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Die Bezeichnung "Lager Niederalm" ist im besten Fall nur für das Lager III als vulgo-Ausdruck belegt. Alle Lager standen unter einer militärischen Leitung und wurde(n) die Lager als '''"k+k Kriegsgefangenenlager Grödig"''' bezeichnet, das ergibt sich aus der Legende des Lageplans, Postkarten, sowie überlieferten Lagermarken (mutmaßlich zur Identifikation der Kriegsgefangenen). Falsch ist insbesondere die Beschreibung der Lage von Lager I. Vergleicht man den alten Lageplan mit der modernen Karte im [[SAGIS]], ist eine markante, schnurgerade Linie Nord-Süd zu erkennen. Das k+k Kriegsgefangenenlager Grödig (=Lager I) liegt westlich davon in Grödig (!!), während das Lager III, das kleinste der drei Lager, östlich davon in Niederalm liegt. Ein gute Orientierung bieten im alten Lageplan auch eingezeichneten zwei Kirchen Grödig/Niederalm und die Kapelle. Lager I liegt südöstlich der [[Pestkapelle Grödig]]. Die heutige Oberfeldstraße und Neue Heimatstraße, die das Neubaugebiet von Grödig umschließen, waren etwa die Außengrenzen von Lager I. Die Quelle Dopsch wird hier falsch ausgelegt und falsch zitiert. Falsch zitiert ist das auch Beispiel [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19150530&query=%22Barackenlager+Gr%c3%b6dig%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], [[Salzburger Wacht]], Ausgabe vom 30. Mai 1915</ref>; Inserat"Hilfarbeiter/Maurer für das Barackenlager '''Grödig'''-Niederalm. Zuletzt: In der Publikation [[Salzburg nach 1816]], [[Oskar Dohle]], Alfred Höck, Franz Wieser (Hrsg.) ist auf Seite 89 (Abb. 97) der Lagerplan von 1916 der k+k. Fortifikationsdirektion als Reproduktion wiedergebeben, bezeichnet mit '''"Kriegsgefangenenlager Grödig"''' bzw. im Original mit  '''"Kriegsgefangenenlager I, II, und III bei GRÖDIG, St. Leonhard und Anif"''', sowie auf Seite 90 (Abb. 98) ein Foto vom '''"Kriegsgefangenenlager Grödig"''' ([[SLA]] Fotosammlung A 2888)) wiedergegeben. [[Benutzer:Xxlstier|Xxlstier]] ([[Benutzer Diskussion:Xxlstier|Diskussion]]) 09:18, 6. Apr. 2020 (UTC)
 
Die Bezeichnung "Lager Niederalm" ist im besten Fall nur für das Lager III als vulgo-Ausdruck belegt. Alle Lager standen unter einer militärischen Leitung und wurde(n) die Lager als '''"k+k Kriegsgefangenenlager Grödig"''' bezeichnet, das ergibt sich aus der Legende des Lageplans, Postkarten, sowie überlieferten Lagermarken (mutmaßlich zur Identifikation der Kriegsgefangenen). Falsch ist insbesondere die Beschreibung der Lage von Lager I. Vergleicht man den alten Lageplan mit der modernen Karte im [[SAGIS]], ist eine markante, schnurgerade Linie Nord-Süd zu erkennen. Das k+k Kriegsgefangenenlager Grödig (=Lager I) liegt westlich davon in Grödig (!!), während das Lager III, das kleinste der drei Lager, östlich davon in Niederalm liegt. Ein gute Orientierung bieten im alten Lageplan auch eingezeichneten zwei Kirchen Grödig/Niederalm und die Kapelle. Lager I liegt südöstlich der [[Pestkapelle Grödig]]. Die heutige Oberfeldstraße und Neue Heimatstraße, die das Neubaugebiet von Grödig umschließen, waren etwa die Außengrenzen von Lager I. Die Quelle Dopsch wird hier falsch ausgelegt und falsch zitiert. Falsch zitiert ist das auch Beispiel [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19150530&query=%22Barackenlager+Gr%c3%b6dig%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], [[Salzburger Wacht]], Ausgabe vom 30. Mai 1915</ref>; Inserat"Hilfarbeiter/Maurer für das Barackenlager '''Grödig'''-Niederalm. Zuletzt: In der Publikation [[Salzburg nach 1816]], [[Oskar Dohle]], Alfred Höck, Franz Wieser (Hrsg.) ist auf Seite 89 (Abb. 97) der Lagerplan von 1916 der k+k. Fortifikationsdirektion als Reproduktion wiedergebeben, bezeichnet mit '''"Kriegsgefangenenlager Grödig"''' bzw. im Original mit  '''"Kriegsgefangenenlager I, II, und III bei GRÖDIG, St. Leonhard und Anif"''', sowie auf Seite 90 (Abb. 98) ein Foto vom '''"Kriegsgefangenenlager Grödig"''' ([[SLA]] Fotosammlung A 2888)) wiedergegeben. [[Benutzer:Xxlstier|Xxlstier]] ([[Benutzer Diskussion:Xxlstier|Diskussion]]) 09:18, 6. Apr. 2020 (UTC)
