Albert Hartinger: Unterschied zwischen den Versionen

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[[1970]] schloss er sein Musikstudium mit Erfolg ab und wurde vom Staatstheater Braunschweig engagiert. Zuvor errang er einen ersten Preis beim Mozart-Wettbewerb mit einer Konzertverpflichtung bei der Salzburger [[Mozartwoche]]. Ab Herbst [[1973]] arbeitete Hartinger als Lehrbeauftragter an der Universität Mozarteum, nach seiner Lehramtsprüfung [[1974]] als Hochschulassistent am Institut für Pädagogik. Als Vertragslehrer und später Ordentlicher Professor unterrichtete er ab [[1985]] an der Abteilung für Musikpädagogik. 1989 wurde er Professor für Gesang und Leiter der Abteilung für Musikpädagogik. [[2007]] wurde Hartinger Leiter der Abteilung für Alte Musik an der Universität Mozarteum.  
[[1970]] schloss er sein Musikstudium mit Erfolg ab und wurde vom Staatstheater Braunschweig engagiert. Zuvor errang er einen ersten Preis beim Mozart-Wettbewerb mit einer Konzertverpflichtung bei der Salzburger [[Mozartwoche]]. Ab Herbst [[1973]] arbeitete Hartinger als Lehrbeauftragter an der Universität Mozarteum, nach seiner Lehramtsprüfung [[1974]] als Hochschulassistent am Institut für Pädagogik. Als Vertragslehrer und später Ordentlicher Professor unterrichtete er ab [[1985]] an der Abteilung für Musikpädagogik. 1989 wurde er Professor für Gesang und Leiter der Abteilung für Musikpädagogik. [[2007]] wurde Hartinger Leiter der Abteilung für Alte Musik an der Universität Mozarteum.  


Als Bariton unternahm er neben der Lehre vielfältige Konzertauftritte, unter anderem bei den [[Salzburger Festspiele]]n, bei den Bregenzer Festspielen und in Verona. [[1976]] gründete Hartinger die Salzburger Bachgesellschaft, deren Vorsitzender und künstlerischer Leiter er seither ist. Er gilt als Initiator des [[Salzburger Bachchor]]es und rief [[1987]] das [[Collegium Vocale der Salzburger Bachgesellschaft|Collegium Vocale]] ins Leben.
Als Bariton unternahm er neben der Lehre vielfältige Konzertauftritte, unter anderem bei den [[Salzburger Festspiele]]n, bei den Bregenzer Festspielen und in Verona. [[1976]] gründete Hartinger die Salzburger Bachgesellschaft, deren Vorsitzender und künstlerischer Leiter er seitdem war. Er galt als Initiator des [[Salzburger Bachchor]]es und rief [[1987]] das [[Collegium Vocale der Salzburger Bachgesellschaft|Collegium Vocale]] ins Leben.


Bei den [[Salzburger Festspiele]]n war er von [[1968]] bis [[1971]] in der Oper ''Rappresentatione di anima e di corpo'' zu sehen sowie [[1990]] in einem Konzert.
Bei den [[Salzburger Festspiele]]n war er von [[1968]] bis [[1971]] in der Oper ''Rappresentatione di anima e di corpo'' zu sehen sowie [[1990]] in einem Konzert.
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== Auszeichnungen ==
== Auszeichnungen ==
Zu seinem 60. Geburtstag wurde er [[2006]] mit dem [[Ehrenbecher der Stadt Salzburg]] ausgezeichnet.  
Zu seinem 60. Geburtstag wurde er [[2006]] mit dem [[Ehrenbecher der Stadt Salzburg]] ausgezeichnet.


An seinem 72. Geburtstag, dem 13. Juli [[2018]], verlieh ihm [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Harald Preuner]] das [[Stadtsiegel in Gold]].
An seinem 72. Geburtstag, dem 13. Juli [[2018]], verlieh ihm [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Harald Preuner]] das [[Stadtsiegel in Gold]]. Außerdem war er Träger des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse.


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