Cölestina Zeiler von Zeilheim: Unterschied zwischen den Versionen
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Maria Cölestina Agnes Zeiler von Zeilheim zu Weißen- und Schwarzenfeld, Taufname Maria Magdalena, wurde in Taufers geboren, wo ihr Vater gräflich ferrarischer Pfleger war. | Maria Cölestina Agnes Zeiler von Zeilheim zu Weißen- und Schwarzenfeld, Taufname Maria Magdalena, wurde in Taufers geboren, wo ihr Vater gräflich ferrarischer Pfleger war. | ||
Mit kaum sechs Jahren kam sie ins [[ | Mit kaum sechs Jahren kam sie ins [[Kloster Säben|Benediktinerabtei Säben]] in [[Südtirol]]. Mit sechzehn Jahren trat sie am [[20. Oktober]] [[1706]] in die Benediktinerinnenabtei Nonnberg in Salzburg ein. Dort legte sie am [[3. Juni]] [[1708]] die feierliche Profess ab. Als Zahlmeisterin und Kanzleifrau wurde sie nach dem Tod ihrer Vorgängerin [[Viktoria Freiin von Ehrenberg]] am [[8. Mai]] [[1738]] zur Äbtissin gewählt und am [[1. Juni]] vom [[Fürsterzbischof]] [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] benediziert. | ||
Besonderen Wert legte sie auf die genaue Einhaltung der Klosterdisziplin. Da die Finanzlage angespannt war, wurden die langen Rekreationen verkürzt und weniger Gäste eingeladen. In der [[Kirche Mariae Himmelfahrt (Abtei Nonnberg)|Abteikirche]] ließ sie einen neuen Altar in die zweite Seitenkapelle setzen und das Grabmal der seligen [[Willa]] erneuern und mit einem Gitter umgeben. Zur Schaffung von mehr Licht am Hochaltar ließ sie [[1756]] die Fenster vergrößern und den gesamten Innenraum neu weißen. Indirekt beteiligte sich der Erzbischof durch eine dreijährige Steuererleichterung an den Renovierungsarbeiten. | Besonderen Wert legte sie auf die genaue Einhaltung der Klosterdisziplin. Da die Finanzlage angespannt war, wurden die langen Rekreationen verkürzt und weniger Gäste eingeladen. In der [[Kirche Mariae Himmelfahrt (Abtei Nonnberg)|Abteikirche]] ließ sie einen neuen Altar in die zweite Seitenkapelle setzen und das Grabmal der seligen [[Willa]] erneuern und mit einem Gitter umgeben. Zur Schaffung von mehr Licht am Hochaltar ließ sie [[1756]] die Fenster vergrößern und den gesamten Innenraum neu weißen. Indirekt beteiligte sich der Erzbischof durch eine dreijährige Steuererleichterung an den Renovierungsarbeiten. | ||