dissertation über das Thema ''Die Migration der [[Lepidoptera|Lepidopteren]] in den [[Hohen Tauern]]''. Bereits [[1974]] war ihm vom Bundespräsidenten für seine großen Verdienste der Berufstitel "Professor" verliehen worden.
    
Nur ein halbes Jahr nach Erlangung seines Doktortitels erlag Karl Mazzucco im Jänner 1976 einem erst kurz vor Weihnachten diagnostizierten Krebs im Endstadium. Seine Witwe Maria übergab Mazzuccos Schmetterlingssammlung dem Haus der Natur, die Sammlung wurde bislang aber noch nie öffentlich zugänglich gemacht.
 
Nur ein halbes Jahr nach Erlangung seines Doktortitels erlag Karl Mazzucco im Jänner 1976 einem erst kurz vor Weihnachten diagnostizierten Krebs im Endstadium. Seine Witwe Maria übergab Mazzuccos Schmetterlingssammlung dem Haus der Natur, die Sammlung wurde bislang aber noch nie öffentlich zugänglich gemacht.