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=== Kriegsgefangene ===
 
=== Kriegsgefangene ===
Schon im Winter 1914/15 trafen die ersten Gefangenen in Grödig ein und wurden vor der Fertigstellung des Lagers in [[Glanegg]] untergebracht. Mit [[28. April]] 1915 kamen die ersten Gefangenentransporte mit der [[Rote Elektrische|Lokalbahn]] am [[Bahnhof Grödig]] an, etwa 2 000 Personen. Später führte vom Bahnhof ein Schleppgleis bis in die Lager. Etwa 900 Gefangene wurden in einem [[Gefangenenlager Thalgau|Außenlager]] in Thalgau für Arbeiten in der Gemeinde (u. a. zur Errichtung der Russenstraße) untergebracht.
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Schon im Winter 1914/15 vor der Fertigstellung des Lagers trafen die ersten Gefangenen in Grödig ein und wurden im Militärschießstand in [[Glanegg]] untergebracht.  
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Am [[5. Feber]] 1915 wurde das k.u.k. Kriegsgefangenenlager Grödig (Lager I) in Betrieb genommen und gleichzeitig mit der Errichtung von Lager II bestehend aus 100 Baracken begonnen.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19150210&query=%22Gefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=4 ANNO], Salzburger Chronik, 10. Februar 1915, Seite 4</ref>
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Mit [[28. April]] 1915 kamen die ersten Gefangenentransporte mit der [[Rote Elektrische|Lokalbahn]] am [[Bahnhof Grödig]] an, etwa 2&nbsp;000 Personen. Später führte vom Bahnhof ein Schleppgleis bis in die Lager. Etwa 900 Gefangene wurden in einem [[Gefangenenlager Thalgau|Außenlager]] in Thalgau für Arbeiten in der Gemeinde (u. a. zur Errichtung der Russenstraße) untergebracht.
    
Während der Pfingstfeiertage 1915 trafen mehrere größere Transporte russischer Kriegsgefangener von insgesamt 7&nbsp;000 Personen, die in den Gefangenenlager in Grödig-Markt und St. Leonhard untergebracht wurden.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=vfr&datum=19150529&query=%22Kriegsgefangener%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=7 ANNO], [[Volksfreund]], 29. Mai 1915, Seite 7</ref>
 
Während der Pfingstfeiertage 1915 trafen mehrere größere Transporte russischer Kriegsgefangener von insgesamt 7&nbsp;000 Personen, die in den Gefangenenlager in Grödig-Markt und St. Leonhard untergebracht wurden.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=vfr&datum=19150529&query=%22Kriegsgefangener%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=7 ANNO], [[Volksfreund]], 29. Mai 1915, Seite 7</ref>
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=== Lagerkommando ===
 
=== Lagerkommando ===
Das k.u.k. Kriegsgefangenenlager Grödig stand unter dem Kommando von Lagerkommandant Generalmayor Gustav Ritter von Urban, sowie dem Oberst a.D. Stephan Weigel v. Nagykosztolany.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19170510&query=%22Urban%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=4 ANNO], Salzburger Volksblatt, 10. Mai 1917, Seite 4</ref>
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Das k.u.k. Kriegsgefangenenlager Grödig stand unter dem Oberkommando von Lagerkommandant Generalmayor Gustav Ritter von Urban, sowie dem Kommando von Oberst a.D. Stephan Weigel v. Nagykosztolany.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19150210&query=%22Gefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=4 ANNO], Salzburger Chronik, 10. Februar 1915, Seite 4</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19170510&query=%22Urban%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=4 ANNO], Salzburger Volksblatt, 10. Mai 1917, Seite 4</ref>
 
<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=krz&datum=19160719&query=%22Gr%c3%b6dig%22+%22Lagerkommandant%22&seite=4 ANNO], Illustrierte Kronen Zeitung, 19. Juli 1916, Seite 4</ref>. Die Lagerverwaltung oblag Major a.D. Kasimir Kamieniecki<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19170515&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=4 ANNO], Salzburger Volksblatt, 15. Mai 1917, Seite 5</ref> und dem Verwaltungsoffizier Oberstleutnant Semorel.
 
<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=krz&datum=19160719&query=%22Gr%c3%b6dig%22+%22Lagerkommandant%22&seite=4 ANNO], Illustrierte Kronen Zeitung, 19. Juli 1916, Seite 4</ref>. Die Lagerverwaltung oblag Major a.D. Kasimir Kamieniecki<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19170515&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=4 ANNO], Salzburger Volksblatt, 15. Mai 1917, Seite 5</ref> und dem Verwaltungsoffizier Oberstleutnant Semorel.
  

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