Franz Anton Spangler: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Franz Anton Spangler''' (* [[1705]] in Dietenheim bei Bruneck, [[Bistum Brixen]], heute [[Südtirol]] in Italien; † [[1784]] in [[Salzburg]]) war der Ahnherr der bekannten [[Familie Spängler|Kaufmanns- und Bankiersfamilie Spängler]] in Salzburg. | '''Franz Anton Spangler''' (* [[1705]] in Dietenheim bei Bruneck, [[Bistum Brixen]], heute [[Südtirol]] in [[Italien]]; † [[1784]] in [[Salzburg]]) war der Ahnherr der bekannten [[Familie Spängler|Kaufmanns- und Bankiersfamilie Spängler]] in Salzburg. | ||
==Abstammung == | ==Abstammung == | ||
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[[1744]] heiratete er Anna Elisabeth Lang, geborene Egger. Nach ihrem Tod und der Auslage von 500 [[Gulden|fl]] gelangte er in den Besitz der „Lang´schen Bettenhandlung“ und brachte es als wohlhabender Kaufmann endgültig zu großem Ansehen in der Stadt. | [[1744]] heiratete er Anna Elisabeth Lang, geborene Egger. Nach ihrem Tod und der Auslage von 500 [[Gulden|fl]] gelangte er in den Besitz der „Lang´schen Bettenhandlung“ und brachte es als wohlhabender Kaufmann endgültig zu großem Ansehen in der Stadt. | ||
Seine dritte Frau ehelichte er am [[5. Jänner]] [[1754]] mit Maria Theresia Trambauer, einer Kaufmannstochter aus Wien. Zur Hochzeit der beiden komponierte [[Leopold Mozart]] die „[[12 menuetti fatti per le nozze del Signore Francesco Antonio Spangler“]]. Nachdem seine zweite Ehe kinderlos geblieben war, entsprangen seiner dritten Verbindung acht Nachkommen. | Seine dritte Frau ehelichte er am [[5. Jänner]] [[1754]] mit Maria Theresia Trambauer, einer Kaufmannstochter aus [[Wien]]. Zur Hochzeit der beiden komponierte [[Leopold Mozart]] die „[[12 menuetti fatti per le nozze del Signore Francesco Antonio Spangler“]]. Nachdem seine zweite Ehe kinderlos geblieben war, entsprangen seiner dritten Verbindung acht Nachkommen. | ||
Franz Anton Spangler starb [[1784]] im Alter von 79 Jahren, ohne ein Testament hinterlassen zu haben. In der Folge kam es zu einem Erbstreit zwischen seinen Kindern und den Tiroler Verwandten. Sein Sohn [[Franz Josef Christian Spängler]] erhielt, nachdem er schon zu Lebzeiten seines Vaters im Unternehmen mitgearbeitet hatte, [[1823]] nach gerichtlicher Schätzung sowohl das Haus am Marktplatz (für | Franz Anton Spangler starb [[1784]] im Alter von 79 Jahren, ohne ein Testament hinterlassen zu haben. In der Folge kam es zu einem Erbstreit zwischen seinen Kindern und den Tiroler Verwandten. Sein Sohn [[Franz Josef Christian Spängler]] erhielt, nachdem er schon zu Lebzeiten seines Vaters im Unternehmen mitgearbeitet hatte, [[1823]] nach gerichtlicher Schätzung sowohl das Haus am Marktplatz (für 8.750 fl) wie auch die „Tuch- und Seiden[[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#G|gerechtsame]]“ (für 600 fl) als Eigentum zugewiesen. | ||
== | ==Nachkommen == | ||
Bekannte Nachkommen des Ahnherrn Franz Anton Spangler sind u. a.: | Bekannte Nachkommen des Ahnherrn Franz Anton Spangler sind u. a.: | ||
* [[Alois Spängler]] (Salzburger Bürgermeister) | * [[Alois Spängler]] (Salzburger [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]]) | ||
* [[Carl Spängler]] ( | * [[Carl Spängler]] (1825–1902), Gründer des [[Bankhaus Carl Spängler & Co. AG|Bankhauses Carl Spängler & Co]] | ||
* [[Rudolf Spängler]] ( | * [[Rudolf Spängler]] (1830–1895), Vize-Bürgermeister und Ehrenbürger der Stadt Salzburg | ||
* [[Otto Spängler]] ( | * [[Otto Spängler]] (1841–1919), Direktor der [[Salzburger Sparkasse]] und Ehrenbürger der Stadt Salzburg | ||
==Literatur== | |||
* Gertrude Mayr: ''Geschichte des Bankhauses Carl Spängler & Co.'' Phil. Diss. Univ. Wien 1973. | |||
* Brigitte Heuberger: ''Handelsbeziehungen zwischen Venedig und Salzburg am Beispiel der Familien Spängler.'' In: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]. Band 125. Im Selbstverlag der Gesellschaft. Salzburg 2005. | |||
==Quellen== | ==Quellen== | ||
* Brigitte Heuberger: Handelsbeziehungen zwischen Venedig und Salzburg am Beispiel der Familien Spängler. Mitteilungen der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]. Band 125. Im Selbstverlag der Gesellschaft. Salzburg 2005. | * Brigitte Heuberger: ''Handelsbeziehungen zwischen Venedig und Salzburg am Beispiel der Familien Spängler.'' In: Mitteilungen der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]]. Band 125. Im Selbstverlag der Gesellschaft. Salzburg 2005. | ||
* Homepage Bankhaus Spängler | * Homepage Bankhaus Spängler | ||
== | ==Weblinks== | ||
* | * [http://www.spaengler.co.at/011/cmsnew2.nsf/startpage.html Bankhaus Carl Spängler & Co AG] | ||
==Fußnoten== | ==Fußnoten== | ||
<references/> | <references/> | ||
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