Altweg zwischen Fusch und Ferleiten: Unterschied zwischen den Versionen

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Bis zum Jahr [[1903]] führte von Fusch nach Ferleiten als Altweg nur ein „Alpweg“. Erst [[1903]] wurde auf dem orographisch rechten Ufer der Fuscher Ache eine Straße errichtet, die besser befahrbar war, aber erst im Zuge des Baues der [[Großglockner Hochalpenstraße]] zu einer leistungsfähigen Gebirgsstraße wurde.  
 
Bis zum Jahr [[1903]] führte von Fusch nach Ferleiten als Altweg nur ein „Alpweg“. Erst [[1903]] wurde auf dem orographisch rechten Ufer der Fuscher Ache eine Straße errichtet, die besser befahrbar war, aber erst im Zuge des Baues der [[Großglockner Hochalpenstraße]] zu einer leistungsfähigen Gebirgsstraße wurde.  
  

Version vom 12. April 2010, 10:35 Uhr

Embachkapelle in Fusch
Alter Weg von der Embachkapelle nach Ferleiten
Wegbefestigung am alten Weg von der Embachkapelle nach Ferleiten

Bis zum Jahr 1903 führte von Fusch nach Ferleiten als Altweg nur ein „Alpweg“. Erst 1903 wurde auf dem orographisch rechten Ufer der Fuscher Ache eine Straße errichtet, die besser befahrbar war, aber erst im Zuge des Baues der Großglockner Hochalpenstraße zu einer leistungsfähigen Gebirgsstraße wurde.

Wegbeginn bei der Embachkapelle

Die Embachkapelle, 946 m ü. A., steht heute einerseits am Ausgangspunkt des Alpweges, der am orographisch linken Ufer der Fuscher Ache von Fusch an der Großglocknerstraße nach Ferleiten führt, andererseits an der Großglockner Hochalpen Straße, die am orographisch rechten Ufer der Fuscher Ache bei der Embachkapelle in die Bärenschlucht eintritt.

Weganlage

Der Alpweg, früher die einzige befahrbare Verbindung von Fusch nach Ferleiten, weist noch heute alte Befestigungsmauern auf. Er führt bei der Embachkapelle über die Fuscher Ache und steigt dann kontinuierlich an. Die Weganlage zieht sich steile Hänge entlang und ist heute ein interessanter Wanderweg mit bedeutendem geschichtlichem Hintergrund. Der Weg ist im Winter wegen hoher Schneelage und Lawinengefahr nicht begehbar. Je nach winterlicher Schneelage muss man im Frühjahr mit Lawinenresten rechnen, die den Weg blockieren oder die Benutzung erschweren können.

Kalkofenruine

Am alten Alpweg liegt eine der wenigen Kalkofenruinen, die heute im Pinzgau noch zu finden sind. Diese Öfen wurden zum Kalkbrennen benötigt und dort errichtet, wo es genügend Brennstoff für den energieaufwendigen Brennvorgang gab. Der durch den Brennvorgang erzeugte Stückkalk wurde anschließend zum Endverbraucher geliefert und von diesem zu Sumpfkalk gelöscht.

Endpunkt Fuscher Tauernhaus

Der Altweg, der für den Handelsverkehr über den Fuscher Tauern benutzt wurde, trifft beim ehemaligen Tauernhaus Fusch auf 1149 m ü. A. wieder auf die heutige Großglocknerstraße. Er hat damit auf einer Weglänge von ca. 3 – 4 km die Bärenschlucht durchquert und eine Steigung von gut 200 Höhenmetern überwunden. Dieser Altweg, einst bedeutender Handelsweg über den Fuscher Tauern, bildet heute ein Teilstück des Arnoweg.

Quellen