Pfarrkirche hl. Maria: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | Die '''Pfarrkirche hl. Maria''' ist die Pfarrkirche der katholischen [[Pfarre Maishofen|Pfarre]] in der Gemeinde [[Maishofen]]im [[Pinzgau]]. | ||
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| − | De Pfarrkirche zur heiligen Maria wurde [[1863]] erbaut. | + | De Pfarrkirche zur heiligen Maria wurde [[1863]] erbaut. Das Kirchenschiff wurde [[1992]]-[[1993]] zur Gänze abgerissen und ein Neubau errichtet und eingeweiht. Der Turm steht unter [[Denkmalschutz]]. |
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==Aussehen== | ==Aussehen== | ||
| − | Die Kirche ist ein einschiffiger Bau mit eingezogenem polygonalem Chor. | + | Die Kirche ist ein einschiffiger Bau mit eingezogenem polygonalem Chor. Im Norden ist an das Langhaus und Chor eine eingeschoßiger Sakristei angefügt. Im Westen des Baus befindet sich ein Turm mit rundbogigen Schallfenster und Spitzgiebelhelm. |
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| + | Über dem Eingangsportal schuf der Bildhauer [[Josef Zenzmaier]] ein Relief aus [[Untersberger Marmor]] mit der Darstellung Maria mit Kind und der gekreuzigte Christus, darunter Maria Magdalena, sowie trauernde Menschen als Pilgergruppe mit der Leiter der Nächstenliebe, dem Lamm als Symbol der Opferbereitschaft und das Buch als Sinnbild des Intellektuellen. Die Glasmalerei der Fenster in der Werktagskapelle schuf der Maler Richard Hirschbäck im Stift Schlierbach. | ||
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| + | Der barocke Hochaltar wurde [[1713]] in [[München]] geschaffen und [[1863]] aus der Kapelle des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]] hierher übertragen trägt mittig zwischen Säulen die gekrönte Gottesmutter mit Kind mit einem Kreuzstab welcher eine Schlange durchstößt. Der Hochaltar wird seitlich von den Konsolstatuen [[Rupert von Worms]] und [[Virgil]] flankiert. | ||
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| + | Beim Einschnitt zum Turm hängt auf halber Höhe der Passionsaltar geschaffen von [[Anton Faistauer]] [[1918]]–[[1919]], im Mittelbild die Beklagung des Todes Jesu Maria und Maria Magdalena mit drei Jüngern, die Seitenflügel zeigen die Barmherzigkeit, links Martin von Tours welcher seinen Mantel teilt, rechts werden die Wunden von Sebastian getrocknet, geschlossen zeigt der Altar zwei Frauen als Stimmungsbilder von Verzweiflung und Hoffnung. Er ist eine Leihgabe des [[Museum der Moderne|Museums der Moderne]] in der [[Stadt Salzburg]]. | ||
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| + | Die neue Orgel baute die Firma Orgelbau Lenter. Die Vorgängerorgel aus [[1889]] von [[Mauracher]] wurde an das Franziskanerkloster in [[Kitzbühel]] übertragen. | ||
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| + | ==Quellen== | ||
| + | * [https://www.salzburg.gv.at/kultur_/Seiten/kirche_maishofen-2.aspx Land Salzburg] | ||
| + | * {{wikipedia-de|Pfarrkirche Maishofen}} | ||
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Version vom 17. April 2020, 12:40 Uhr
Die Pfarrkirche hl. Maria ist die Pfarrkirche der katholischen Pfarre in der Gemeinde Maishofenim Pinzgau.
Einleitung
Die dem Fest Mariä Geburt geweihte römisch-katholische Pfarrkirche gehört zum Dekanat Saalfelden der Erzdiözese Salzburg.
Geschichte
De Pfarrkirche zur heiligen Maria wurde 1863 erbaut. Das Kirchenschiff wurde 1992-1993 zur Gänze abgerissen und ein Neubau errichtet und eingeweiht. Der Turm steht unter Denkmalschutz.
Aussehen
Die Kirche ist ein einschiffiger Bau mit eingezogenem polygonalem Chor. Im Norden ist an das Langhaus und Chor eine eingeschoßiger Sakristei angefügt. Im Westen des Baus befindet sich ein Turm mit rundbogigen Schallfenster und Spitzgiebelhelm.
Innenausstattung
Über dem Eingangsportal schuf der Bildhauer Josef Zenzmaier ein Relief aus Untersberger Marmor mit der Darstellung Maria mit Kind und der gekreuzigte Christus, darunter Maria Magdalena, sowie trauernde Menschen als Pilgergruppe mit der Leiter der Nächstenliebe, dem Lamm als Symbol der Opferbereitschaft und das Buch als Sinnbild des Intellektuellen. Die Glasmalerei der Fenster in der Werktagskapelle schuf der Maler Richard Hirschbäck im Stift Schlierbach.
Der barocke Hochaltar wurde 1713 in München geschaffen und 1863 aus der Kapelle des Schlosses Kammer hierher übertragen trägt mittig zwischen Säulen die gekrönte Gottesmutter mit Kind mit einem Kreuzstab welcher eine Schlange durchstößt. Der Hochaltar wird seitlich von den Konsolstatuen Rupert von Worms und Virgil flankiert.
Beim Einschnitt zum Turm hängt auf halber Höhe der Passionsaltar geschaffen von Anton Faistauer 1918–1919, im Mittelbild die Beklagung des Todes Jesu Maria und Maria Magdalena mit drei Jüngern, die Seitenflügel zeigen die Barmherzigkeit, links Martin von Tours welcher seinen Mantel teilt, rechts werden die Wunden von Sebastian getrocknet, geschlossen zeigt der Altar zwei Frauen als Stimmungsbilder von Verzweiflung und Hoffnung. Er ist eine Leihgabe des Museums der Moderne in der Stadt Salzburg.
Die neue Orgel baute die Firma Orgelbau Lenter. Die Vorgängerorgel aus 1889 von Mauracher wurde an das Franziskanerkloster in Kitzbühel übertragen.
Bilder
Pfarrkirche hl. Maria – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons
Quellen
- Land Salzburg
- Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Pfarrkirche hl. Maria"