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'''Karl Roll''' (* [[27. Oktober]] [[1850]] in [[Salzburg]]; † [[26. Juni]] [[1934]] ebenda) war ein Salzburger Jurist und (vor allem) Numismatiker<ref>Münzkundler</ref>.
'''Karl Roll''' (* [[27. Oktober]] [[1850]] in der [[Stadt Salzburg]]; † [[26. Juni]] [[1934]] ebenda) war ein Salzburger Jurist und (vor allem) Numismatiker<ref>Münzkundler</ref>.


==Herkunftsfamilie==
==Herkunftsfamilie==
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Karl Roll verfasste zwischen 1907 und 1934 ca. 100 Aufsätze numismatischen und historischen Inhalts, wovon sich der Großteil mit Salzburger Münzgeschichte beschäftigte. Ferner bereitete er eine Neuausgabe des schon vor mehr als vierzig Jahren erschienenen „Zeller“ vor, die schließlich unter dem Titel „Die Münzen und Medaillen des Erzstiftes Salzburg“ erschien.
Karl Roll verfasste zwischen 1907 und 1934 ca. 100 Aufsätze numismatischen und historischen Inhalts, wovon sich der Großteil mit Salzburger Münzgeschichte beschäftigte. Ferner bereitete er eine Neuausgabe des schon vor mehr als vierzig Jahren erschienenen „Zeller“ vor, die schließlich unter dem Titel „Die Münzen und Medaillen des Erzstiftes Salzburg“ erschien.


Roll war auch bemüht, das Interesse breiterer Kreise für die Münzen zu wecken; er schrieb über allgemein interessierende Themen in Kalendern und Zeitungen. Er versuchte, wenn auch ohne Erfolg, zu erreichen, dass der untere Teil der [[Griesgasse]], an dem das erzbischöfliche Münzhaus stand, in „Münzplatz“ umbenannt werde.
Roll war auch bemüht, das Interesse breiterer Kreise für die Münzen zu wecken; er schrieb über allgemein interessierende Themen in Kalendern und Zeitungen. Er versuchte, wenn auch ohne Erfolg, zu erreichen, dass der untere Teil der [[Griesgasse]], an dem das erzbischöfliche [[Münzhaus]] stand, in „Münzplatz“ umbenannt werde.


Seine eigene reichhaltige Sammlung gab Roll zu günstigen Bedingungen an das städtische Museum ab.
Seine eigene reichhaltige Sammlung gab Roll zu günstigen Bedingungen an das städtische Museum ab.
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* [[Franz Martin]]: '' Karl Roll †''. In: MGSLK 74, 1934, S. 187-189.
* [[Franz Martin]]: '' Karl Roll †''. In: MGSLK 74, 1934, S. 187-189.
* Bernhard Koch: ''Roll Karl''. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 9, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1988, ISBN 3-7001-1483-4, S.&nbsp;[http://www.biographien.ac.at/oebl_9/223.pdf 223]&nbsp;[http://www.biographien.ac.at/oebl_9/224.pdf f.]
* Bernhard Koch: ''Roll Karl''. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 9, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1988, ISBN 3-7001-1483-4, S.&nbsp;[http://www.biographien.ac.at/oebl_9/223.pdf 223]&nbsp;[http://www.biographien.ac.at/oebl_9/224.pdf f.]
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==Einzelnachweise==
====Einzelnachweise====
<references/>
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==Weblink==
* Wikipedia-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Roll „Karl Roll“]


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