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: Gut, wir diskutieren jetzt also darüber, ob  der Artikel "k+k Kriegsgefangenenlager Grödig", "Kriegsgefangenenlager Grödig" oder "Lager Grödig" heißen soll. Unstrittig ist ja die Bezeichnung "Lagerfriedhof Grödig", der sich, wie ich erst heute festgestellt habe, im Marktgemeindegebiet von Grödig befindet. Den Artikel habe ich schon entsprechend geändert.
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: Dass das von Dopsch als "Lager Niederalm" nicht Lager I war, sondern III habe ich heute erst bemerkt. Das lässt sich ja im Artikel einfach korrigieren. Ob es tatsächlich das kleinste der drei Lager war kann ich nicht beurteilen, da mir keine Bilder vom Lager II in St. Leonhard vorliegen. Aber noch grundsätzlich zu Dopsch und "Lager Niederalm". Neben Zeitungsmeldungen ist die Anifer Chronik auch eine Quelle, in der eine Seite zweispaltig dem "Lager Niederalm" von einem wohl anerkannten Salzburger Historiker geschrieben wurde. Und dass es ein solches Lager gegeben hat belegen:
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: → Chronik Anif, Dopsch, Seite 27: Ein Bild um 1927: zu sehen sind noch vier Lagerbaracken eindeutig und unstrittig in Niederalm
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: → Chronik Anif, Dopsch, Seite 160: Ein Bild vom Lager Niederalm: Im linken Bildteil im Hintergrund sieht man das Wasserschloss Anif, leicht rechts der Bildmitte sihet man den Ueberackerhof (südlich der heutigen Volkschule), davor erstreckt sich das Lager Niederalm von links, wo die Straße und die Bahngleise (!) von Anif nach St. Leonhard verlaufen, die Verbindungsstraße nach Niederalm Zentrum liegt noch deutlich vom Gois weg, den man auf dem Bild nicht erkennen kann. Das bedeutet auch, dass das Lager III von St. Leonhard entlang der südlichen Kante des Gois-Hügels bis in die Nähe des Lagerfriedhofs verlaufen ist.
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: → Chronik Anif, Dopsch, Seite 161: Mehrere Bilder des Lehrlingserholungsheimes und der Führerschule in ehemaligen Bauten des Lager Niederalms. Zu erkennen ist eindeutig, dass die Bauten im Bereich des heutigen Neu-Anifs und auf der Wiese in Richtung Niederalmer Kirche standen.
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: → Chronik Anif, Dopsch, Seite 162: Zitat, Titel "Das Lager Niederalm" [...] "Insgesamt war die riesige Barackenstadt zwischen Grödig und Anif in drei Lager aufgeteilt. In den Lagern I und II waren Kriegsgefangene interniert. Das Lager III war für Flüchtlinge aus Galizien und der Bukowina vorgesehen. [...] erhielt das Lager in der Bevölkerung rasch den Namen "Russenlager". [...] Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs ersetzten Obdachlose  die Kriegsgefangenen  als Insassen des Lager III in Niederalm. [...] Die Gemeinde Anif war mit dem auf ihrem Ortsgebiet situierten Lager nicht einverstanden ...
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: Die Ausdrucksweise "bei Grödig" ist natürlich historisch zu sehen, da war ja vieles, was innerhalb eines Gemeindegebiets lag, aber nicht direkt im Zentrum, immer "bei ...". --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter Krackowizer]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 10:04, 6. Apr. 2020 (UTC)