K.k. Schießstand Lehen: Unterschied zwischen den Versionen
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* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18650825&query=%22Franz-Josef-Kaserne%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 25. August 1865, Seite 7 | * [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18650825&query=%22Franz-Josef-Kaserne%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 25. August 1865, Seite 7 | ||
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Version vom 8. März 2019, 18:23 Uhr
Der k.k. Schießstand Lehen war ein nicht mehr existierender Schießübungsplatz in der Stadt Salzburg in Lehen.
Geschichte
Zwischen 1865 und etwa 1905 (aufgelassene Schießstätte bis um 1920) befand sie sich an der Salzach zwischen der Ignaz-Harrer-Straße bis nahe an die Franz-Martin-Straße. Heute erinnert noch die Schießstattstraße daran.
An den Eröffnungsfeierlichkeiten am 17. August 1865 Schützen aus dem Lungau, Pongau und Tennengau teil. Sie zogen ab 10 Uhr unter den Klängen der Musikkapelle des Bürgercorps der Stadt Hallein auf dem neuen Schießstand ein. Kurz nach 12 Uhr setzte sich der Festzug zum Festplatz St. Josef in Bewegung.
Nach einem dreifachen donnernden Hoch auf "Se. Majestät" und dem Abspielen der Volkshymne durch die [Rainermusik Salzburg|Kapelle]] des Salzburger Hausregiments Erzherzog Rainer Nr. 59 eröffnete Erzherzog Ludwig Viktor das Festschießen.
Der starke Regen, der sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag, hörte während der Hauptfeierlichkeiten auf.
Entgegen den Voraussagen einiger Wiener Zeitungen, Salzburg werde im Festschmuck prangen, waren lediglich etwa zehn Häuser entlang der Festzugstrecke dekoriert. Auch fiel auf, dass Schützenverbände, die von weiter her angereist gekommen waren, ohne Musikkapelle kamen, wie dies bei derartigen Anlässen üblich gewesen war.
Am 25. August fand dann der Schluss des Festschießens statt, dem um 17 Uhr die Preisverteilung folgte.
Quelle
- ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 25. August 1865, Seite 7