Wilhelm Pölzl: Unterschied zwischen den Versionen
K (Textersetzung - „u.a.“ durch „u. a.“) |
|||
| (4 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 4: | Zeile 4: | ||
Wilhelm Pölzl wuchs in Salzburg auf. Sein Vater war Schulwart in der [[Plainschule]]. Nach der Pflichtschulzeit absolvierte Wilhelm Pölzl die [[Lehrerbildungsanstalt Salzburg|Bundeslehrerbildungsanstalt]] in Salzburg, wo er [[1959]] maturierte. | Wilhelm Pölzl wuchs in Salzburg auf. Sein Vater war Schulwart in der [[Plainschule]]. Nach der Pflichtschulzeit absolvierte Wilhelm Pölzl die [[Lehrerbildungsanstalt Salzburg|Bundeslehrerbildungsanstalt]] in Salzburg, wo er [[1959]] maturierte. | ||
| − | Ab 1959 war er Lehrer an verschiedenen Salzburger Schulen, wie der [[Volksschule Paß Thurn]] (1959–1961), der [[Volksschule Piesendorf]] (1961–1962) und der [[Volksschule Puch]] (1962–1963) und war 1963–1964 als Bezirksaushilfslehrer auch an anderen Schultypen tätig. Seit Jänner [[1965]] unterrichtete er an der Salzburger Knaben-[[Hauptschule Franz- | + | Ab 1959 war er Lehrer an verschiedenen Salzburger Schulen, wie der [[Volksschule Paß Thurn]] (1959–1961), der [[Volksschule Piesendorf]] (1961–1962) und der [[Volksschule Puch]] (1962–1963) und war 1963–1964 als Bezirksaushilfslehrer auch an anderen Schultypen tätig. Seit Jänner [[1965]] unterrichtete er an der Salzburger Knaben-[[Hauptschule Franz-Josef-Kai]]. Im gleichen Jahr wurde er provisorischer Personalvertreter und kam [[1967]] in den ersten Zentralausschuss. |
Weitere Stationen seiner Lehrtätigkeit waren die [[Übungshauptschule der Pädagogischen Akademie des Bundes|Hauptschule Herrnau]], die [[Hauptschule Nonntal]] und die [[Hauptschule Lehen]], er war Lehrbeauftragter an den Schulen des [[Berufsförderungsinstitut]]es (BFI) der [[Arbeiterkammer Salzburg]], der Internationalen Ferienkurse für Deutsche Sprache und Germanistik und seit [[1977]] an der [[Pädagogische Akademie|Pädagogischen Akademie]]. Dazu sammelte er Erfahrungen als Erzieher und Heimleiter vieler Kindererholungsaktionen der [[Kinderfreunde]] und der [[Salzburger Gebietskrankenkasse|Gebietskrankenkasse]] und im Jugendwohnheim der [[Arbeiterkammer Salzburg]]. Nach Ablegung der Lehramtsprüfungen für Volksschulen (1961), Hauptschulen und Polytechnische Lehrgänge promovierte er [[1978]] an der [[Universität Salzburg]] zum Doktor der Philosophie (Pädagogik, Politikwissenschaft). 1979 wurde er zum Professor am [[Pädagogisches Institut|Pädagogischen Institut]] des Bundes in Salzburg ernannt. | Weitere Stationen seiner Lehrtätigkeit waren die [[Übungshauptschule der Pädagogischen Akademie des Bundes|Hauptschule Herrnau]], die [[Hauptschule Nonntal]] und die [[Hauptschule Lehen]], er war Lehrbeauftragter an den Schulen des [[Berufsförderungsinstitut]]es (BFI) der [[Arbeiterkammer Salzburg]], der Internationalen Ferienkurse für Deutsche Sprache und Germanistik und seit [[1977]] an der [[Pädagogische Akademie|Pädagogischen Akademie]]. Dazu sammelte er Erfahrungen als Erzieher und Heimleiter vieler Kindererholungsaktionen der [[Kinderfreunde]] und der [[Salzburger Gebietskrankenkasse|Gebietskrankenkasse]] und im Jugendwohnheim der [[Arbeiterkammer Salzburg]]. Nach Ablegung der Lehramtsprüfungen für Volksschulen (1961), Hauptschulen und Polytechnische Lehrgänge promovierte er [[1978]] an der [[Universität Salzburg]] zum Doktor der Philosophie (Pädagogik, Politikwissenschaft). 1979 wurde er zum Professor am [[Pädagogisches Institut|Pädagogischen Institut]] des Bundes in Salzburg ernannt. | ||
| Zeile 11: | Zeile 11: | ||
