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Der Kapuzinerberg wurde in der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] zu einem strategisch wichtigen Ort für die militärische Verteidigung der Stadt. Die [[Kapuzinerberg#Wehrmauern und Basteien|Wehrmauern]] entlang der gesamten Südseite des Kapuzinerberges, sie sind etwa zwei Kilometer lang, wurden in der Zeit der 3. [[Befestigung der Stadt Salzburg|Stadtbefestigung]] ([[1621]]–[[1646]]) unter Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron]] errichtet.  
 
Der Kapuzinerberg wurde in der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] zu einem strategisch wichtigen Ort für die militärische Verteidigung der Stadt. Die [[Kapuzinerberg#Wehrmauern und Basteien|Wehrmauern]] entlang der gesamten Südseite des Kapuzinerberges, sie sind etwa zwei Kilometer lang, wurden in der Zeit der 3. [[Befestigung der Stadt Salzburg|Stadtbefestigung]] ([[1621]]–[[1646]]) unter Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron]] errichtet.  
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Im [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]] war der ''Imberg'' ein landesfürstliches Jagdgebiet, in dem auch Schwarzwild ([[Wildschwein]]e) bis etwa 1700 gehegt wurden.
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Im [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]] war der ''Imberg'' ein landesfürstliches Jagdgebiet, in dem auch Schwarzwild ([[Wildschwein]]e) bis etwa 1700 gehegt wurde.
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[[1816]] gelangte der Kapuzinerberg durch den Anschluss des Landes Salzburg an Österreich in den Besitz der Kaiser der k.k. [[Habsburgermonarchie]]. Als militärisches Sperrgebiet war der Kapuzinerberg für Zivilisten etwa seit [[1630]] bis Mitte des [[19. Jahrhundert]]s gesperrt oder durfte nur von wenigen Personen mit Passierschein betreten werden. Im Jahr [[1860]] wurden das Statut der Gesamtstadt als Festung aufgehoben. Aus dem Militärgebiet wurde nun ein k.k. Staatsforst. Nun durften Zivilisten gegen Erlag einer Gebühr den Berg und sein Waldgebiet betreten. Die Gebührenpflicht galt bis [[1938]].
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[[1816]] gelangte der Kapuzinerberg durch den Anschluss des Landes Salzburg an Oberösterreich in den Besitz der Kaiser der k.k. [[Habsburgermonarchie]]. Als militärisches Sperrgebiet war der Kapuzinerberg für Zivilisten etwa seit [[1630]] bis in die erste Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s hinein gesperrt oder durfte nur von wenigen Personen mit Passierschein betreten werden. Im Jahr [[1860]] wurden das Statut der Gesamtstadt als Festung aufgehoben. Aus dem Militärgebiet wurde nun ein k.k. Staatsforst. Nun durften Zivilisten gegen Erlag einer Gebühr den Berg und sein Waldgebiet betreten. Die Gebührenpflicht galt bis [[1938]].
    
[[1869]] sollte der k.k. Staatsforst an die Wienerbank verkauft werden. Auf Betreiben des [[Stadtverein Salzburg|Stadt-Verschönerungsvereins]] trat die [[Stadtgemeinde Salzburg]] mit mehrfachen Petitionen und Ansuchen an die ärarische Forstverwaltung und k.k. Finanzdirektion, sowie die damit befasste Ministerialkommission betreffend der Überlassung zum Kauf von Forst samt dem Kapuzinerberg heran. In zähen Verhandlungen gelang es, einerseits die Wienerbank zur Zurücknahme ihres lukrativen Kaufangebotes zu bewegen und anderes die Ministerialkommission davon zu überzeugen, dass die Erhaltung des Berges für die Öffentlichkeit zweckmäßiger ist als eine Privatisierung.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18690507&seite=2&query=%22kapuzinerberg%22 anno.onb.ac.at/Salzburger Zeitung, 7. Mai 1869]</ref> <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18690523&seite=2&query=%22kapuzinerberg%22 anno.onb.ac.at/Salzburger Zeitung, 23. Mai 1869]</ref>  
 
[[1869]] sollte der k.k. Staatsforst an die Wienerbank verkauft werden. Auf Betreiben des [[Stadtverein Salzburg|Stadt-Verschönerungsvereins]] trat die [[Stadtgemeinde Salzburg]] mit mehrfachen Petitionen und Ansuchen an die ärarische Forstverwaltung und k.k. Finanzdirektion, sowie die damit befasste Ministerialkommission betreffend der Überlassung zum Kauf von Forst samt dem Kapuzinerberg heran. In zähen Verhandlungen gelang es, einerseits die Wienerbank zur Zurücknahme ihres lukrativen Kaufangebotes zu bewegen und anderes die Ministerialkommission davon zu überzeugen, dass die Erhaltung des Berges für die Öffentlichkeit zweckmäßiger ist als eine Privatisierung.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18690507&seite=2&query=%22kapuzinerberg%22 anno.onb.ac.at/Salzburger Zeitung, 7. Mai 1869]</ref> <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18690523&seite=2&query=%22kapuzinerberg%22 anno.onb.ac.at/Salzburger Zeitung, 23. Mai 1869]</ref>  
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