Franz Silberbauer: Unterschied zwischen den Versionen
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Silberbauer gehörte dem katholischen Glauben an, war verheiratet und verdienten sich seinen Lebensunterhalt als Beamter im Postamt des [[Salzburger Hauptbahnhof|Hauptbahnhofes]] in der [[Stadt Salzburg]]. Gemeinsam mit seiner Gattin wohnte er im Stadtteil [[Elisabeth-Vorstadt]]. Silberbauer war zwar Mitglied der [[Sozialdemokratische Arbeiterpartei|Sozialdemokratischen Arbeiterpartei]] und der Freien Gewerkschaft, gehörte jedoch keiner Widerstandsgruppe an. | Silberbauer gehörte dem katholischen Glauben an, war verheiratet und verdienten sich seinen Lebensunterhalt als Beamter im Postamt des [[Salzburger Hauptbahnhof|Hauptbahnhofes]] in der [[Stadt Salzburg]]. Gemeinsam mit seiner Gattin wohnte er im Stadtteil [[Elisabeth-Vorstadt]]. Silberbauer war zwar Mitglied der [[Sozialdemokratische Arbeiterpartei|Sozialdemokratischen Arbeiterpartei]] und der Freien Gewerkschaft, gehörte jedoch keiner Widerstandsgruppe an. | ||
Aufgrund einer Denunziation | Aufgrund einer Denunziation erfolgte am [[3. Juni]] [[1944]] die Verhaftung Silberbauers. Als offizielle Ursache wurde das Hören des "Feindsenders" angegeben. Ein Polizeiarzt erklärte, dass Silberbauer unzurechnungsfähig sei und ließ ihn daher in die [[Christian-Doppler-Klinik|Landesheilanstalt]] einweisen. | ||
Von dort aus kam Silberbauer in das [[Konzentrationslager Mauthausen|KZ Mauthausen]], wo | Von dort aus kam Silberbauer in das [[Konzentrationslager Mauthausen|KZ Mauthausen]], wo man ihn am [[12. August]] desselben Jahres registrierte. Sein genaues Todesdatum ist nicht eruierbar. | ||
Am [[13. Mai]] [[2013]] wurde zum Andenken an Franz Silberbauer in der [[Plainstraße]] Nr. 11 ein [[Stolperstein]] verlegt. | Am [[13. Mai]] [[2013]] wurde zum Andenken an Franz Silberbauer in der [[Plainstraße]] Nr. 11 ein [[Stolperstein]] verlegt. | ||
==Quellen== | ==Quellen== | ||