Hugo Raimund Reichsgraf von Lamberg: Unterschied zwischen den Versionen

K Textersetzung - „Moosham“ durch „Moosham
T schaible (Diskussion | Beiträge)
Zeile 1: Zeile 1:
'''Hugo Raimund Reichsgraf von Lamberg''' Freiherr von Ortenegg und Ottenstein (* [[27. August]] [[1833]] auf Schloss Feistritz bei Ilz, [[Steiermark]]; † [[19. April]] oder [[20. April]] [[1884]] der [[Gemeinde Aigen]]) war k. k. Verwaltungsbeamter<ref>Den zitierten Quellen ist nicht zu entnehmen, welche Verwaltungspositionen Lamberg bekleidete. Eine seiner Würden war die eines k. k. Kämmerers.</ref>, Politiker, [[Landeshauptmann]] von [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] und Mundartschriftsteller.
'''Hugo Raimund Reichsgraf von Lamberg''' Freiherr von Ortenegg und Ottenstein (* [[27. August]] [[1833]] auf Schloss Feistritz bei Ilz, [[Steiermark]]; † [[19. April]] oder [[20. April]] [[1884]] der [[Gemeinde Aigen]]) war k. k. Verwaltungsbeamter<ref>Den zitierten Quellen ist nicht zu entnehmen, welche Verwaltungspositionen Lamberg bekleidete. Eine seiner Würden war die eines k. k. Kämmerers.</ref>, Politiker, [[Landeshauptmann]] von [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] und Mundartschriftsteller.


==Leben==
== Leben ==
Graf Lamberg nahm an den Kriegen von [[1859]] in [[Italien]], [[1864]] gegen [[Dänemark]] und [[1866]] gegen [[Deutschland#Preußen|Preußen]] teil.
Hugo Raimund von Lamberg wurde als Sohn von Anton Raimund Graf Lambach auf Schloss Feistritz in der [[Steiermark]] geboren.<ref>[http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/graz-seckau/ilz/5732/?pg=136 Taufbuch der Pfarre Ilu, Band 10, S. 135.]</ref>
 
Er nahm an den Kriegen von [[1859]] in [[Italien]], [[1864]] gegen [[Dänemark]] und [[1866]] gegen [[Deutschland#Preußen|Preußen]] teil.


Danach wirkte er als Abgeordneter zum Steiermärkischen Landtag.
Danach wirkte er als Abgeordneter zum Steiermärkischen Landtag.


===Öffentliches Wirken in Salzburg===
===Öffentliches Wirken in Salzburg===
Doch schon [[1868]] übersiedelte er nach Salzburg. Hier wurde er rasch eine der beliebtesten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Er wurde zum Präsidenten der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft, des [[Salzburger Kunstverein|Kunstverein]]s und der Salzburger Bank berufen.
Doch schon [[1868]] übersiedelte er nach Salzburg. Hier wurde er rasch eine der beliebtesten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Er wurde zum Präsidenten der k. k. Landwirtschaftsgesellschaft, des [[Salzburger Kunstverein|Kunstverein]]s und der Salzburger Bank berufen.


Zeile 43: Zeile 46:
Nach seinem Tode ehelichte seine Witwe am [[3. September]] [[1888]] Walther [[Kuenburg (Adelsgeschlecht)|Graf von Kuenburg]] (* [[25. Juni]] [[1850]] Troppau, [[Tschechien#Schlesien|Österreichisch-Schlesien]]; † [[10. Oktober]] [[1923]] in der [[Gemeinde Aigen]]).
Nach seinem Tode ehelichte seine Witwe am [[3. September]] [[1888]] Walther [[Kuenburg (Adelsgeschlecht)|Graf von Kuenburg]] (* [[25. Juni]] [[1850]] Troppau, [[Tschechien#Schlesien|Österreichisch-Schlesien]]; † [[10. Oktober]] [[1923]] in der [[Gemeinde Aigen]]).


===Besitz===
=== Besitz ===
[[1868]] erwarb Lamberg die [[Emsburg|Em(b)sburg]], das er für einige Jahre als Wohnort für seine Familie und sich wählte. [[1873]] verkaufte er den Besitz an [[Sigmund Graf von Thun-Hohenstein|Sigmund Graf Thun-Hohenstein]].
[[1868]] erwarb Lamberg die [[Emsburg|Em(b)sburg]], das er für einige Jahre als Wohnort für seine Familie und sich wählte. [[1873]] verkaufte er den Besitz an [[Sigmund Graf von Thun-Hohenstein|Sigmund Graf Thun-Hohenstein]].