L 108 Gaisberg Landesstraße: Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Gaisbergstraße (L 108)''' ist eine Bergstraße, gelegen überwiegend im [[Flachgau]] jedoch teilweise auch auf dem Gebiet der Stadt [[Salzburg]], die den [[Gaisberg]] hinauf bis zur [[Gaisbergspitze]] führt. | Die '''Gaisbergstraße (L 108)''' ist eine Bergstraße, gelegen überwiegend im [[Flachgau]] jedoch teilweise auch auf dem Gebiet der Stadt [[Salzburg]], die den [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] hinauf bis zur [[Gaisbergspitze]] führt. | ||
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Die Gaisbergstraße wurde am [[16. Mai]] [[1929]] von Dr. Rehrl als erste Straße in Österreich eröffnet, die ausschließlich touristischen Zwecken diente. Dr. Rehrl hatte nämlich erkannt, dass die wirtschaftlich triste Situation von Österreich nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] unter anderem nur durch Zufluss von Devisen zu meistern sein wird. Um Touristen anzulocken, plante er aus dieser Überlegung heraus neben der Gaisberg-Autostraße auch die [[Großglockner Hochalpenstraße]] und die [[Salzburger Festspiele]]. | Die Gaisbergstraße wurde am [[16. Mai]] [[1929]] von Dr. Rehrl als erste Straße in Österreich eröffnet, die ausschließlich touristischen Zwecken diente. Dr. Rehrl hatte nämlich erkannt, dass die wirtschaftlich triste Situation von Österreich nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] unter anderem nur durch Zufluss von Devisen zu meistern sein wird. Um Touristen anzulocken, plante er aus dieser Überlegung heraus neben der Gaisberg-Autostraße auch die [[Großglockner Hochalpenstraße]] und die [[Salzburger Festspiele]]. | ||
Die Straße war mautpflichtig - [[1934]] kostete die Fahrt für den Autofahrer vier [[Schilling]], jeder Mitreisende musste nochmals zwei Schilling bezahlen. Schon bald begann die [[Albus]] Ausflugsfahrten auf die Gaisbergspitze anzubieten. Erst nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], am [[15. Juni]] [[1950]] begann dann, wiederum die Albus, mit einem regelmäßigen, nicht von der Zahl der Fahrgäste (bisher mindestens 12) abhängigen Linienverkehr auf den [[Gaisberg]]. | Die Straße war mautpflichtig - [[1934]] kostete die Fahrt für den Autofahrer vier [[Schilling]], jeder Mitreisende musste nochmals zwei Schilling bezahlen. Schon bald begann die [[Albus]] Ausflugsfahrten auf die Gaisbergspitze anzubieten. Erst nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], am [[15. Juni]] [[1950]] begann dann, wiederum die Albus, mit einem regelmäßigen, nicht von der Zahl der Fahrgäste (bisher mindestens 12) abhängigen Linienverkehr auf den [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]]. | ||
Am [[18. Juli]] [[1951]] wurde sie wegen schweren Baumängel gesperrt und konnte erst wieder am [[11. Jänner]] [[1952]] für den Verkehr freigegeben werden. | Am [[18. Juli]] [[1951]] wurde sie wegen schweren Baumängel gesperrt und konnte erst wieder am [[11. Jänner]] [[1952]] für den Verkehr freigegeben werden. | ||