Kolomansberg: Unterschied zwischen den Versionen

K + Kat, + Abkürzungserklärung
K Textersetzung - „<gallery>“ durch „<gallery mode="nolines" mode="packed-hover" heights="200"> “
 
(76 dazwischenliegende Versionen von 5 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
[[Bild:Kolomannsberg 052 II.jpg|thumb|350px|die Kapelle St. Kolomann am Kolomannsberg]]
[[Datei:Kolomansberg DSC 0011.JPG|thumb|Kolomansberg mit [[Großraumradarstation Kolomansberg]], Ansicht von Süden, darunter die Ortschaft Burschach am [[Thalgauberg]]]]
[[Bild:Kolomannskirche innen.jpg|thumb|350px|im Inneren der Kapelle]]
[[Datei:Kolomansberg 044.jpg|thumb|thumb|Ansicht der [[Großraumradarstation Kolomansberg]] vom Kirchenplatz Kolomansberg]]
[[Bild:Kolomannsberg 052 II.jpg|thumb|Die [[Kolomanskirche]] am Kolomansberg]]
Der '''Kolomansberg''' ist eine Erhebung (1&nbsp;114 [[m ü. A.]]) im nordöstlichen [[Flachgau]].


Der '''Kolomannsberg''' ist eine 1.114 m ü. A. Erhebung im nordöstlichen [[Flachgau]].
==Geografie ==
Der Kolomansberg liegt in der nordöstlichen [[Flyschzone]]. Er befindet sich in der [[Kolomansberggruppe]], ein näher bezeichneter Bergrücken. Der nordöstlich des Marktzentrums von [[Thalgau]] gelegene Berggipfel befindet sich wenigen Meter von der Grenze des [[Bundesland Salzburg|Bundeslandes Salzburg]] zu [[Oberösterreich]] entfernt auf Salzburger Gebiet. Die [[Großraumradarstation Kolomansberg|Großgraumradarstation]] und die Zufahrt, die [[Kolomanstraße (Thalgau)|Kolomanstraße]], befinden sich in Salzburg, die [[Kolomanskirche]] mit Kolomansbründl in Oberösterreich.  


==Allgmeines==
Der Berg ist von einem unbewohnten und sehr weitläufigem Waldgebiet umgeben, durch das sich aber einige beliebte Wanderwege ziehen.
Der nordöstlich von [[Thalgau]] gelegene Berg befindet sich genau an der Grenze zu [[Oberösterreich]]. Der Gipfel ist durch eine Forststraße von Thalgau aus erreichbar.


Auf dem langen Waldrücken befindet sich die Kapelle St. Kolomann ([[1658]]) in 1.098 m ü. A.. Hier wurden dem heiligen Koloman (Heilquelle) einst Hühner und hölzerne Füße geopfert und von Männern Schwerttänze aufgeführt. Schon die [[Kelten]] hatten auf diesem Berg einen Kultstätte.
Der Gipfelbereich ist durch eine asphaltierte Kolomanstraße von [[Unterdorf (Thalgau)|Unterdorf]], Marktgemeinde Thalgau, erreichbar (Länge ca. acht Kilometer, wobei die letzten 1,6 Kilometer nur mit Sondergenehmigung des [[Österreichisches Bundesheer|Österreichischen Bundesheeres]] befahren, aber frei begangen werden dürfen).
Die Wanderwege [[Via Nova]] und [[Arnoweg]] verlaufen über den Kolomansberg.


==Geologie==
Das weitläufige Waldgebiet um den Kolomansberg gilt als sehr wildreich und es wurde schon des öfteren von der Jägerschaft auch vom Vorhandensein von Auerhähnen  berichtet. Im Jahr 2014 trat im Gipfelbereich des Kolomansberges ein prächtiger [[Auerhahn]] in Erscheinung, der offensichtlich keinerlei Menschenscheu hatte und sich oftmals den dortigen Wanderern und Holzarbeitern näherte. Sein Verhalten ließ vermuten, dass er sich in seinem Revier gestört fühlte (siehe Bildergalerie).
Der Kolomannsberg liegt in der nordöstliche Zone der [[Fyschzone]].


