Konrad von Liechtenstein: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K
(ergänzt)
Zeile 2: Zeile 2:
  
 
==Leben==
 
==Leben==
Er entstammte einem steirischen Ministerialengeschlecht. Konrad studierte 1314–1319 an der Universität Bologna. Er war [[Propst]] von Maria Saal und Kanoniker in Freising. Nach dem Tod seines Vorgängers ernannte der Salzburger Erzbischof [[Friedrich III. von Leibnitz]] ihn zu dessen Nachfolger. Zudem wirkte er wie seine Vorgänger auch als Weihbischof in [[Salzburg]]. 1338 erwarb er zur Erweiterung des Salzburger [[Chiemseehof]]s ein benachbartes Grundstück. Gegen Ende seines Lebens begann er dort mit dem Bau einer Marienkapelle, die erst [[1359]] von seinem Nachfolger geweiht werden konnte.
+
Er entstammte einem steirischen [[Ministerialen]]<nowiki>geschlecht</nowiki>. Konrad studierte von 1314 bis 1319 an der Universität Bologna<ref>die älteste Universität des Abendlandes, heute Hauptstadt der Emilia Romagna, Italien</ref>. Er war [[Propst]] von Maria Saal und Kanoniker in Freising. Nach dem Tod seines Vorgängers ernannte der Salzburger [[Erzbischof]] [[Friedrich III. von Leibnitz]] ihn zu dessen Nachfolger. Zudem wirkte er wie seine Vorgänger auch als [[Weihbischof]] in [[Salzburg]]. 1338 erwarb er zur Erweiterung des Salzburger [[Chiemseehof]]s ein benachbartes Grundstück. Gegen Ende seines Lebens begann er dort mit dem Bau einer Marienkapelle, die erst [[1359]] von seinem Nachfolger geweiht werden konnte.
 +
 
 +
== Historische Notiz ==
 +
*[[26. März]] [[1336]], Salzburg
 +
''Hainrich, Pfarrer zu [[Salzpurch]], verkauft mit Zustimmung des Zechmeisters Cyslein des Pachan, [[Bürger der Stadt Salzburg|Bürger zu Salzburg]], und der ganzen Bürgerschaft an Bischof Chunrat von Chyemse'' [Konrad von Liechtenstein]'' 30 Pf. Gülten<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BClt_%28Steuer%29 Wikipedia "Gült (Steuer)"]</ref> der Pfarrkirche zu Unserer Lieben Frau, die auf dem Chiemseehof haften (auf der Hofstat in dem Gehay ze nachst pay sant Laurentzen da des vorgenanten Bischolf Haus auf stat)''. <ref>Quelle [http://monasterium.net/mom/AT-SLA/Chiemsee/SLA_OU_1336_III_26/charter monasterium.net]</ref>
  
 
==Quelle==
 
==Quelle==
de.wikipedia.org
+
* {{wikipedia-de|Konrad von Liechtenstein}}
 +
== Fußnote ==
 +
<references/>
  
 
[[Kategorie:Kirche|Liechtenstein,Konrad von]]
 
[[Kategorie:Kirche|Liechtenstein,Konrad von]]

Version vom 31. Oktober 2014, 10:51 Uhr

Konrad von Liechtenstein (* um 1290; † 1354) war 1330 bis 1354 Bischof von Chiemsee.

Leben

Er entstammte einem steirischen Ministerialengeschlecht. Konrad studierte von 1314 bis 1319 an der Universität Bologna[1]. Er war Propst von Maria Saal und Kanoniker in Freising. Nach dem Tod seines Vorgängers ernannte der Salzburger Erzbischof Friedrich III. von Leibnitz ihn zu dessen Nachfolger. Zudem wirkte er wie seine Vorgänger auch als Weihbischof in Salzburg. 1338 erwarb er zur Erweiterung des Salzburger Chiemseehofs ein benachbartes Grundstück. Gegen Ende seines Lebens begann er dort mit dem Bau einer Marienkapelle, die erst 1359 von seinem Nachfolger geweiht werden konnte.

Historische Notiz

Hainrich, Pfarrer zu Salzpurch, verkauft mit Zustimmung des Zechmeisters Cyslein des Pachan, Bürger zu Salzburg, und der ganzen Bürgerschaft an Bischof Chunrat von Chyemse [Konrad von Liechtenstein] 30 Pf. Gülten[2] der Pfarrkirche zu Unserer Lieben Frau, die auf dem Chiemseehof haften (auf der Hofstat in dem Gehay ze nachst pay sant Laurentzen da des vorgenanten Bischolf Haus auf stat). [3]

Quelle

Fußnote

  1. die älteste Universität des Abendlandes, heute Hauptstadt der Emilia Romagna, Italien
  2. siehe Wikipedia "Gült (Steuer)"
  3. Quelle monasterium.net