Gandolph Graf von Kuenburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Dr. jur. '''Gandolph Josef Graf von Kuenburg''' (* [[12. Mai]] [[1841]] in Prag, [[Böhmen]]; † [[2. Mai]] [[1921]] in der Stadt Salzburg) war ein österreichischer Jurist und Politiker, der in seinem Ruhestand in der [[Stadt Salzburg]] lebte und auf kulturellem Gebiet wirkte.
K. k. wirklicher Geheimer Rat Dr. jur. '''Gandolph Josef Graf von Kuenburg''' (* [[12. Mai]] [[1841]] in Prag, [[Böhmen]]; † [[2. Mai]] [[1921]] in der Stadt Salzburg) war ein österreichischer Jurist und Politiker, der in seinem Ruhestand in der [[Stadt Salzburg]] lebte und auf kulturellem Gebiet wirkte.
   
   
==Familiärer Hintergrund==
==Familiärer Hintergrund==
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Neben seiner Gerichtslaufbahn war er politisch tätig: [[1874]] wurde er als Vertreter des Großgrundbesitzes (verfassungstreue Partei) in den [[oberösterreich]]ischen  Landtag, [[1888]] als Vertreter der Stadt Linz in den Reichsrat gewählt.
Neben seiner Gerichtslaufbahn war er politisch tätig: [[1874]] wurde er als Vertreter des Großgrundbesitzes (verfassungstreue Partei) in den [[oberösterreich]]ischen  Landtag, [[1888]] als Vertreter der Stadt Linz in den Reichsrat gewählt.
   
   
Am [[24. Dezember]] [[1891]] wurde er als Vertrauensmann der Vereinigten deutschen Linken zum Minister ohne Portefeuille im Kabinett [[Eduard Graf Taaffe|Taaffe]] ernannt. Am [[24. November]] [[1892]] demissionierte er, woraufhin er zum Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes ernannt wurde. [[1897]] wurde er Herrenhausmitglied auf Lebenszeit.  
Am [[24. Dezember]] [[1891]] wurde er als Vertrauensmann der Vereinigten deutschen Linken zum Minister ohne Portefeuille im Kabinett [[Eduard Graf Taaffe|Taaffe]] ernannt. Am [[24. November]] [[1892]] demissionierte er, woraufhin er zum Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes ernannt wurde. [[1897]] wurde er Herrenhausmitglied auf Lebenszeit.
   
   
==Kulturelles Wirken==
== Kulturelles Wirken ==
Graf Kuenburg war schon 1891 bis 1907 Präsident des Linzer Museums Francisco-Carolinum gewesen.
Graf Kuenburg war schon 1891 bis 1907 Präsident des Linzer Museums Francisco-Carolinum gewesen.
   
   
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Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wirkte er im Landeskriegshilfskomitee.  
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wirkte er im Landeskriegshilfskomitee.  


== Ehrung ==
== Ehrungen ==
Gandolph Graf Kuenburg war Ritter des Ordens der Eidernen Krone I. Klasse.
 
Gandolph Graf von Kuenburg wurde zum Ehrenpräsidenten der Internationalen Stiftung Mozarteum ernannt.  
Gandolph Graf von Kuenburg wurde zum Ehrenpräsidenten der Internationalen Stiftung Mozarteum ernannt.  


==Quellen==
== Quellen ==
* Brockhaus' Konversationslexikon, 14. Auflage, Berlin–Wien (1894-1896), [http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=130291 10. Band, S. 797]  
* Brockhaus' Konversationslexikon, 14. Auflage, Berlin–Wien (1894-1896), [http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=130291 10. Band, S. 797]  
* Österreichisches Biographisches Lexikon 1815-1950, Band 4, [http://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_K/Kuenburg_Gandolph_1841_1921.xml S. 326.]
* Österreichisches Biographisches Lexikon 1815-1950, Band 4, [http://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_K/Kuenburg_Gandolph_1841_1921.xml S. 326.]
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[[Kategorie:Person (Recht)]]
[[Kategorie:Person (Recht)]]
[[Kategorie:Zuagroaste]]
[[Kategorie:Zuagroaste]]
[[Kategorie:Tschechien]]
[[Kategorie:Böhmen]]
[[Kategorie:Böhmen]]
[[Kategorie:Geboren 1841]]