Sonnblickkees: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Stubacher_Sonnblickkees_2015_Juli_panorama.jpg|thumb | [[Datei:Stubacher_Sonnblickkees_2015_Juli_panorama.jpg|thumb|Panoramaaufnahme über das Stubacher Sonnblickkees(Blickrichtung Süden) von einem Vorgipfel des [[Hochfilleck]]s mit Blick auf [[Stubacher Sonnblick]] (rechts) und [[Granatspitze]].]] | ||
[[Datei:Stubacher Sonnblickkees 2011.jpg|thumb|Im Berichtsjahr 2011 hat ein rund 35 m dicker, 100 000 m³ großer Eiskörper (grün gefärbt) die Verbindung zum Stubacher Sonnblick Kees verloren; der neue Gletscherrand liegt etwa 490 m hinter dem alten;]] | |||
Das '''Sonnblickkees''' ist ein [[Gletscher]] an der Ostseite des [[Stubacher Sonnblick]]s in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] im [[Pinzgau]]. | Das '''Sonnblickkees''' ist ein [[Gletscher]] an der Ostseite des [[Stubacher Sonnblick]]s in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] im [[Pinzgau]]. | ||
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Bilder von zwei automatischen Kameras des [[Hydrographischer Dienst des Landes Salzburg|Hydrographischen Dienstes]] zeigen, wie am Stubacher Sonnblickkees ie Reserven aus dem Winterschnee im Rekordtempo kleiner wurden. Fehlt die schützende reflektierende Schneehülle und kommt das dunklere Eis zum Vorschein, werden die Sonnenstrahlen nicht mehr reflektiert. Das beschleunigt das Schmelzen, es geht an die Eissubstanz und die Gletscher verlieren täglich an Masse. Die Abschmelzzeit am Gletscher ist heuer (Stand 5. August 2015) zudem noch lange nicht zu Ende, im günstigsten Fall dauert sie noch vier oder fünf Wochen, im schlechtesten etwa acht Wochen. Nur Kaltlufteinbrüche mit Schneefällen und ein frühes Zuschneien der Gletscher schon im September könnten die derzeitige Entwicklung stoppen. | Bilder von zwei automatischen Kameras des [[Hydrographischer Dienst des Landes Salzburg|Hydrographischen Dienstes]] zeigen, wie am Stubacher Sonnblickkees ie Reserven aus dem Winterschnee im Rekordtempo kleiner wurden. Fehlt die schützende reflektierende Schneehülle und kommt das dunklere Eis zum Vorschein, werden die Sonnenstrahlen nicht mehr reflektiert. Das beschleunigt das Schmelzen, es geht an die Eissubstanz und die Gletscher verlieren täglich an Masse. Die Abschmelzzeit am Gletscher ist heuer (Stand 5. August 2015) zudem noch lange nicht zu Ende, im günstigsten Fall dauert sie noch vier oder fünf Wochen, im schlechtesten etwa acht Wochen. Nur Kaltlufteinbrüche mit Schneefällen und ein frühes Zuschneien der Gletscher schon im September könnten die derzeitige Entwicklung stoppen. | ||
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