Karl-Borromäus-Kirche: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Borromäuskirche wurde [[1848]]–[[1853]] von [[Georg Pezolt]] im byzantinischen Stil erbaut. Errichtet wurde sie an das Hauptgebäude des [[Primogeniturpalast]]es. Als Patron für die neue Kirche bot sich dabei der Mailänder Erzbischof Carlo Borromeo an.
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Der Borromäuskirche wurde [[1848]]–[[1853]] von [[Georg Pezolt]] im byzantinischen Stil erbaut. Errichtet wurde sie an das Hauptgebäude des [[Primogeniturpalast]]es. Als Patron für die neue Kirche bot sich dabei der Mailänder Erzbischof Carlo Borromeo an. Sie stand an der Nordostecke des Primogeniturpalastes, dort, wo heute sich der offene Zugang vom [[Mirabellplatz]] zum Zentralgebäude der [[Universität Mozarteum]] befindet.
  
Sie stand an der Nordostecke des Primogeniturpalastes, dort, wo heute sich der offene Zugang vom [[Mirabellplatz]] zum Zentralgebäude der [[Universität Mozarteum]] befindet.
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In ihr traf sich die [[St. Michaelsbruderschaft]].<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18831206&query=%22Karl-Borrom%c3%a4us-Kirche%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 6. Dezember 1883, Seite 2</ref>
 
 
Die Borromäuskirche wurde, trotz Protesten vieler Salzburger und den Professoren des [[Universität Mozarteum Salzburg|Mozarteum]]s, die darin einen Konzertsaal installieren wollten, [[1977]]<ref>Quelle [https://www.stadt-salzburg.at/internet/bildung_kultur/altstadt_und_tourismus/stadtspaziergaenge/skulptur_architektur/historismus_und_gruenderzeit_354950.htm www.stadt-salzburg.at], abgefragt am 23. Februar 2018</ref> abgetragen.
 
  
In ihr traf sich die [[St. Michaelsbruderschaft]].<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18831206&query=%22Karl-Borrom%c3%a4us-Kirche%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 6. Dezember 1883, Seite 2</ref>
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Die Borromäuskirche wurde, trotz Protesten vieler Salzburger und den Professoren des [[Universität Mozarteum Salzburg|Mozarteum]]s, die darin einen Konzertsaal installieren wollten, [[1977]]<ref>Quelle [https://www.stadt-salzburg.at/internet/bildung_kultur/altstadt_und_tourismus/stadtspaziergaenge/skulptur_architektur/historismus_und_gruenderzeit_354950.htm www.stadt-salzburg.at], abgefragt am 23. Februar 2018</ref> abgetragen. Am [[4. November]] [[1972]] begann der Abriss der Borromäuskirche und des Lodron'schen Primogeniturpalast, von dem nur die Fassade erhalten bleibt.
  
 
== Ehemalige Lage auf dem Salzburger Stadtplan ==
 
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* Ursprünglich im Artikel [[Borromäum]]
 
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* [http://diglib.tugraz.at/download.php?id=53f1d2ca0d698&location=browse Bilder und Beschreibung, 1914] in: [[Die profanen Denkmale der Stadt Salzburg]]
 
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Version vom 22. September 2020, 11:16 Uhr

Die Karl-Borromäus-Kirche war eine heute nicht mehr existierende Kirche in der rechtsufrigen Altstadt von Salzburg.

Geschichte

Der Borromäuskirche wurde 18481853 von Georg Pezolt im byzantinischen Stil erbaut. Errichtet wurde sie an das Hauptgebäude des Primogeniturpalastes. Als Patron für die neue Kirche bot sich dabei der Mailänder Erzbischof Carlo Borromeo an. Sie stand an der Nordostecke des Primogeniturpalastes, dort, wo heute sich der offene Zugang vom Mirabellplatz zum Zentralgebäude der Universität Mozarteum befindet.

In ihr traf sich die St. Michaelsbruderschaft.[1]

Die Borromäuskirche wurde, trotz Protesten vieler Salzburger und den Professoren des Mozarteums, die darin einen Konzertsaal installieren wollten, 1977[2] abgetragen. Am 4. November 1972 begann der Abriss der Borromäuskirche und des Lodron'schen Primogeniturpalast, von dem nur die Fassade erhalten bleibt.

Ehemalige Lage auf dem Salzburger Stadtplan

Quellen

Einzelnachweise

  1. Quelle ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 6. Dezember 1883, Seite 2
  2. Quelle www.stadt-salzburg.at, abgefragt am 23. Februar 2018