Steinhauserhaus: Unterschied zwischen den Versionen
Als ''Steinhauserhaus'' wird nur das Gebäude Sigmund-Haffner-Gasse 12 bezeichnet. |
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Das '''Steinhauserhaus''' ist ein historisches Gebäude in der [[ | Das '''Steinhauserhaus''' ist ein historisches Gebäude in der [[Salzburger Altstadt]]. | ||
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Ursprünglich bestand es aus zwei Gebäuden (heutige Sigmund-Haffner-Gasse 12 und Universitätsplatz Nr. 19). Als ''Steinhauserhaus'' wird aber nur das Gebäude Sigmund-Haffner-Gasse 12 bezeichnet.<ref>Siehe [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg]]</ref><ref>[[Franz Valentin Zillner]]: ''Geschichte der Stadt Salzburg'', [https://archive.org/details/bub_gb_M5MJAAAAIAAJ/page/n353 Seite 340</ref> | Ursprünglich bestand es aus zwei Gebäuden (heutige Sigmund-Haffner-Gasse 12 und Universitätsplatz Nr. 19). Als ''Steinhauserhaus'' wird aber nur das Gebäude Sigmund-Haffner-Gasse 12 bezeichnet.<ref>Siehe [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg]]</ref><ref>[[Franz Valentin Zillner]]: ''Geschichte der Stadt Salzburg'', [https://archive.org/details/bub_gb_M5MJAAAAIAAJ/page/n353 Seite 340</ref> | ||
Das [[ | Das [[Benediktinererzabtei St. Peter|Stift St. Peter]] hatte das Burgrecht über die beiden Häuser, die an der damals so genannten [[Sigmund-Haffner-Gasse#Namensgeschichte|Pfarrgasse]] lagen. | ||
Das Haus wurde um [[1300]] in der Sigmund-Haffner-Gasse Nr. 12 erbaut. Gottfried Flußhart und Chunrat von Chuchel (Konrad von [[Kuchl]], Hauptmann in Salzburg) waren die ersten Besitzer des Hauses Sigmund-Haffner-Gasse Nr. 12, der [[Bürger der Stadt Salzburg|Salzburger Bürger]] Hanns Stölzel, hatte [[1365]] dann den Grund auf der Seite des [[Frauengarten]]s (Universitätsplatz-Seite) von St. Peter dazu gekauft. | Das Haus wurde um [[1300]] in der Sigmund-Haffner-Gasse Nr. 12 erbaut. Gottfried Flußhart und Chunrat von Chuchel (Konrad von [[Kuchl]], Hauptmann in Salzburg) waren die ersten Besitzer des Hauses Sigmund-Haffner-Gasse Nr. 12, der [[Bürger der Stadt Salzburg|Salzburger Bürger]] Hanns Stölzel, hatte [[1365]] dann den Grund auf der Seite des [[Frauengarten]]s (Universitätsplatz-Seite) von St. Peter dazu gekauft. | ||
[[1407]] waren dann die beiden Häuser vereint. Von Heinrich von Villach kaufte [[1419]] [[Elsenheimer#Personen|Hans Elsenheimer]] das Haus. Es folgen [[1431]] Ulrich, dessen Sohn, [[1461]], Hans 1493, Christof Elsenheimer 1526, dessen Erben 1538 bis 1555, Elsenhaimerin (also eine Witwe) 1557 bis 1585, 1608 Valentin Helmgth, Salzburger Ratsherr und Kaufmann; 1611 Eva Altin (oder Hellmöckin, Barbara Fabricin, die jüngere, | [[1407]] waren dann die beiden Häuser vereint. Von Heinrich von Villach kaufte [[1419]] [[Elsenheimer#Personen|Hans Elsenheimer]] das Haus. Es folgen [[1431]] Ulrich, dessen Sohn, [[1461]], Hans 1493, Christof Elsenheimer 1526, dessen Erben 1538 bis 1555, Elsenhaimerin (also eine Witwe) 1557 bis 1585, 1608 Valentin Helmgth, Salzburger Ratsherr und Kaufmann; 1611 Eva Altin (oder Hellmöckin, Barbara Fabricin, die jüngere, geborene Wydmanin. Thomas Perger wohnte 1620 im Haus, [[1647]] werden Dorothea Peregrin von Emslieb und Freiherr von [[Grimming]], [[Pfleger]] von [[Moosham (Unternberg)|Moosham]] im [[Lungau]], urkundlich als Besitzer genannt. Dann deren Tochter Anna Maria von Grimming. | ||
1717 Perger-Behausung, 1744 Josef Gottlieb Freiherr von Grimming, Pfleger von Moosham. | 1717 Perger-Behausung, 1744 Josef Gottlieb Freiherr von Grimming, Pfleger von Moosham. | ||
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[[1823]] richtete Franziska Augustini darin ein Café ein, das [[1858]] [[Simon Lobmayr]] erwarb und als [[Café Lobmayr]] (auch ''Lobmaier'') führte. | [[1823]] richtete Franziska Augustini darin ein Café ein, das [[1858]] [[Simon Lobmayr]] erwarb und als [[Café Lobmayr]] (auch ''Lobmaier'') führte. | ||
1874 kaufte es [[Heinrich Endres|Heinrich]] [[Endres]], der ein Jahr später darin ein Kaffeelokal eröffnete und auch die Konzession zum Ausschank von Bier, Wein und Schnäpsen erhielt. Endres führte es bis [[1. April]] [[1907]]. Seit 1907 betreibt die | 1874 kaufte es [[Heinrich Endres|Heinrich]] [[Endres]], der ein Jahr später darin ein Kaffeelokal eröffnete und auch die Konzession zum Ausschank von Bier, Wein und Schnäpsen erhielt. Endres führte es bis [[1. April]] [[1907]]. Seit 1907 betreibt die Brauerei Zipf darin das [[Zipfer Bierhaus]]. | ||
Am [[5. Mai]] [[1902]] kam [[Erich Schenk]], Musikwissenschaftler und bekannter Mozartforscher, in diesem Haus zur Welt. | Am [[5. Mai]] [[1902]] kam [[Erich Schenk]], Musikwissenschaftler und bekannter Mozartforscher, in diesem Haus zur Welt. | ||
== Quellen == | == Quellen == | ||
* [[Franz Valentin Zillner]]: ''Geschichte der Stadt Salzburg'', [https://archive.org/details/bub_gb_M5MJAAAAIAAJ/page/n353 Seite 340f | * [[Franz Valentin Zillner]]: ''Geschichte der Stadt Salzburg'', [https://archive.org/details/bub_gb_M5MJAAAAIAAJ/page/n353 Seite 340f] | ||
* [[Café Lobmayr]] und dortige Quellen | * [[Café Lobmayr]] und dortige Quellen | ||
* R. Schwarz, ''Chronik des Zipfer Bierhauses'', Salzburg ohne Jahreszahl | * R. Schwarz, ''Chronik des Zipfer Bierhauses'', Salzburg ohne Jahreszahl | ||
* [http://www.zipfer-bierhaus.at/content/historia.htm www.zipfer-bierhaus.at Chronik] | * [http://www.zipfer-bierhaus.at/content/historia.htm www.zipfer-bierhaus.at Chronik] | ||
== | == Einzelnachweise == | ||
<references/> | <references/> | ||