In der Bildungspolitik wirkte Wilhelm Pölzl unter anderem in der [[Salzburger Volkshochschule]], in der Schulreformkommission des Bundes, im [[Salzburger Bildungswerk]] und im Kuratorium der Pädagogischen Akademie. Er hatte mehrere Funktionen in der [[Gewerkschaft Öffentlicher Dienst]] und im [[ÖGB]] inne und war 25 Jahre Landesvorsitzender des [[Sozialdemokratischer Lehrerverein Salzburg|Sozialdemokratischen Lehrervereines Salzburg]]. Von 1980 bis 2003 übte er die Funktion des Vizepräsidenten des [[Landesschulrat für Salzburg|Landesschulrates für Salzburg]] aus. | In der Bildungspolitik wirkte Wilhelm Pölzl unter anderem in der [[Salzburger Volkshochschule]], in der Schulreformkommission des Bundes, im [[Salzburger Bildungswerk]] und im Kuratorium der Pädagogischen Akademie. Er hatte mehrere Funktionen in der [[Gewerkschaft Öffentlicher Dienst]] und im [[ÖGB]] inne und war 25 Jahre Landesvorsitzender des [[Sozialdemokratischer Lehrerverein Salzburg|Sozialdemokratischen Lehrervereines Salzburg]]. Von 1980 bis 2003 übte er die Funktion des Vizepräsidenten des [[Landesschulrat für Salzburg|Landesschulrates für Salzburg]] aus. | ||
| − | Pölzl ist Träger zahlreicher hoher Auszeichnungen wie des Goldenen und des Großen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich, des [[Ehrenzeichen_des_Landes_Salzburg#Goldenes_Ehrenzeichen_des_Landes_Salzburg_.28bis_2007.29|Goldenen Ehrenzeichens]] und des [[Ehrenbecher des Landes Salzburg|Ehrenbecher]]s des Landes Salzburg, des [[Auszeichnungen der Stadt Salzburg|Stadtsiegels in Gold der Stadt Salzburg]] und des ''Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse'' u.a.m. Er ist Ehrenvorsitzender des Sozialdemokratischen Lehrervereines und der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst. | + | Pölzl ist Träger zahlreicher hoher Auszeichnungen wie des Goldenen und des Großen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich, des [[Ehrenzeichen_des_Landes_Salzburg#Goldenes_Ehrenzeichen_des_Landes_Salzburg_.28bis_2007.29|Goldenen Ehrenzeichens]] und des [[Ehrenbecher des Landes Salzburg|Ehrenbecher]]s des Landes Salzburg, des [[Auszeichnungen der Stadt Salzburg|Stadtsiegels in Gold der Stadt Salzburg]] und des ''Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse'' u. a.m. Er ist Ehrenvorsitzender des Sozialdemokratischen Lehrervereines und der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst. |
== Privates == | == Privates == | ||
| Zeile 18: | Zeile 18: | ||
== Quellen == | == Quellen == | ||
| − | * Pölzl, Wilhelm | + | * Pölzl, Wilhelm: ''Von der "Hochschule" Pass Thurn zur Pädagogischen Akademie'', in: [https://www.yumpu.com/de/document/read/21669543/slo-zeitung-sept-fsg-goed-salzburg Lehrer/in und Gesellschaft. Nr. 141 vom September 2009, S. 14f.] |
* [http://www.stadt-salzburg.at/internet/extras/presse/aussendungen/2006/p2_204006.htm www.stadt-salzburg.at] | * [http://www.stadt-salzburg.at/internet/extras/presse/aussendungen/2006/p2_204006.htm www.stadt-salzburg.at] | ||
* [http://www.salzburgerbildungswerk.at/de/ueberuns/netzwerke Salzburger Bildungswerk] | * [http://www.salzburgerbildungswerk.at/de/ueberuns/netzwerke Salzburger Bildungswerk] | ||
| Zeile 32: | Zeile 32: | ||
[[Kategorie:Person (Politik)]] | [[Kategorie:Person (Politik)]] | ||
[[Kategorie:Zuagroaste]] | [[Kategorie:Zuagroaste]] | ||
| − | [[Kategorie: | + | [[Kategorie:Wien]] |
| + | [[Kategorie:Geboren 1940]] | ||
Aktuelle Version vom 30. November 2023, 11:31 Uhr
Hofrat Prof. Dr. Wilhelm Pölzl (* 17. Jänner 1940 in Wien) ist ein ehemaliger Salzburger Politiker (SPÖ) und Lehrer. Er war von 1980 bis 2003 Vizepräsident des Landesschulrates für Salzburg.
