Berta Höller: Unterschied zwischen den Versionen
K Textersetzung - „in Salzburg“ durch „in der Stadt Salzburg“ |
|||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
'''Berta Höller''' (* [[13. Oktober]] [[1923]] in [[Salzburg]]; † Jänner [[2014]])<ref>[http://www.salzi.at/2014/01/voecklabruck-trauert-ehrenringtraeger-berta-hoeller-verstorben/ Salzi Nr. 1/2014]</ref> war eine bedeutende Harfenistin. Sie war die erste Harfenistin beim [[Salzburger Adventsingen]]. Durch sie kam die Harfe nach [[Oberösterreich]]. Auf ihre Initiative hin einigten sich die Harfenbauer erstmals auf einen einheitlichen Bau der Volksharfe. | '''Berta Höller''' (* [[13. Oktober]] [[1923]] in der [[Stadt Salzburg]]; † Jänner [[2014]])<ref>[http://www.salzi.at/2014/01/voecklabruck-trauert-ehrenringtraeger-berta-hoeller-verstorben/ Salzi Nr. 1/2014]</ref> war eine bedeutende Harfenistin. Sie war die erste Harfenistin beim [[Salzburger Adventsingen]]. Durch sie kam die Harfe nach [[Oberösterreich]]. Auf ihre Initiative hin einigten sich die Harfenbauer erstmals auf einen einheitlichen Bau der Volksharfe. | ||
== Musik und Harfe == | == Musik und Harfe == | ||
| Zeile 5: | Zeile 5: | ||
Berta Höller nahm sich in den [[1940er]]-Jahren der Harfe an und brachte diese nach Oberösterreich. | Berta Höller nahm sich in den [[1940er]]-Jahren der Harfe an und brachte diese nach Oberösterreich. | ||
Sie studierte am [[Universität Mozarteum|Mozarteum]] in [[Salzburg]] Klavier. Während ihrer Ausbildung genoss sie Unterricht bei verschiedenen berühmten Lehrern, unter anderem bei der damaligen Harfenistin der Wiener Symphoniker, bei [[Johann Nepomuk David]] oder bei [[Cesar Bresgen]], durch den sie auf die Harfe aufmerksam wurde. Er empfahl ihr, sich um die Volksharfe zu kümmern, die damals im Mozarteum stand. | Sie studierte am [[Universität Mozarteum|Mozarteum]] in der [[Stadt Salzburg]] Klavier. Während ihrer Ausbildung genoss sie Unterricht bei verschiedenen berühmten Lehrern, unter anderem bei der damaligen Harfenistin der Wiener Symphoniker, bei [[Johann Nepomuk David]] oder bei [[Cesar Bresgen]], durch den sie auf die Harfe aufmerksam wurde. Er empfahl ihr, sich um die Volksharfe zu kümmern, die damals im Mozarteum stand. | ||
Die ''"Harfenmutter"'', wie Berta Höller vor allem in Oberösterreich auch oft genannt wird, lernte bald [[Tobias Reiser d. Ä.|Tobi Reiser]] kennen. Sie animierte die Harfenbauer zu einer einheitlichen Bauweise der Volksharfen, angelehnt an die Konzertharfe, da die Volksharfen in jeder Region anders gebaut wurde. | Die ''"Harfenmutter"'', wie Berta Höller vor allem in Oberösterreich auch oft genannt wird, lernte bald [[Tobias Reiser d. Ä.|Tobi Reiser]] kennen. Sie animierte die Harfenbauer zu einer einheitlichen Bauweise der Volksharfen, angelehnt an die Konzertharfe, da die Volksharfen in jeder Region anders gebaut wurde. | ||