==Großraumradarstation Kolomannsberg==
==Gebäude und Einrichtungen ==
Auf dem Gipfel des Kolomansberges steht weithin sichtbar seit 1962 eine Radarkuppel des österreichischen Bundesheeres. Sie ist Teil des Luftraumüberwachungssystems Goldhaube und wurde 2002 durch ein neues, leistungsfähigeres Radargerät mit einer Reichweite von 450 Kilometern ersetzt. Das Gebiet ist militärisches Schutzgebiet und nicht öffentlich zugänglich.
Auf dem langen Waldrücken befindet sich die Kolomanskirche (erbaut [[1658]]) in 1&nbsp;098 m ü. A. Hier wurden dem heiligen [[Koloman]] (Heilquelle) einst Hühner und hölzerne Füße geopfert und von Männern Schwerttänze aufgeführt. Schon die [[Kelten]] hatten auf diesem Berg einen Kultstätte. An seinem Südabhang befindet sich das almartige Anwesen der [[Schernthan]], von wo sich eine besonders gute Aussicht bietet.  


Knapp unterhalb des Gipfels befand sich bis zur Fertigstellung der neuen Einsatzzentrale in St. Johann im Pongau auch eine verbunkerte Flugmeldezentrale der Luftraumüberwachung, in dem das Radar visualisiert wurde und gegebenenfalls Entscheidungen zur Sicherung des Luftraumes getroffen wurden.  
Auf dem Kolomansberg befindet sich eine automatische Wetterstation des ZAMG, die dortigen Wetterdaten sind im Internet abrufbar.
 
Auf dem Gipfel des Kolomansberges steht weithin sichtbar eine ab [[1962]] errichtete und [[1968]] eröffnete Großraumradarstation Kolomansberg des österreichischen Bundesheeres. Knapp unterhalb befand sich bis Ende der [[1990er]]-Jahre eine verbunkerte Flugmeldezentrale der Luftraumüberwachung samt zwei Verwaltungsgebäuden. Der Bunker wurde [[2001]] vom Bundesheer verkauft.
 
[[Datei:Flugbild Kolomansberg Dachstein v. Walter Hutter.jpg|thumb|center|900px|Flugbild von Walter Hutter mit Kolomansberg, [[Bischofsmützen]] und [[Dachsteinmassiv]].]]
==Bildergalerie==
<gallery mode="nolines" mode="packed-hover" heights="200">
Datei:Auerhahn am Kolomansberg.jpg|Auerhahn am Kolomansberg
Datei:Begegnung im Wald.jpg|Begegnung im Wald am Kolomansberg
Datei:Kolomansberg türme.jpg|Kolomansberg, Ansicht der Türme auf dem Gipfel
Datei:Kolomansberg, Gipfelbereich.jpg|Kolomansberg, Gipfelbereich
Datei:Quellfassung beim Kolomansbründl.jpg|Quellfassung beim Kolomansbründl
Datei:Eingang zum ehemaligen Kommandobunker für die Radarstation am Kolomansberg.jpg|Eingang zum ehemaligen Kommandobunker für die Radarstation am Kolomansberg
Datei:P1080234.JPG|Arnoweg vom Kolomansberg nach Sommerholz
Datei:Grenzstein Oberösterreich-Salzburg am Kolomansberg bei der Kirche.jpg|Grenzstein Oberösterreich-Salzburg am Kolomansberg bei der Kirche
Datei:Thalgauberg, Kolomansberg 1.2.2020.jpg|Thalgauberg, Kolomansberg, Bild v. 1.2.2020. Zoomaufnahme vom Gaisberg
</gallery>
=== weitere Bilder ===
{{Bildkat}}
 
==Weblinks==
*[http://www.ogs.oeog.at/blatt1.htm Vorstellung der Radarstation durch die Österr. Offiziersgesellschaft]
* [http://www.panoramio.com/photo_explorer#view=photo&position=324&with_photo_id=47166249&order=date_desc&user=3871188 www.panoramio.com]  Marterl "Goldene Kutsche" am **
* [https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=kolomansberg+wetter  ZAMG-Wetterstation Kolomansberg]


==Quellen==
==Quellen==
* Internetseiten
* Internetseiten
* [[Benutzer:Franz Fuchs|Franz Fuchs]]


{{Geografie Höhenangabe}}
[[Kategorie:Flachgau]]
[[Kategorie:Thalgau]]
[[Kategorie:Wissenschaft]]
[[Kategorie:Geografie]]
[[Kategorie:Geografie]]
[[Kategorie:Landschaft]]
[[Kategorie:Landschaft]]
[[Kategorie:Berg]]
[[Kategorie:Geologie]]
[[Kategorie:Geologie]]
[[Kategorie:Flyschzone]]
[[Kategorie:Flyschzone]]
[[Kategorie:Berg]]
[[Kategorie:Flachgau]]
[[Kategorie:Ausflugsziel]]
[[Kategorie:Ausflugsziel]]
[[Kategorie:Militär]]
[[Kategorie:Militär]]