Leben
Wilhelm Pölzl wuchs in Salzburg auf. Sein Vater war Schulwart in der Plainschule. Nach der Pflichtschulzeit absolvierte Wilhelm Pölzl die Bundeslehrerbildungsanstalt in Salzburg, wo er 1959 maturierte.
Ab 1959 war er Lehrer an verschiedenen Salzburger Schulen, wie der Volksschule Paß Thurn (1959–1961), der Volksschule Piesendorf (1961–1962) und der Volksschule Puch (1962–1963) und war 1963–1964 als Bezirksaushilfslehrer auch an anderen Schultypen tätig. Seit Jänner 1965 unterrichtete er an der Salzburger Knaben-Hauptschule Franz-Josef-Kai. Im gleichen Jahr wurde er provisorischer Personalvertreter und kam 1967 in den ersten Zentralausschuss.
Weitere Stationen seiner Lehrtätigkeit waren die Hauptschule Herrnau, die Hauptschule Nonntal und die Hauptschule Lehen, er war Lehrbeauftragter an den Schulen des Berufsförderungsinstitutes (BFI) der Arbeiterkammer Salzburg, der Internationalen Ferienkurse für Deutsche Sprache und Germanistik und seit 1977 an der Pädagogischen Akademie. Dazu sammelte er Erfahrungen als Erzieher und Heimleiter vieler Kindererholungsaktionen der Kinderfreunde und der Gebietskrankenkasse und im Jugendwohnheim der Arbeiterkammer Salzburg. Nach Ablegung der Lehramtsprüfungen für Volksschulen (1961), Hauptschulen und Polytechnische Lehrgänge promovierte er 1978 an der Universität Salzburg zum Doktor der Philosophie (Pädagogik, Politikwissenschaft). 1979 wurde er zum Professor am Pädagogischen Institut des Bundes in Salzburg ernannt.
Politik und Funktionen
In der Bildungspolitik wirkte Wilhelm Pölzl unter anderem in der Salzburger Volkshochschule, in der Schulreformkommission des Bundes, im Salzburger Bildungswerk und im Kuratorium der Pädagogischen Akademie. Er hatte mehrere Funktionen in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und im ÖGB inne und war 25 Jahre Landesvorsitzender des Sozialdemokratischen Lehrervereines Salzburg. Von 1980 bis 2003 übte er die Funktion des Vizepräsidenten des Landesschulrates für Salzburg aus.
Pölzl ist Träger zahlreicher hoher Auszeichnungen wie des Goldenen und des Großen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich, des Goldenen Ehrenzeichens und des Ehrenbechers des Landes Salzburg, des Stadtsiegels in Gold der Stadt Salzburg und des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse u. a.m. Er ist Ehrenvorsitzender des Sozialdemokratischen Lehrervereines und der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst.
Privates
Wilhelm Pölzl lebt in Salzburg, ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Töchter.
Quellen
- Pölzl, Wilhelm: Von der "Hochschule" Pass Thurn zur Pädagogischen Akademie, in: Lehrer/in und Gesellschaft. Nr. 141 vom September 2009, S. 14f.
- www.stadt-salzburg.at
- Salzburger Bildungswerk
- www.goed.at