Benediktinerstift Mondsee: Unterschied zwischen den Versionen
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Abt [[Simon Reuchlin]] ([[1420]] bis [[1463]]) begann mit dem Neubau der [[Wallfahrtskirche St. Wolfgang]]. Sein Nachfolger, Abt [[Benedikt II. Eck]] ([[1463]] bis [[1499]]) schloss im Jahr [[1471]] mit [[Michael Pacher]] den Werkvertrag zur Errichtung des Flügelaltares in [[St. Wolfgang]]. Die [[Wallfahrt St. Wolfgang|Wallfahrt nach St. Wolfgang]] begann kräftig anzuziehen und wurde ein wichtiges wirtschaftliches Standbein der Abtei. | Abt [[Simon Reuchlin]] ([[1420]] bis [[1463]]) begann mit dem Neubau der [[Wallfahrtskirche St. Wolfgang]]. Sein Nachfolger, Abt [[Benedikt II. Eck]] ([[1463]] bis [[1499]]) schloss im Jahr [[1471]] mit [[Michael Pacher]] den Werkvertrag zur Errichtung des Flügelaltares in [[St. Wolfgang]]. Die [[Wallfahrt St. Wolfgang|Wallfahrt nach St. Wolfgang]] begann kräftig anzuziehen und wurde ein wichtiges wirtschaftliches Standbein der Abtei. | ||
Im Jahr [[1506]], unter Abt [[Wolfgang Haberl]] ([[1499]] bis [[1521]]), kam Mondsee unter österreichische Landeshoheit, wurde aber [[1506]] an das [[Erzbistum (Überblick)|Fürsterzbistum Salzburg]] verpfändet, dem es bis zum Ende des [[16. Jahrhundert]]s zugehörig blieb. Nach dem Tod von Abt Wolfgang kam es zu Plünderungen und Aufständen, denen wahrscheinlich auch zahlreiche Kunstschätze zum Opfer fielen. Erst [[1525]] konnte das Kloster die aufständischen Bauern<ref>vergleiche [[Salzburger Bauernaufstände und Bauernkriege]]</ref> durch Geldzahlungen von Plünderungen abhalten. | Im Jahr [[1506]], unter Abt [[Wolfgang Haberl]] ([[1499]] bis [[1521]]), kam Mondsee unter österreichische Landeshoheit, wurde aber [[1506]] an das [[Erzbistum (Überblick)|Fürsterzbistum Salzburg]] verpfändet, dem es bis zum Ende des [[16. Jahrhundert]]s zugehörig blieb. Nach dem Tod von Abt Wolfgang kam es zu Plünderungen und Aufständen, denen wahrscheinlich auch zahlreiche Kunstschätze zum Opfer fielen. Erst [[1525]] konnte das Kloster die aufständischen Bauern<ref>vergleiche [[Salzburger Bauernaufstände und Bauernkriege]]</ref> durch Geldzahlungen von Plünderungen abhalten. Das Wappen des Abtes Wolfgang Haberl mit den Anfangsbuchstaben seines Wahlspruches ''AMAD Auxilium meum a Domino'' - „Alle Hilfe kommt vom Herrn" ziert den Pilgerbrunnen und ist im heutigen Schloss dem ehemaligen Priorat neben der Kirche erhalten. | ||
[[1540]] besiedelten nur mehr zehn Mönche das Kloster, deren Führung zeitweise vom Abt von Kremsmünster übernommen werden musste. Erst Ende des [[17. Jahrhundert]] erholte sich das Kloster wieder. | [[1540]] besiedelten nur mehr zehn Mönche das Kloster, deren Führung zeitweise vom Abt von Kremsmünster übernommen werden musste. Erst Ende des [[17. Jahrhundert]] erholte sich das Kloster wieder. | ||
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