Flusskraftwerk St. Johann: Unterschied zwischen den Versionen

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Auf die Errichtung von Dämmen konnte weitgehend verzichtet werden. Im rund 1,8 km langen Rückstauraum waren nur geringe Geländeerhebungen erforderlich, die durch Aufschüttungen erreicht wurden. Am rechten Ufer wurde ein Fischtreppengerinne angelegt. Im obersten Drittel blieb das Salzachbett sogar in seinem ursprünglichen Zustand. Am rechten Salzachufer wurde eine Fischtreppe angelegt, wobei die Fische neben der Wehranlage stromaufwärts schwimmen können.
 
Auf die Errichtung von Dämmen konnte weitgehend verzichtet werden. Im rund 1,8 km langen Rückstauraum waren nur geringe Geländeerhebungen erforderlich, die durch Aufschüttungen erreicht wurden. Am rechten Ufer wurde ein Fischtreppengerinne angelegt. Im obersten Drittel blieb das Salzachbett sogar in seinem ursprünglichen Zustand. Am rechten Salzachufer wurde eine Fischtreppe angelegt, wobei die Fische neben der Wehranlage stromaufwärts schwimmen können.
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==Technische Daten==
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:Kraftwerkstype: Laufkraftwerk
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:Gesamteinzugsgebiet: 2.497,4 km²
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:durchschnittl. Jahreserzeugung: 71.200 MWh
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:Engpassleistung: 16.500 kW
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:Turbinen: 2 Kaplan-Rohrturbinen mit horizontalen Wellen
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:Fallhöhe bei Ausbauwassermenge: 10,4 m
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:Bauzeit: 1988-1990
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Schautafel am [[Tauernradweg]]
 
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Salzburg AG Gemeinschaftskraftwerke Mittlere Salzach

Version vom 10. Oktober 2009, 22:13 Uhr

Kraftwerk St. Johann Unterwasser
Kraftwerk St. Johann Oberwasser

Das Kraftwerk St. Johann wurde als erstes von fünf Gemeinschaftskraftwerken der Salzburg AG und Verbundgesellschaft an der Salzach errichtet.

Allgemeines

Der Bau des Kraftwerkes St. Johann erfolgte in der Zeit von Mai 1988 bis Dezember 1990. Es besteht aus der Wehranlage und dem Kraftwerksgebäude, samt Nebenanlagen, dem Rückstauraum und dem Flussbereich unterhalb der Wehranlage. Die horizontale Lage der im Kraftwerksgebäude eingebauten Maschinensätze ermöglichte eine äußerst niedrige Bauweise des Hauptgebäudes und somit ein optimale Eingliederung in die Landschaft.

Auf die Errichtung von Dämmen konnte weitgehend verzichtet werden. Im rund 1,8 km langen Rückstauraum waren nur geringe Geländeerhebungen erforderlich, die durch Aufschüttungen erreicht wurden. Am rechten Ufer wurde ein Fischtreppengerinne angelegt. Im obersten Drittel blieb das Salzachbett sogar in seinem ursprünglichen Zustand. Am rechten Salzachufer wurde eine Fischtreppe angelegt, wobei die Fische neben der Wehranlage stromaufwärts schwimmen können.

Technische Daten

Kraftwerkstype: Laufkraftwerk
Gesamteinzugsgebiet: 2.497,4 km²
durchschnittl. Jahreserzeugung: 71.200 MWh
Engpassleistung: 16.500 kW
Turbinen: 2 Kaplan-Rohrturbinen mit horizontalen Wellen
Fallhöhe bei Ausbauwassermenge: 10,4 m
Ausbaudurchfluss: 190 m³/s
Staulänge: 3,317 km
Bauzeit: 1988-1990


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Quelle

Schautafel am Tauernradweg Salzburg AG Gemeinschaftskraftwerke Mittlere Salzach