Filialkirche Prielau zur Hl. Dreifaltigkeit: Unterschied zwischen den Versionen
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==Kirchenbau== | ==Kirchenbau== | ||
Der Kirchenbaumeister Oswald Stuelebner aus [[St. Johann im Pongau]] erbaute auch die Prielaukirche, die im Jahr [[1730]] fertig gestellt wurde. Der Bau kostete 3326 fl. Der Dechant behauptete allerdings, dass das Bauvorhaben 5000 fl. verschlungen habe. Das Geld | Der Kirchenbaumeister Oswald Stuelebner aus [[St. Johann im Pongau]] erbaute auch die Prielaukirche, die im Jahr [[1730]] fertig gestellt wurde. Der Bau kostete 3326 fl. Der Dechant behauptete allerdings, dass das Bauvorhaben 5000 fl. verschlungen habe. Das Geld musste großteils von den Kirchenfonds aufgebracht werden. Der Kirchenbau ist nach Süden hin orientiert. Es ist eine einschiffige Barockkirche. Der Turm ist zur Hälfte in die Nordseite des Langhauses eingebaut. Das Dach wurde mit Schindeln eingedeckt. | ||
======Einrichtung====== | ======Einrichtung====== | ||
Die Einrichtung der Kirche erfolgte in den Jahren von [[1733]] bis [[1736]]. Die kleine Kirche bekam drei Altäre. Der Hauptaltar weist ein großes Bild von Jacopo Zanusi aus Salzburg auf. Es stellt die Gottesmutter dar, von Heiligen und Engeln umgeben. Das schon vorher hoch verehrte kleine Bild der Dreifaltigkeit aus der vormaligen Schlosskapelle bekam seinen neuen Platz oberhalb des Tabernakels. Die Kirche trägt auch eine große Kanzel. | Die Einrichtung der Kirche erfolgte in den Jahren von [[1733]] bis [[1736]]. Die kleine Kirche bekam drei Altäre. Der Hauptaltar weist ein großes Bild von Jacopo Zanusi aus Salzburg auf. Es stellt die Gottesmutter dar, von Heiligen und Engeln umgeben. Das schon vorher hoch verehrte kleine Bild der Dreifaltigkeit aus der vormaligen Schlosskapelle bekam seinen neuen Platz oberhalb des Tabernakels. Die Kirche trägt auch eine große Kanzel. | ||