Großgmain: Unterschied zwischen den Versionen

K + Bild
Zeile 80: Zeile 80:
[[Datei:Zentrumsbild von Großgmain, dz. Neugestaltung R0014788 Zentrumsbild von Großgmain.jpg|thumb|Zentrumsbild von Großgmain]]
[[Datei:Zentrumsbild von Großgmain, dz. Neugestaltung R0014788 Zentrumsbild von Großgmain.jpg|thumb|Zentrumsbild von Großgmain]]
[[Datei:Großgmain Bayerisch Gmain.jpg|thumb|Großgmain und Bayerisch Gmain, Ansicht vom Predigtstuhl aus]]
[[Datei:Großgmain Bayerisch Gmain.jpg|thumb|Großgmain und Bayerisch Gmain, Ansicht vom Predigtstuhl aus]]
'''Großgmain''' ist eine Gemeinde im Westen des [[Flachgau]]s an der Grenze zum Landkreis Berchtesgaden in [[Bayern]], [[Deutschland]].  
'''Großgmain''' ist eine Gemeinde im Westen des [[Flachgau]]s an der Grenze zum Landkreis Berchtesgaden in [[Bayern]], [[Deutschland]].  


Zeile 104: Zeile 103:
[[1731]] wurde die gotische Kirche [[barock]]isiert und erhielt ihr heutiges Aussehen mit barockem Hochaltar und Kanzel. [[1807]] folgte die Erhebung Großgmains zur selbständigen Pfarre. [[1845]] erhielt die Kirche eine vom bekannten Orgelbauer [[Ludwig Moser]] gebaute Orgel.<noinclude>
[[1731]] wurde die gotische Kirche [[barock]]isiert und erhielt ihr heutiges Aussehen mit barockem Hochaltar und Kanzel. [[1807]] folgte die Erhebung Großgmains zur selbständigen Pfarre. [[1845]] erhielt die Kirche eine vom bekannten Orgelbauer [[Ludwig Moser]] gebaute Orgel.<noinclude>
==Geschichte==</noinclude>
==Geschichte==</noinclude>
[[Datei:Großgmain 1914.jpg|thumb|Großgmain um 1914.]]
[[Datei:Großgmain 1930 01.jpg|thumb|Großgmain um 1930.]]
[[Datei:Großgmain 1930 01.jpg|thumb|Großgmain um 1930.]]
Archäologische Funde belegen, dass es sich um ein sehr altes Siedlungsgebiet handelt. Bereits in der [[Bronzezeit]] (1&nbsp;900 bis 1&nbsp;250 v. Chr.) gab es hier Bewohner. Erste Nennung des Ortes war nach 700 n. Chr. unter dem [[Baiernherzöge in Salzburg|Baiernherzog]] [[Theodebert]], der Zinspflichtige der Salzburger Kirche in ''Mona'' anführte. Eine neuerliche Erwähnung von Großgmain findet sich in den [[Salzburger Güterverzeichnis]]sen als ''Mona'', ''Muen'' und ''Mun''. Im Verlauf des [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]]s schließlich fand man ''Muona'' und ''Muono'' in den erzbischöflichen Traditionscodices. Der Ortsname ''Gmain'' bildete sich erst nach 1816, als Salzburg zu Österreich kam und das heutige Bayerisch-Gmain von Dorf und Kirche ''auf der Gmain'' getrennt wurden.
Archäologische Funde belegen, dass es sich um ein sehr altes Siedlungsgebiet handelt. Bereits in der [[Bronzezeit]] (1&nbsp;900 bis 1&nbsp;250 v. Chr.) gab es hier Bewohner. Erste Nennung des Ortes war nach 700 n. Chr. unter dem [[Baiernherzöge in Salzburg|Baiernherzog]] [[Theodebert]], der Zinspflichtige der Salzburger Kirche in ''Mona'' anführte. Eine neuerliche Erwähnung von Großgmain findet sich in den [[Salzburger Güterverzeichnis]]sen als ''Mona'', ''Muen'' und ''Mun''. Im Verlauf des [[10. Jahrhundert|10.]] und [[11. Jahrhundert]]s schließlich fand man ''Muona'' und ''Muono'' in den erzbischöflichen Traditionscodices. Der Ortsname ''Gmain'' bildete sich erst nach 1816, als Salzburg zu Österreich kam und das heutige Bayerisch-Gmain von Dorf und Kirche ''auf der Gmain'' getrennt wurden.
Zeile 204: Zeile 204:
=== weitere Bilder ===
=== weitere Bilder ===
{{Bildkat}}
{{Bildkat}}
{{commonscat}}
*{{commonscat}}
== Quellen ==
== Quellen ==
{{homepage|http://www.grossgmain.salzburg.at}}
{{homepage|http://www.grossgmain.salzburg.at}}