Ernst Rotter: Unterschied zwischen den Versionen
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Der [[Tirol]]er Ernst Rotter übernahm im Jahr [[1947]] die Leitung sämtlicher Baustellen des Speicherkraftwerkes Glockner-Kaprun und brachte den Bau mit der Krönung der letzten Talsperre im Jahr [[1955]] zur Vollendung. Im Ringen mit der Natur starben 132 der mehr als fünfzehntausend Arbeiter − Stoff für ein Heldenepos und zugleich für einen Mythos des österreichischen Wiederaufbaus nach dem [[ | Der [[Tirol]]er Ernst Rotter übernahm im Jahr [[1947]] die Leitung sämtlicher Baustellen des Speicherkraftwerkes Glockner-Kaprun und brachte den Bau mit der Krönung der letzten Talsperre im Jahr [[1955]] zur Vollendung. Im Ringen mit der Natur starben 132 der mehr als fünfzehntausend Arbeiter − Stoff für ein Heldenepos und zugleich für einen Mythos des österreichischen Wiederaufbaus nach dem [[Zweiten Weltkrieg]]. | ||
Mit perfekter Organisation und Verwaltung und grandiosen technischen Lösungen setzte der „Tauernbüffel“ sich selbst ein Denkmal. Unumstritten war er nicht. Unerbittlich wie gegenüber sich selbst – in den acht Jahren des Sperrenbaus ging er nie auf Urlaub und war er nie fort von Kaprun – war er auch gegen andere; Aufrührer und Schläger soll er eigenhändig aus dem Tal geprügelt haben. Aber er verlangte nie etwas, was er nicht auch von sich selber verlangt hätte. | Mit perfekter Organisation und Verwaltung und grandiosen technischen Lösungen setzte der „Tauernbüffel“ sich selbst ein Denkmal. Unumstritten war er nicht. Unerbittlich wie gegenüber sich selbst – in den acht Jahren des Sperrenbaus ging er nie auf Urlaub und war er nie fort von Kaprun – war er auch gegen andere; Aufrührer und Schläger soll er eigenhändig aus dem Tal geprügelt haben. Aber er verlangte nie etwas, was er nicht auch von sich selber verlangt hätte. | ||