Verschwundene Ansitze im Pinzgau: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Verschwundene Ansitze im Pinzgau''' - Adelige und Beamte des Landesherrn hatten bekannte Ansitze in [[Saalfelden]]. Bekannt sind die Saalfeldner Schlösser [[Dorfheim]], [[Schloss Lichtenberg|Lichtenberg]], [[Schloss Farmach|Farmach]] und [[Schloss Ritzen|Ritzen]] als ehemalige Ansitze adeliger Familien bzw. Beamter des Landesherm. Aber wo waren Lackenschlössl, Grub und Ramseiden? | '''Verschwundene Ansitze im Pinzgau''' - Adelige und Beamte des Landesherrn hatten bekannte Ansitze in [[Saalfelden]]. Bekannt sind die Saalfeldner Schlösser [[Schloss Dorfheim|Dorfheim]], [[Schloss Lichtenberg|Lichtenberg]], [[Schloss Farmach|Farmach]] und [[Schloss Ritzen|Ritzen]] als ehemalige Ansitze adeliger Familien bzw. Beamter des Landesherm. Aber wo waren Lackenschlössl, Grub und Ramseiden? | ||
== Schloss Grub: eine wechselvolle Geschichte == | == Schloss Grub: eine wechselvolle Geschichte == | ||
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Ramseiden bei Saalfelden wird bereits 888 erwähnt. Damals schenkte König Arnulf Miltrud, Gattin seines Mundschenks, Güter mit Jagd und Fischerei als freies Eigen. Der Ramseider Turm war Ansitz der Herren von Ramseiden, einem wohlhabenden Geschlecht, dessen bekannter Vertreter, Ritter Jörg (Georg) von Ramseiden, in Kämpfen bis Marokko kam. | Ramseiden bei Saalfelden wird bereits 888 erwähnt. Damals schenkte König Arnulf Miltrud, Gattin seines Mundschenks, Güter mit Jagd und Fischerei als freies Eigen. Der Ramseider Turm war Ansitz der Herren von Ramseiden, einem wohlhabenden Geschlecht, dessen bekannter Vertreter, Ritter Jörg (Georg) von Ramseiden, in Kämpfen bis Marokko kam. | ||
Die Erben verkauften den Turm an die Weitmoser, die Grub und Ramseiden nur kurze Zeit in ihrem Besitz hatten. Bereits [[1603]] kaufte Heimeram Ritz neben Grub auch den Ramseider Turm. Nach mehrmaligem Besitzerwechsel kamen beide Ansitze in bäuerlichen Besitz. Inzwischen ist der Ramseider Turm verschwunden. Man hatte lange keine Ahnung, wo er sich befunden haben könnte. In einer Notiz von P. Ebner von [[Erzabtei St. Peter|St. Peter]] wird um 1900 festgehalten, dass der Turm nicht oberhalb von Ramseiden, sondern | Die Erben verkauften den Turm an die Weitmoser, die Grub und Ramseiden nur kurze Zeit in ihrem Besitz hatten. Bereits [[1603]] kaufte Heimeram Ritz neben Grub auch den Ramseider Turm. Nach mehrmaligem Besitzerwechsel kamen beide Ansitze in bäuerlichen Besitz. Inzwischen ist der Ramseider Turm verschwunden. Man hatte lange keine Ahnung, wo er sich befunden haben könnte. In einer Notiz von P. Ebner von [[Erzabtei St. Peter|St. Peter]] wird um 1900 festgehalten, dass der Turm nicht oberhalb von Ramseiden, sondern "…westlich von der Kapelle in der Ortschaft, im jetzigen Gemüsegärtl gegenüber dem Salzmannhaus" gestanden ist. Wahrscheinlich hat man die Steine der Turmruine nach dem Marktbrand 1811 auch als Baumaterial für den Wiederaufbau Saalfeldens verwendet. Auf der Ansicht Saalfeldens (um 1700), derzeit im Heimatmuseum Schloss Ritzen, sind Schloss Grub/Ritzen und schemenhaft auch der Ramseider Turm auszunehmen. | ||
==Das beinahe unbekannte Rettenwörth== | ==Das beinahe unbekannte Rettenwörth== | ||
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[[Kategorie:historisches Gebäude]] | [[Kategorie:historisches Gebäude]] | ||
[[Kategorie:nicht mehr existierende Gebäude]] | [[Kategorie:nicht mehr existierende Gebäude]] | ||
[[Kategorie:Pinzgau]] | [[Kategorie:Pinzgau]] | ||
[[Kategorie:Geschichte]] | [[Kategorie:Geschichte]] | ||