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Textersetzung - „Hohen Tauern“ durch „Hohen Tauern
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Gesichert ist, dass sich die Durch­schnittstemperatur  im gesamten Alpenraum seit 1850 um etwa zwei Grad erhöht hat. Das gilt für  Wien genauso wie für den Groß­glockner. Im globalen Mittel hat sich die  Temperatur nur um ein Grad erhöht. Erwiesen ist auch, dass sich die  Sonnenscheindauer, die etwa seit 1880 gemessen wird, deutlich erhöht hat, vor  al­lem im Gebirge.  
 
Gesichert ist, dass sich die Durch­schnittstemperatur  im gesamten Alpenraum seit 1850 um etwa zwei Grad erhöht hat. Das gilt für  Wien genauso wie für den Groß­glockner. Im globalen Mittel hat sich die  Temperatur nur um ein Grad erhöht. Erwiesen ist auch, dass sich die  Sonnenscheindauer, die etwa seit 1880 gemessen wird, deutlich erhöht hat, vor  al­lem im Gebirge.  
 
    
 
    
Die  Permafrostforschung steckt in den Alpen noch in den Anfängen. Langfristige  Verglei­che gibt es nicht. Aber es laufen zahlreiche Projekte. So etwa das  von der Universität Salzburg ge­leitete Projekt permalp.at<ref>siehe [http://www.permalp.at www.permalp.at]</ref>.  Weil auftau­ender Permafrost eine erhebliche  Gefährdung für  darunterliegende Infrastruktur darstellt, wird unter anderem eine Karte der  Perma­frostverteilung erstellt. Testfelder in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] dienen dabei  als Basis für eine österreichweite Simulation. Die Karte soll als Grundlage  für Schutzkonzepte sowie den Betrieb und Bau von Infrastrukturen im  Hochgebirge dienen. Testreihen in der Schweiz und [[Südtirol]] haben gezeigt,  dass tiefgehender Permafrost nicht so schnell reagiert. An Felsflanken und  vor allem unter Gebäuden sieht es aber anders aus.  
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Die  Permafrostforschung steckt in den Alpen noch in den Anfängen. Langfristige  Verglei­che gibt es nicht. Aber es laufen zahlreiche Projekte. So etwa das  von der Universität Salzburg ge­leitete Projekt permalp.at<ref>siehe [http://www.permalp.at www.permalp.at]</ref>.  Weil auftau­ender Permafrost eine erhebliche  Gefährdung für  darunterliegende Infrastruktur darstellt, wird unter anderem eine Karte der  Perma­frostverteilung erstellt. Testfelder in den [[Hohen Tauern]] dienen dabei  als Basis für eine österreichweite Simulation. Die Karte soll als Grundlage  für Schutzkonzepte sowie den Betrieb und Bau von Infrastrukturen im  Hochgebirge dienen. Testreihen in der Schweiz und [[Südtirol]] haben gezeigt,  dass tiefgehender Permafrost nicht so schnell reagiert. An Felsflanken und  vor allem unter Gebäuden sieht es aber anders aus.  
 
    
 
    
 
Ob  Starkregen tatsächlich schon zugenommen haben, ist nicht erwiesen. Die  Messstellen können erst seit wenigen Jahren Stundenwerte für den Regen lie­fern.  Früher wurden nur die Tagesmengen erfasst. Aber auch hier laufen Forschungen  an.  
 
Ob  Starkregen tatsächlich schon zugenommen haben, ist nicht erwiesen. Die  Messstellen können erst seit wenigen Jahren Stundenwerte für den Regen lie­fern.  Früher wurden nur die Tagesmengen erfasst. Aber auch hier laufen Forschungen  an.