Moldan Baustoffe GmbH & Co KG: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Moldan-Gipswerk, Ansicht vom Roßfeld aus.jpg|thumb|Moldan-Gipswerk, Ansicht vom Roßfeld aus]] | [[Datei:Moldan-Gipswerk, Ansicht vom Roßfeld aus.jpg|thumb|Moldan-Gipswerk, Ansicht vom Roßfeld aus]] | ||
[[Datei:Gipsbruch Maxit.jpg|thumb|Gipsbruch Maxit]] | [[Datei:Gipsbruch Maxit.jpg|thumb|Gipsbruch Maxit]] | ||
Die Firma '''Moldan Baustoffe GmbH & Co KG''' ist ein Baustoffunternehmen in [[Kuchl]]. | Die Firma '''Moldan Baustoffe GmbH & Co KG''' ist ein Baustoffunternehmen in der [[Tennengau]]er Marktgemeinde [[Kuchl]]. | ||
== | ==Beschreibung == | ||
Das Unternehmen befindet sich östlich | Das Unternehmen befindet sich östlich des Marktgemeindezentrums in einem Seitental des [[Kertererbach]]s. Etwa 2,5 Kilometer weiter östlich der Fabrikanlage befindet sich der große Gipsbruch Maxit im Grenzbereich der Gemeinden [[St. Koloman]] und [[Scheffau am Tennengebirge]]. Das gesamte Material aus dem Steinbruch (Gips und Anhydrit) wird mittels einer [[Montanseilbahn]] umweltfreundlich direkt ins Werk geliefert. Die Seilbahn verläuft (gut versteckt) durch die so genannte [[Kertererbachschlucht]], durch welche auch ein romantischer Fußweg führt. | ||
Das gesamte Material aus dem Steinbruch (Gips und Anhydrit) wird mittels einer [[ | |||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Zu [[Erzstift Salzburg|erzbischöflichen]] Zeiten war die Grabenmühle in der Kellau eine gewöhnliche Getreidemühle. [[1812]] wird sie zu einer Gipsmühle umgebaut. | Zu [[Erzstift Salzburg|erzbischöflichen]] Zeiten war die Grabenmühle in der Kellau eine gewöhnliche Getreidemühle. [[1812]] wird sie zu einer Gipsmühle umgebaut. | ||
Seit [[1835]] scheint in der Besitzerliste der Name [[Moldan]] auf. | Seit [[1835]] scheint in der Besitzerliste der Name [[Moldan]] auf. | ||
Am [[7. August]] 1853 [18''35''?] kaufte [[Christian Moldan (der Jüngere)]] (* 1809; † 1855) die Grabenmühle samt Gründen und das halbe Bachlunzengut mit dem Gipsbruch am Moosegg. | Am [[7. August]] 1853 [18''35''?] kaufte [[Christian Moldan (der Jüngere)]] (* 1809; † 1855) die Grabenmühle samt Gründen und das halbe Bachlunzengut mit dem Gipsbruch am Moosegg. | ||
1916 entstand die | [[1916]] entstand die "Erste Salzburger Gipswerks-Gesellschaft". Eigentümer waren [[Josef Moldan|Josef]] (* 1886; † 1953) und Christian Moldan (* 1887; † 1968). Unter ihnen kam es zu einer Modernisierung und in der Folge zu einem zu alle Erwartungen übertreffenden Aufblühen des Betriebes. | ||
[[1955]] trat nach dem Tod seines Vaters [[Carl-Eberhard Moldan]] (* 1921; † 1994) als geschäftsführender Gesellschafter in das Unternehmen ein, der sich um das Unternehmen besonders verdient machte. | [[1955]] trat nach dem Tod seines Vaters [[Carl-Eberhard Moldan]] (* 1921; † 1994) als geschäftsführender Gesellschafter in das Unternehmen ein, der sich um das Unternehmen besonders verdient machte. | ||
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Seit 2001 lautete der Firmenname, nachdem die ''Heidelberger Zement'' alle Trockenmörtel-Erzeuger in der ''maxit-Gruppe'' zusammengefasst hatte, ''Moldan-maxit Österreich''. 2006 ging ''Moldan-maxit'' zu 100% in das Eigentum der ''maxit-Gruppe'' über. Im Oktober 2008 übernahm ''CONNEXIO'' die ''maxit Baustoffe GmbH & Co KG'' und änderte den Firmenwortlaut daraufhin wieder auf ''MOLDAN Baustoffe GmbH & Co KG''. | Seit 2001 lautete der Firmenname, nachdem die ''Heidelberger Zement'' alle Trockenmörtel-Erzeuger in der ''maxit-Gruppe'' zusammengefasst hatte, ''Moldan-maxit Österreich''. 2006 ging ''Moldan-maxit'' zu 100% in das Eigentum der ''maxit-Gruppe'' über. Im Oktober 2008 übernahm ''CONNEXIO'' die ''maxit Baustoffe GmbH & Co KG'' und änderte den Firmenwortlaut daraufhin wieder auf ''MOLDAN Baustoffe GmbH & Co KG''. | ||
Im Jahr 2010 übernahm die [[Salzburger Sand- und Kieswerke GmbH]] die Moldan Baustoffe GmbH & Co KG. | Im Jahr 2010 übernahm die [[Salzburger Sand- und Kieswerke GmbH]] die Moldan Baustoffe GmbH & Co KG. Die Geschäftsführung oblag Bergrat Dipl.-Ing. Dr. [[Klaus Moldan]]. | ||
== Bildergalerie == | |||
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Datei:Moldan Gipswerk.jpg|Moldan Gipswerk in Kuchl | |||
Datei:Blick vom Berggasthof Bachrain zum Moldan-Gipssteinbruch.jpg|Blick vom Berggasthof Bachrain zum Moldan-Gipssteinbruch. | |||
Datei:Gipswerk und Steinbruch.jpg|Gipswerk in Kuchl und Steinbruch in St. Koloman und Scheffau am Tennengebirge. | |||
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==Quellen | == Quellen == | ||
* [ | * [https://www.moldan-baustoffe.at/de/ Internetauftritt v. Moldan-Baustoffe] | ||
* [http://www.hs-kuchl.salzburg.at/html/projekte/moldan_maxit/vorkommen.htm Gipsabbau und Gipslagerstätten im Land Salzburg] | * [http://www.hs-kuchl.salzburg.at/html/projekte/moldan_maxit/vorkommen.htm Gipsabbau und Gipslagerstätten im Land Salzburg] | ||
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19411121&query=%22Moldan%22+%22Gipslager%22&seite=5 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 21. November 1941, Seite 5 "''Die Moldanschen Gipslager von Grubach-Mooseck in Kuchl bei Hallein''" | |||
[[Kategorie:Tennengau]] | [[Kategorie:Tennengau]] | ||